50 mg Nikotin in Vapes: Was eine neue US-Studie über Hochdosis-Produkte zeigt
E-Zigaretten und Liquids sind ausschließlich für Personen ab 18 Jahren bestimmt. Nikotin kann abhängig machen. Dieser Beitrag ordnet eine Studie ein und ersetzt keine ärztliche Beratung.
Geprüft von Oliver Prust · Inhaber MaxVapor.de, seit 2012 auf E-Zigaretten spezialisiert, Mitglied im BfTG · Stand: 23. Oktober 2026
Kurz & Knapp: Hochdosis-Vapes und die neue US-Studie
- Studie: Pierce und Kollegen, Tobacco Control, online seit 11.10.2026, Daten der US-Langzeitstudie PATH von 2017 bis 2022
- Kernbefund: Unter täglich dampfenden 18- bis 24-Jährigen stieg der Anteil mit Produkten ab 4 % Nikotin von 3,1 % auf 49,2 %
- Abhängigkeit: Junge Erwachsene, die ausschließlich dampften, erreichten 2022 Abhängigkeitswerte wie junge Raucher im Jahr 2017
- Aufhören: Wer 2019 hochdosiert dampfte, war 2022 mit 31 % geringerer Chance nikotinfrei
- Umrechnung: 4 bis 5 % entsprechen grob 40 bis 50 mg/ml und mehr, also mehr als dem Doppelten des EU-Höchstwerts
- In Deutschland: Die TPD2 begrenzt Liquids auf 20 mg/ml, Produkte mit 50 mg sind hier nicht verkehrsfähig
- Weiterlesen: Welche Stärke zu Ihrem früheren Rauchverhalten passt, erklärt der Ratgeber zur richtigen Nikotinstärke
„Gibt es das auch mit 50 mg?“ – diese Frage höre ich am Telefon und im Postfach regelmäßig, meistens von Kunden, die online Bilder amerikanischer Vapes gesehen oder im Ausland ein Gerät mit 5 Prozent Nikotin probiert haben. Meine Antwort ist immer dieselbe: Nein, in Deutschland nicht, und das hat einen Grund. Eine Studie aus Kalifornien, die Anfang Oktober 2026 in der Fachzeitschrift Tobacco Control erschienen ist, liefert jetzt Daten dazu, was in einem Markt ohne diese Grenze passiert ist. Ich fasse zusammen, was die Forscher herausgefunden haben, rechne die Prozentangaben in die bei uns üblichen Milligramm um und erkläre, warum die 20-mg-Grenze für Sie als Umsteiger kein Nachteil sein muss. Dabei trenne ich sauber zwischen dem, was die Daten zeigen, und dem, was sie nicht beweisen können.
Was die Studie untersucht hat
Die Arbeit stammt von einer Gruppe um John P. Pierce an der Herbert Wertheim School of Public Health der University of California San Diego. Ausgewertet haben die Forscher Daten der PATH-Studie, einer großen US-Langzeitbefragung, die seit 2013 regelmäßig Tausende Menschen zu ihrem Tabak- und Nikotinkonsum befragt und viele von ihnen über Jahre begleitet. Für diese Analyse nutzten sie die Erhebungen der Jahre 2017, 2019, 2021 und 2022. Als „hochdosiert“ zählten alle E-Zigaretten mit mindestens 4 Prozent Nikotin.
Die Studie verbindet zwei Blickwinkel. Zum einen zeigt sie Querschnitte, also wie viele Dampferinnen und Dampfer in welchem Jahr welche Nikotinstärke nutzten, aufgeschlüsselt nach Altersgruppen. Zum anderen verfolgt sie 2.356 Erwachsene, die 2019 dampften, bis ins Jahr 2022 und prüft, wer bis dahin vollständig nikotinfrei war. Gemessen wurde außerdem die Nikotinabhängigkeit mit standardisierten Fragebögen, sodass sich Dampfer und Raucher vergleichen lassen.
Wichtig für die Einordnung ist der Zeitraum. Zwischen 2017 und 2019 haben sich in den USA Pod-Geräte mit hochkonzentrierten Nikotinsalz-Liquids sehr schnell verbreitet, und genau in diese Phase fällt der stärkste Anstieg in den Daten. Wie Nikotinsalze aufgebaut sind und warum sie hohe Konzentrationen erst angenehm dampfbar machen, erklären wir im Ratgeber Was sind NicSalts?. Für die Studie selbst spielt die Bauart des Geräts keine Rolle, es zählt allein die Nikotinkonzentration.
Die Ergebnisse in Zahlen
2017 waren Hochdosis-Produkte in den USA eine Randerscheinung, weniger als 4 Prozent aller Dampfer nutzten sie. Zwei Jahre später sah das bei den Jüngsten völlig anders aus: Unter den täglich dampfenden 18- bis 24-Jährigen stieg der Anteil von 3,1 auf 40,1 Prozent, bis 2022 auf 49,2 Prozent. Mit dem Alter nimmt der Anteil stark ab, bei den über 55-Jährigen lag er 2022 bei nur 4,5 Prozent. Die statistische Chance, ein hochdosiertes Produkt zu nutzen, lag für die jüngste Gruppe damit rund zwölfmal so hoch wie für die älteste.
| Gruppe | 2017 | 2019 | 2022 |
|---|---|---|---|
| 18–24 Jahre | 3,1 % | 40,1 % | 49,2 % |
| 25–34 Jahre | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen | 32,8 % |
| 35–54 Jahre | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen | 17,6 % |
| 55 Jahre und älter | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen | 4,5 % |
Abhängigkeit und Aufhören
Der zweite Befund ist für mich der eigentlich wichtige. Junge Erwachsene, die ausschließlich dampften und nicht rauchten, erreichten bis 2022 Abhängigkeitswerte, wie sie 2017 bei gleichaltrigen ausschließlichen Rauchern gemessen wurden. Pierce spricht in der Pressemitteilung von einer neuen Generation nikotinabhängiger Menschen. Das ist eine harte Aussage, und sie betrifft gerade nicht die Umsteiger, für die E-Zigaretten gedacht sind, sondern Menschen, die vorher womöglich nie geraucht hätten.
In der Längsschnittgruppe waren von allen, die 2019 dampften, drei Jahre später 40,9 Prozent nikotinfrei. Wer 2019 ein Hochdosis-Produkt nutzte, hatte allerdings eine um 31 Prozent geringere Chance, zu diesen Aufhörern zu gehören. Das passt zu dem, was wir über Nikotinsucht wissen: Je höher die regelmäßig aufgenommene Menge, desto stärker gewöhnt sich der Körper daran, und desto unangenehmer fällt später der Nikotin-Entzug aus. Eine Aussage darüber, ob die Hochdosis-Produkte die Ursache sind, kann die Studie aber nicht treffen, dazu gleich mehr.
4 Prozent, 5 Prozent, 50 mg – was die Angaben bedeuten
In den USA wird Nikotin meist in Prozent angegeben, in der EU in Milligramm pro Milliliter. Als Faustregel entspricht 1 Prozent ungefähr 10 mg/ml, die 20 mg/ml unserer Höchstgrenze liegen also bei rund 2 Prozent. Ganz exakt ist diese Umrechnung nicht, weil manche Hersteller den Anteil am Gewicht und andere am Volumen angeben und Liquids etwas schwerer sind als Wasser. Ein mit 5 Prozent beworbenes Produkt kann deshalb je nach Hersteller bei 50 oder knapp 60 mg/ml liegen.
| Angabe | ca. mg je ml | Nikotin in 2 ml | In Deutschland zulässig? |
|---|---|---|---|
| 0,6 % | 6 mg/ml | ca. 12 mg | Ja |
| 1,2 % | 12 mg/ml | ca. 24 mg | Ja |
| 2 % | 20 mg/ml | ca. 40 mg | Ja, Höchstwert |
| 4 % | 40 mg/ml und mehr | ca. 80 mg | Nein |
| 5 % | 50 bis knapp 60 mg/ml | ca. 100 mg und mehr | Nein |
Die Spalte „Nikotin in 2 ml“ zeigt, wie viel Nikotin in einer typischen Pod-Füllung steckt, nicht wie viel davon im Körper ankommt. Die tatsächliche Aufnahme hängt vom Gerät, von der Zugtechnik und von der Zahl der Züge ab und unterscheidet sich von Mensch zu Mensch erheblich. Wie sehr sich das Zugverhalten im Alltag unterscheidet, hat eine Studie gezeigt, die wir im Beitrag zum Zugverhalten im Alltag besprochen haben. Für den Vergleich reicht die Faustregel trotzdem: Bei 5 Prozent steckt in derselben Füllung mehr als doppelt so viel Nikotin wie beim höchsten in der EU erlaubten Wert.
Häufig gesucht wird auch, wie viele Zigaretten 50 mg Nikotin entsprechen. Eine seriöse Eins-zu-eins-Umrechnung gibt es nicht, weil eine Zigarette und ein Milliliter Liquid das Nikotin ganz unterschiedlich abgeben. Die Werte auf Zigarettenpackungen beziehen sich auf den Rauch unter Laborbedingungen und nicht auf den Tabak, und beim Dampfen hängt die Aufnahme am Gerät. Wie Sie für sich eine passende Stärke finden, ohne mit solchen Scheingenauigkeiten zu arbeiten, beschreibt unser Ratgeber zur Nikotinstärke im Liquid.
Warum in Deutschland 20 mg je Milliliter gelten
Die Obergrenze steht in Artikel 20 der EU-Tabakproduktrichtlinie 2014/40/EU, kurz TPD2, die in Deutschland über das Tabakerzeugnisgesetz umgesetzt ist. Nikotinhaltige Liquids dürfen danach höchstens 20 mg Nikotin je Milliliter enthalten, Nachfüllbehälter höchstens 10 Milliliter fassen und Tanks oder Kartuschen höchstens 2 Milliliter. Zusammen begrenzen diese drei Werte, wie viel Nikotin ein einzelnes Produkt überhaupt enthalten kann. Was die Richtlinie sonst regelt und was eine künftige TPD3 nach Verabschiedung und Umsetzung ändern könnte, steht in unserem Ratgeber zu TPD2 und TPD3.
Die USA kennen keine vergleichbare Obergrenze, dort entscheidet die Arzneimittel- und Lebensmittelbehörde FDA über die Zulassung einzelner Produkte. Genau deshalb ist die Studie für uns interessant: Sie zeigt, was in einem Markt passiert ist, in dem Hersteller die Konzentration frei wählen konnten. Pierce weist selbst darauf hin, dass die Zulassung in den USA auf der Abwägung beruhte, der Nutzen für erwachsene Raucher überwiege das Risiko neuer Abhängigkeit bei Jüngeren. Diese Abwägung müsse nach seinen Daten neu bewertet werden.
50-mg-Vapes in Deutschland
Wer in Deutschland trotzdem an Vapes mit 50 mg Nikotin kommt, hat sie fast immer aus dem Ausland oder vom Schwarzmarkt. Solche Geräte erfüllen in der Regel weder die Nikotin- noch die Füllmengengrenzen, tragen kein deutsches Steuerzeichen und wurden ohne Alterskontrolle verkauft. Der Zoll stellt regelmäßig nicht zugelassene Einweg-Vapes sicher, im Februar 2026 etwa rund 300 Geräte in einem Geschäft im Raum Offenbach, die wegen ihrer Füllmenge nicht verkehrsfähig waren. Über die Entwicklung dieses Marktes berichten wir im Beitrag zum Liquid-Schwarzmarkt, und dass gerade solche Produkte Jugendliche erreichen, ist einer der Gründe, warum uns der Jugendschutz so wichtig ist.
Was die Studie zeigt und was nicht
Die Arbeit ist eine Beobachtungsstudie, keine randomisierte Studie. Sie zeigt also Zusammenhänge, beweist aber nicht, dass die hohe Nikotinkonzentration selbst die stärkere Abhängigkeit verursacht hat. Denkbar ist auch der umgekehrte Weg, dass Menschen mit stärkerem Nikotinbedarf gezielt zu höher dosierten Produkten greifen. Die Autoren selbst benennen diese Grenze, ebenso wie den Umstand, dass gerade in den ersten Befragungsjahren viele Teilnehmende die Nikotinstärke ihres Geräts gar nicht kannten.
Diese Unkenntnis spricht nach Einschätzung der Forscher eher dafür, dass die tatsächlichen Anteile noch höher lagen. Einen Zusammenhang mit Marketing, etwa Influencer-Werbung für einzelne Marken, vermuten die Autoren zwar, belegen konnten sie ihn mit diesen Daten nicht. Hinzu kommt, dass sich der US-Markt seit 2022 weiter verändert hat und die Ergebnisse nicht ohne Weiteres auf heute oder auf Europa übertragbar sind. Für eine faire Einordnung gehört auch dazu, dass dieselbe Forschungsgruppe E-Zigaretten zur Rauchentwöhnung in früheren Arbeiten kritisch bewertet hat.
Daraus folgt nicht, dass E-Zigaretten als Umstiegshilfe für Raucher wirkungslos wären. Der aktuelle Cochrane-Review mit 80 randomisierten Studien kommt zu dem Ergebnis, dass nikotinhaltige E-Zigaretten beim Rauchstopp häufiger helfen als Pflaster oder Kaugummi, das haben wir im Beitrag zur Raucherentwöhnung laut Cochrane ausführlich besprochen. Beide Befunde passen zusammen, wenn man genau hinsieht: Die Pierce-Studie betrifft vor allem junge Menschen, die nicht vom Rauchen kamen, und Konzentrationen, die in der EU gar nicht zugelassen sind. Ob Dampfen ein Einstieg in das Rauchen ist, beleuchtet zudem unser Beitrag zum Gateway-Mythos.
Was das für Sie bedeutet
Wenn Sie vom Rauchen umsteigen und das Gefühl haben, mit Ihrem Liquid nicht genug Nikotin zu bekommen, liegt das nach meiner Erfahrung selten an der 20-mg-Grenze. Viel häufiger passen Gerät, Zugtechnik und Liquid nicht zusammen, etwa wenn jemand ein Liquid mit wenig Nikotin in einem Gerät für kräftige Lungenzüge nutzt oder umgekehrt. Welche Zugtechnik zu welchem Gerät gehört, erklärt unser Ratgeber zu den Zugtechniken beim Dampfen. Wer gesundheitliche Fragen zum Nikotin oder zum Rauchstopp hat, sollte sie mit Hausarzt oder Hausärztin besprechen, das kann und will ich als Händler nicht ersetzen.
Für das Gerät selbst gibt es im legalen Rahmen genug Spielraum. Ein Pod-System im Mund-zu-Lunge-Zug erinnert im Zugverhalten an eine Zigarette, und Nikotinsalz-Liquids sind auch bei 20 mg/ml im Hals gut verträglich. Wer selbst mischt, findet die passenden Nikotinsalz-Shots oder klassische Nikotin-Shots und kann mit dem Liquidrechner die gewünschte Stärke genau einstellen. Für den Einstieg haben sich Starter-Sets bewährt, bei denen Gerät und Verdampfer bereits zusammenpassen.
Und wer die Nikotinmenge langsam senken möchte, kann das in kleinen Schritten tun, bis hin zu einer E-Zigarette ohne Nikotin. Mein persönliches Fazit aus der Studie fällt deshalb gelassen aus: Die EU-Grenze ist in diesem Fall kein Hindernis für Umsteiger, sondern ein Schutz, den es in den USA so nicht gab. Wer neugierig auf weitere Hintergründe ist, findet alle Studienbewertungen und Grundlagen in unseren Ratgebern. Bei Fragen zur passenden Stärke beraten wir Sie gern persönlich über unser Kontaktformular.
Quellen und Datenstand
- Pierce JP et al. (2026): „High-nicotine e-cigarettes and nicotine dependence among United States young and older adults, 2017–2022“, Tobacco Control, online 11.10.2026, DOI 10.1136/tc-2025-060044
- News-Medical: Bericht zur Studie auf Basis der Pressemitteilung der UC San Diego (21.10.2026)
- Richtlinie 2014/40/EU über Tabakerzeugnisse und verwandte Erzeugnisse, Artikel 20 (EUR-Lex)
- Hauptzollamt Darmstadt: „Rund 300 illegale Einweg-Vapes sichergestellt“ (19.02.2026)
- Lindson N, Hartmann-Boyce J et al.: „Electronic cigarettes for smoking cessation“, Cochrane Database of Systematic Reviews 2026, DOI 10.1002/14651858.CD010216.pub11
Ergänzend ausgewertet: Bericht von ThePrint (21.10.2026) mit Zitaten von John P. Pierce. Die Originalarbeit lag uns nur als Zusammenfassung vor, der Volltext ist kostenpflichtig. Alle Zahlen stammen aus der Zusammenfassung und der Pressemitteilung, die Umrechnung von Prozent in mg/ml ist eine Näherung von MaxVapor. Stand: 23.10.2026.
Häufige Fragen
Ist 50 mg Nikotin viel?
Ja. 50 mg je Milliliter entsprechen etwa 5 Prozent und liegen mehr als doppelt so hoch wie der in der EU erlaubte Höchstwert von 20 mg je Milliliter. In einer 2-ml-Pod-Füllung stecken damit rund 100 mg Nikotin statt höchstens 40 mg.
Sind Vapes mit 50 mg Nikotin in Deutschland erlaubt?
Nein. Nach Artikel 20 der EU-Tabakproduktrichtlinie dürfen nikotinhaltige Liquids höchstens 20 mg Nikotin je Milliliter enthalten. Produkte mit 50 mg stammen in Deutschland aus dem Ausland oder vom Schwarzmarkt und sind nicht verkehrsfähig.
Wie viel Prozent sind 20 mg Nikotin?
Als Faustregel entspricht 1 Prozent etwa 10 mg je Milliliter, 20 mg je Milliliter liegen also bei rund 2 Prozent. Weil Hersteller den Anteil teils auf Gewicht, teils auf Volumen beziehen, ist das nur eine Näherung.
Was hat die neue US-Studie zu Hochdosis-Vapes herausgefunden?
Unter täglich dampfenden 18- bis 24-Jährigen in den USA stieg der Anteil mit Produkten ab 4 Prozent Nikotin von 3,1 Prozent im Jahr 2017 auf 49,2 Prozent im Jahr 2022. Wer hochdosiert dampfte, war drei Jahre später seltener nikotinfrei.
Beweist die Studie, dass hohe Nikotinstärken abhängiger machen?
Nein, es handelt sich um eine Beobachtungsstudie, die Zusammenhänge zeigt, aber keine Ursache belegt. Möglich ist auch, dass Menschen mit stärkerem Nikotinbedarf gezielt höhere Stärken wählen. Viele Befragte kannten die Stärke ihres Geräts außerdem nicht.
Wie viele Zigaretten entsprechen 50 mg Nikotin?
Eine seriöse Umrechnung gibt es nicht. Zigaretten und Liquids geben Nikotin ganz unterschiedlich ab, und beim Dampfen hängt die Aufnahme von Gerät, Zugtechnik und Zahl der Züge ab. Vergleiche nach dem Muster „1 ml entspricht X Zigaretten“ sind deshalb nur grobe Schätzungen.
Reichen 20 mg je Milliliter für starke Raucher?
In der Praxis meist ja, wenn Gerät und Zugtechnik passen. Viele Umsteiger kommen mit einem Pod-System im Mund-zu-Lunge-Zug und Nikotinsalz-Liquid gut zurecht, weil es im Zugverhalten an eine Zigarette erinnert. Bei gesundheitlichen Fragen rund um Nikotin und Rauchstopp ist die Hausarztpraxis die richtige Anlaufstelle.
Über den Autor
Gründer & Geschäftsführer, MaxVapor
Gründer von MaxVapor.de, Fachhandel seit 2008, spezialisiert auf E-Zigaretten seit 2012. 14 Jahre Erfahrung in Produktberatung, TPD2-Compliance und der Beratung von Umsteigern zur passenden Nikotinstärke. Mitglied im Bündnis für Tabakfreien Genuss e.V. und verantwortlich für Produktprüfung und Kundenkommunikation bei MaxVapor.
Qualifikation: • Unternehmensgründung 2008
• E-Zigaretten-Fachhandel seit 2012
• Fachkenntnisse TPD2-Richtlinien
• Mitglied im BfTG
• Eingetragener Kaufmann
Erstveröffentlichung: 23.10.2026 · Zuletzt aktualisiert: 23.10.2026. Inhalte werden redaktionell geprüft. Keine Gesundheitsversprechen und keine medizinische Beratung; alle Angaben ohne Gewähr.
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