Tröpfler & RDA-Verdampfer: Bis zu 600 € sparen vs. Pod-Systeme
E-Zigaretten und Liquids sind ausschließlich für Personen ab 18 Jahren bestimmt. Nikotin kann abhängig machen.
Geprüft von Oliver Prust · Inhaber MaxVapor.de, seit 2012 auf E-Zigaretten spezialisiert · Zuletzt aktualisiert: Januar 2026
Kurz & Knapp: Tröpfler und RDA-Verdampfer
- RDAs – Selbstwickelverdampfer ohne Tank für besonders reinen Geschmack und dichte Dampfwolken
- Funktionsprinzip: Liquid wird direkt auf Coil und Watte getröpfelt, keine Tanksysteme
- Kostenersparnis: Bis zu 500–600 € jährlich gegenüber Pod-Systemen (keine Ersatz-Pods nötig)
- Squonk-Funktion: BF-Pin ermöglicht Liquid-Nachschub von unten per Druckflasche
- Deck-Typen: Velocity, Postless oder 2-Post-Design für Single- oder Dual-Coil-Setups
- Beliebte Modelle: Dead Rabbit 4, Nightmare V2, Tsunami Reborn Z, Aromamizer V-RDA
- Für wen geeignet: Fortgeschrittene Dampfer, die Wert auf Aroma und Kosteneffizienz legen
Tröpfler faszinieren mich seit meinen ersten Tagen als Dampfer. Die Welt der E-Zigaretten war 2012 noch überschaubar, doch RDAs galten schon damals als die Königsklasse für alle, die Aromen wirklich schmecken wollten. An diesem Ruf hat sich nichts geändert – wer einmal aus einem gut gewickelten Tröpfler gedampft hat, versteht sofort, warum diese Verdampfer eine treue Fangemeinde besitzen. In den Jahren, die ich MaxVapor führe, habe ich unzählige Modelle getestet, mit Kunden diskutiert und selbst immer wieder neue Wicklungen ausprobiert. Die Faszination ist geblieben: Kein anderer Verdampfertyp gibt Liquids so unverfälscht wieder wie ein RDA. Hier finden Sie alles Wissenswerte – von den Grundlagen über aktuelle Modelle bis zu praktischen Tipps.
Was ist ein Tröpfler bzw. RDA-Verdampfer?
Die Abkürzung RDA steht für "Rebuildable Dripping Atomizer", auf Deutsch also "wiederaufbaubarer Tröpfelverdampfer". Der Name verrät das Grundprinzip: Im Gegensatz zu herkömmlichen Tankverdampfern besitzt ein RDA keinen Liquidtank. Sie tröpfeln das Liquid direkt auf die selbst installierte Wicklung und die Watte. Das klingt aufwendiger als das Befüllen eines Tanks – und ist es auch. Dafür bekommen Sie etwas, das Tanksysteme bauartbedingt nicht liefern können: unverfälschte Aromen ohne jede Verzögerung.
Das Herzstück jedes Tröpflers bildet das sogenannte Deck – eine Plattform mit Drahtaufnahmen, in die Sie Ihre Heizwendel (Coil) einsetzen. Die meisten RDAs verfügen über eine Vertiefung am Boden, die als Liquidwanne fungiert und das getröpfelte Liquid aufnimmt. Von dort saugt sich die Watte voll und leitet das Liquid zur Coil, wo es bei Aktivierung verdampft wird. Je nach Modell reicht eine Füllung für etwa fünf bis fünfzehn Züge, dann tröpfeln Sie nach. Was zunächst umständlich wirkt, funktioniert in der Praxis erstaunlich flüssig – besonders wenn Sie verschiedene Liquids testen möchten, denn der Wechsel gelingt bei Tröpflern schneller als bei jedem Tank.
Das Funktionsprinzip im Detail
Durch das fehlende Tanksystem bleibt die Verdampferkammer kompakt. Das ermöglicht eine präzise Positionierung der Luftzufuhr (Airflow) unmittelbar an der Coil. Diese Nähe zwischen Luftstrom und Heizelement transportiert den aromatischen Dampf direkt zu Ihnen – ein physikalischer Vorteil, den Tanksysteme bauartbedingt nicht erreichen. Weniger Materialschichten zwischen Liquid und Ihren Geschmacksnerven bedeuten reinere Aromen. Mehr zur Funktionsweise erfahren Sie im Ratgeber Wie funktioniert eine E-Zigarette.
Welche Vorteile haben Tröpfler gegenüber Tankverdampfern?
"Warum sollte ich mir die Mühe mit einem Tröpfler machen, wenn es doch praktische Tankverdampfer gibt?" Diese Frage höre ich bei Beratungen regelmäßig. Die Antwort liegt im direkten Vergleich: Erfahrene Dampfer bestätigen, dass weder RTA noch RDTA an die Aromenreinheit eines gut konfigurierten Tröpflers heranreichen. Das liegt an der kurzen Distanz zwischen Coil und Mundstück sowie der direkten Verdampfung frisch aufgetropften Liquids – ohne vorherige Lagerung in einem Tank, wo Aromen oxidieren können.
Ein weiterer Punkt, der Liquid-Sammler überzeugt: der schnelle Aromenwechsel. Bei einem Tankverdampfer müssen Sie erst den kompletten Inhalt aufdampfen, bevor ein neues Liquid ohne Geschmacksvermischung möglich ist. Beim RDA genügen wenige Züge, um die Watte trocken zu dampfen. Dann tröpfeln Sie einfach das nächste Aroma auf – fertig. Diese Flexibilität macht Tröpfler zur ersten Wahl für alle, die gerne neue Liquids probieren oder zwischen Richtungen wechseln.
Tabaksteuer: Warum RDAs jetzt noch attraktiver werden
Mit der aktuellen Tabaksteuer hat sich das Kostenargument für Tröpfler nochmals verschärft. Die Steuer auf E-Liquids liegt bei 32 Cent pro Milliliter – plus 19% Mehrwertsteuer ergibt das effektiv etwa 38 Cent Steuer pro Milliliter. Für eine handelsübliche 10-ml-Flasche Fertigliquid fallen damit fast 4 Euro allein an Steuern an. Bei einer 100-ml-Flasche Basisliquid sind es bereits 32 Euro reine Tabaksteuer. Diese Entwicklung trifft alle Dampfer, macht aber einen wesentlichen Unterschied deutlich: Wer effizient dampft und keine teuren Verschleißteile braucht, spart am Ende spürbar.
RDAs punkten hier gleich doppelt: Erstens verdampfen sie das Liquid effizienter als viele Pod-Systeme, weil Sie die Wicklung und Wattung selbst optimieren können. Zweitens entfallen die laufenden Kosten für Ersatz-Pods oder Fertigcoils komplett. Stattdessen investieren Sie in Wickeldraht (ca. 8–15 Euro für eine Rolle, die mehrere Monate hält) und Watte (ca. 5–8 Euro für ein Päckchen, das ebenfalls Monate reicht). Pro Monat landen Sie damit bei etwa 3–5 Euro für Verbrauchsmaterial – verglichen mit 15–30 Euro monatlich für Ersatz-Pods oder Fertigcoils bei geschlossenen Systemen.
Kostenvergleich: RDA vs. Pod-System (monatlich)
| Kostenfaktor | Pod-System | RDA mit Squonk |
|---|---|---|
| Liquidverbrauch/Monat | ca. 100–120 ml | ca. 80–100 ml (effizienter) |
| Liquidkosten (10 ml ≈ 11–13 €) | ca. 120–150 € | ca. 90–120 € |
| Ersatz-Pods/Coils | ca. 15–25 € (4–6 Pods) | 0 € |
| Wickeldraht + Watte | – | ca. 3–5 € |
| Gesamt/Monat | ca. 140–175 € | ca. 95–125 € |
| Ersparnis/Jahr | – | ca. 500–600 € |
Rechenbeispiel: Bei einem Tagesverbrauch von 4 ml Liquid zahlen Sie allein etwa 45 Euro monatlich nur an Tabaksteuer. Die Effizienz eines RDAs – weniger Liquidverbrauch bei gleicher Zufriedenheit – macht sich hier direkt bemerkbar. Wer selbst mischt (Basis + Aroma), kann die Kosten nochmals senken, muss aber die hohe Steuer auf Basen einkalkulieren.
Individualisierung: Ihr Setup, Ihre Regeln
Neben dem finanziellen Aspekt bieten RDAs vollständige Kontrolle über Ihr Dampferlebnis: Sie bestimmen selbst, welchen Widerstand Ihre Coil haben soll, welche Drahtsorte zum Einsatz kommt und wie viel Watte Sie verwenden. Kanthal, Edelstahl, Nickel oder Nichrome – jedes Material bringt eigene Eigenschaften mit. Diese Möglichkeiten erlauben eine präzise Abstimmung auf Ihre Vorlieben: ob Sie dichte Wolken bevorzugen, auf reine Aromenwiedergabe setzen oder im Temperaturkontrollmodus dampfen möchten.
Vergleich: RDA vs. Tankverdampfer
| Kriterium | RDA (Tröpfler) | RTA (Tank) |
|---|---|---|
| Aromenwiedergabe | Am reinsten – Referenzklasse | Gut bis sehr gut |
| Liquidkapazität | Gering (Wanne ca. 1–2 ml) | Hoch (Tank 2–8 ml) |
| Alltagstauglichkeit unterwegs | Eingeschränkt ohne Squonk | Sehr gut |
| Aromenwechsel | Schnell und einfach | Aufwendiger (Tank leeren) |
| Auslaufrisiko | Minimal | Vorhanden bei falscher Wattung |
| Wicklungsfreiheit | Vollständig | Eingeschränkt durch Tankstruktur |
| Lernkurve | Moderat | Anspruchsvoller (Wattung kritisch) |
Deck-Typen und Bauformen bei RDA-Verdampfern
Das Wickeldeck bildet das Herzstück jedes Tröpflers und entscheidet über Bedienkomfort und Wicklungsmöglichkeiten. Im Laufe der Jahre haben sich verschiedene Designs etabliert, die jeweils eigene Stärken mitbringen. Die Wahl des richtigen Decks hängt von Ihren Präferenzen ab: Single-Coils oder Dual-Coils? Einfache oder komplexe Wicklungen? Diese Faktoren spielen bei der Auswahl die größte Rolle.
Velocity-Deck
Das Velocity-Deck erschien 2015 und gilt bis heute als einsteigerfreundlich. Zwei Pfosten mit jeweils zwei übereinander liegenden Schrauben ermöglichen das einfache Einsetzen von Dual-Coil-Wicklungen. Die Drahtenden werden von oben in die Löcher geführt und mit den Madenschrauben fixiert – ein unkomplizierter Vorgang, der auch Anfängern schnell gelingt. Viele moderne RDAs wie der Dead Rabbit 4 oder der GeekVape Tsunami setzen auf Weiterentwicklungen dieses Konzepts.
Postless-Deck
Bei postless (pfostenlosen) Decks liegen die Drahtaufnahmen direkt in der Grundplatte des Verdampfers. Dieses Design ermöglicht besonders flache Bauweisen und bietet Freiheit bei der Positionierung großer oder exotischer Wicklungen wie Alien Coils, Juggernaut oder Staple Coils. Die Drahtenden werden senkrecht in die Löcher gesteckt und festgezogen. Premium-RDAs wie der Nightmare V2 von Suicide Mods oder der Asgard setzen auf dieses Design, das vor allem erfahrene Wickler anspricht.
2-Post-Design
Das klassische 2-Post-Design eignet sich gut für Single-Coil-Setups. Zwei gegenüberliegende Pfosten nehmen die Drahtenden auf, wobei jeder Pfosten eine oder mehrere Schrauben besitzt. Diese Bauform findet sich häufig bei kompakten MTL-Tröpflern, die für das Backendampfen optimiert sind. Wenn Sie ein restriktiveres Zugverhalten mit höherem Widerstand bevorzugen, bieten Single-Coil-RDAs mit 2-Post-Deck eine passende Grundlage.
Airflow-Systeme: Wo die Luft auf die Coil trifft
Die Position der Luftzufuhr beeinflusst Aroma und Dampfentwicklung erheblich. Bei Bottom-Airflow-Systemen strömt die Luft von unten direkt an die Coils – diese Variante gilt als besonders aromatisch, birgt jedoch höheres Risiko für Auslaufen bei übermäßigem Tröpfeln. Side-Airflow führt die Luft seitlich an die Wicklung – ein solider Mittelweg. Top-Airflow-Designs wie beim Dead Rabbit eliminieren das Auslaufrisiko praktisch vollständig, können aber aromatisch minimal hinter den anderen Varianten zurückbleiben. Moderne RDAs wie der Dead Rabbit 4 kombinieren verschiedene Airflow-Konzepte mit Wabenstrukturen für gleichmäßige Luftverteilung.
Squonk-Funktion: RDA-Genuss für unterwegs
Das größte Hindernis für die Alltagstauglichkeit klassischer Tröpfler ist das regelmäßige Nachtröpfeln – spätestens unterwegs wird das Hantieren mit Liquidflaschen unpraktisch. Die Squonk-Technologie (auch Bottom Feeder genannt) löst dieses Problem: Ein spezieller Akkuträger mit integrierter Liquidflasche pumpt das Liquid bei Bedarf von unten durch einen hohlen BF-Pin direkt in die Wanne des RDAs. Ein kurzer Druck auf die weiche Silikonflasche im Gehäuse genügt, um die Wicklung mit frischem Liquid zu versorgen – ohne den Verdampfer abnehmen zu müssen.
Die meisten modernen RDAs werden mit einem austauschbaren BF-Pin ausgeliefert, der den normalen 510er Kontaktpin ersetzt. Dieser hohle Pin ermöglicht den Liquidtransport von der Squonk-Flasche zur Verdampferkammer. Mit einem passenden Squonk-Akkuträger kombiniert, verbinden Sie die aromatischen Vorteile eines RDAs mit dem Komfort eines Tanksystems. Die integrierten Flaschen fassen je nach Modell zwischen 7 und 10 ml – genug für einen Tag ohne Nachfüllen. Überschüssiges Liquid fließt dabei automatisch in die Flasche zurück, was Übertröpfeln praktisch unmöglich macht.
Praxis-Tipp: Achten Sie beim Kauf eines RDAs darauf, dass ein BF-Pin im Lieferumfang enthalten ist, wenn Sie das Squonken ausprobieren möchten. Die meisten Premium-Modelle wie der Dead Rabbit 4 oder der Nightmare V2 bringen dieses Zubehör standardmäßig mit. Für den Einstieg ins Squonken empfehle ich Sets, bei denen Akkuträger und RDA bereits aufeinander abgestimmt sind.
RDA vs. RTA vs. RDTA – die Unterschiede erklärt
Die Abkürzungen in der Selbstwickler-Welt können anfangs verwirrend wirken, folgen aber einer logischen Struktur. Der Buchstabe R steht stets für "Rebuildable" (wiederaufbaubar), A für "Atomizer" (Verdampfer). Der mittlere Buchstabe definiert den Typ: D für Dripping (Tröpfeln), T für Tank. Daraus ergeben sich drei Hauptkategorien, die ich Ihnen anhand meiner praktischen Erfahrung vorstelle.
RDA – Der Tröpfler
Der klassische Tröpfler ohne Tank, bei dem Liquid direkt auf die Wicklung getröpfelt wird. Reinste Aromen, kompakteste Bauweise, aber geringstes Liquidreservoir. Geeignet für den Heimgebrauch oder in Kombination mit Squonk-Akkuträgern.
RTA – Der Selbstwickel-Tankverdampfer
Selbstwickelverdampfer mit integriertem Liquidtank, der die Wicklung kontinuierlich über Wattkanäle versorgt. Höherer Bedienkomfort für unterwegs, aber komplexere Wattung erforderlich. Die Aromenwiedergabe liegt bauartbedingt etwas unter der eines RDAs, moderne RTAs kommen jedoch bereits sehr nah heran.
RDTA – Das Hybrid-Konzept
Der RDTA vereint Elemente beider Welten: Ein RDA-ähnliches Wickeldeck sitzt auf einem Liquidtank. Die Watte reicht nach unten in den Tank und versorgt die Coil kontinuierlich mit Liquid. Diese Bauform kombiniert RDA-Aroma mit Tank-Komfort. Modelle wie der Steam Crave Aromamizer Plus V4 haben diese Kategorie populärer gemacht.
Übersicht der Selbstwickler-Typen
| Typ | Tank | Aroma | Unterwegs |
|---|---|---|---|
| RDA | Nein (nur Wanne) | ★★★★★ | ★★☆☆☆ (mit Squonk: ★★★★☆) |
| RTA | Ja (2–8 ml) | ★★★★☆ | ★★★★★ |
| RDTA | Ja (unter dem Deck) | ★★★★★ | ★★★☆☆ |
Worauf sollten Sie beim Kauf eines Tröpflers achten?
Die Auswahl an RDAs ist groß, und nicht jedes Modell passt zu jedem Dampfer. Vor dem Kauf sollten Sie sich einige Fragen stellen, die ich aus Beratungsgesprächen kenne: Möchten Sie vorrangig reine Aromen erleben oder geht es Ihnen um möglichst dichte Dampfwolken? Planen Sie Single-Coil- oder Dual-Coil-Wicklungen? Soll der RDA squonk-fähig sein? Die Antworten grenzen die Auswahl bereits deutlich ein.
Durchmesser und Kompatibilität
Gängige RDA-Durchmesser liegen zwischen 22 mm und 30 mm. Ein 22-mm-Tröpfler sitzt optisch harmonisch auf schlanken Akkuträgern, während 24 mm als universeller Standard gilt. Größere Durchmesser ab 25 mm bieten mehr Platz für komplexe Wicklungen und tiefere Liquidwannen, passen aber möglicherweise nicht auf jeden Mod ohne Überhang. Die standardisierte 510er-Verbindung macht alle modernen Akkuträger grundsätzlich kompatibel.
Airflow-Design
Die Luftführung bestimmt das Zugverhalten. Offene Airflow-Designs mit großen Schlitzen eignen sich für Direct-Lung-Dampfer (DL), die direkt in die Lunge inhalieren und große Wolken bevorzugen. Restriktivere Airflows mit kleineren Öffnungen sprechen Backendampfer (MTL) an, die einen festeren Zug wie bei einer klassischen Zigarette bevorzugen. Viele aktuelle RDAs bieten stufenlos einstellbare Airflow-Systeme, die beide Dampfstile bedienen.
Lieferumfang prüfen
Ein gutes RDA-Set enthält mehr als nur den Verdampfer selbst. Achten Sie auf mitgeliefertes Zubehör: Ein BF-Pin für Squonk-Nutzung, verschiedene Drip-Tips, Ersatz-O-Ringe und am besten bereits vorgefertigte Coils erleichtern den Einstieg. Hochwertige Modelle wie der Dead Rabbit 4 oder der Aromamizer V-RDA liefern sogar Wickelwerkzeug und Watte mit.
Für Einsteiger: Wenn Sie noch keine Erfahrung mit dem Selbstwickeln haben, empfehle ich den Einstieg über ein Pod-System oder einen Fertigcoil-Verdampfer. Sobald Sie mit dem Dampfen vertraut sind und mehr Kontrolle wünschen, bietet ein einsteigerfreundlicher RDA wie der Dead Rabbit Solo den logischen nächsten Schritt.
Beliebte RDA-Modelle
Der RDA-Markt entwickelt sich weiter, regelmäßig erscheinen neue Modelle mit verbesserten Features. Einige Produktreihen haben sich jedoch über Jahre gehalten und setzen nach wie vor Maßstäbe. Basierend auf meiner Erfahrung und den Rückmeldungen unserer Kunden stelle ich Ihnen die Modelle vor, die aktuell den Markt prägen.
Hellvape Dead Rabbit Serie
Die Dead Rabbit Serie von Hellvape gehört zu den erfolgreichsten RDA-Linien überhaupt. Der 2025 vorgestellte Dead Rabbit 4 setzt die Tradition fort: Mit 24 mm Durchmesser, postless Deck für Single- oder Dual-Coil-Wicklungen und einem Waben-Airflow-System liefert er saubere Aromen bei kompakter Bauweise. Die Kombination aus Hasenohren-Airflow-Wänden und Waben-Kanälen führt die Luft präzise an die Coils. Im Lieferumfang befinden sich zwei Drip-Tips (Metall und Resin), ein Single-Coil-Adapter, vorgefertigte Clapton-Coils, BF-Pin und Watte – alles für den sofortigen Start.
Nightmare V2 von Suicide Mods
Für Dampfer, die Wicklungsfreiheit suchen, gehört der Nightmare V2 zur Oberklasse. Das schwebende postless Deck bietet Platz für große und exotische Coil-Konfigurationen. Mit 28 mm Durchmesser (oder 25 mm beim Mini) richtet sich dieses Modell an erfahrene Wickler, die keine Kompromisse eingehen möchten.
Steam Crave Aromamizer V-RDA
Steam Crave hat sich auf Selbstwickler spezialisiert. Der Aromamizer V-RDA arbeitet mit einer Luftverwirbelung, die das Aroma verstärkt. Das Velocity 2 Post Deck erlaubt Single- und Dual-Coil-Setups gleichermaßen. Der austauschbare Edelstahltank ersetzt bei Bedarf den mitgelieferten Glastank – praktisch für alle, die unterwegs auf Nummer sicher gehen möchten.
GeekVape Tsunami Reborn Z
Der ursprüngliche Tsunami prägte 2016 die RDA-Szene. Mit dem Tsunami Reborn Z bringt GeekVape diesen Klassiker zurück – modernisiert für aktuelle Ansprüche. Das Velocity-Deck bleibt erhalten, während Airflow und Design den aktuellen Standards angepasst wurden. Eine zuverlässige Option für alle, die kein Schnickschnack brauchen.
Empfehlungen für Einsteiger
Wer mit dem Selbstwickeln beginnt, sollte zu einem fehlerverzeihenden Modell greifen. Der Hellvape Dead Rabbit Solo mit seinem 22-mm-Durchmesser und einfachem Single-Coil-Deck eignet sich gut für die ersten Versuche. Ähnlich zugänglich präsentiert sich der DigiFlavor Drop Solo, der mit großzügigem Platz auf dem Deck und tiefer Liquidwanne auch kleinere Wickelfehler verzeiht. Beide Modelle kommen mit vorgefertigten Coils, sodass Sie sofort loslegen können.
Fazit: Lohnt sich ein Tröpfler für Sie?
Nach vielen Jahren im E-Zigaretten-Geschäft bleibe ich dabei: Tröpfler liefern das reinste Dampferlebnis, das aktuell möglich ist. Und mit der aktuellen Tabaksteuer kommt ein weiteres Argument hinzu – wer effizient dampft und keine teuren Ersatz-Pods oder Fertigcoils braucht, spart im Jahr schnell 500 Euro und mehr. Die Kombination aus modernen RDAs wie dem Dead Rabbit 4 und Squonk-Akkuträgern hat dabei die frühere Alltagsuntauglichkeit weitgehend beseitigt. Wer bereit ist, sich mit dem Wickeln auseinanderzusetzen und die etwas aufwendigere Handhabung akzeptiert, wird mit Aromen belohnt, die kein anderer Verdampfertyp erreicht.
Für Dampfer, die hauptsächlich unterwegs sind und wenig Zeit fürs Wickeln haben, bleiben Pod-Systeme oder Fertigcoil-Verdampfer die praktischere Wahl – auch wenn die laufenden Kosten dort spürbar höher liegen. Doch wenn Sie zu Hause entspannt dampfen, das Maximum aus Ihren Lieblingsaromen holen und gleichzeitig Ihr Budget schonen möchten, führt kaum ein Weg am Tröpfler vorbei. Stöbern Sie durch unser Sortiment an E-Zigaretten und Liquids und entdecken Sie, warum diese Verdampferklasse seit Jahren eine treue Fangemeinde hat.
Häufige Fragen
Lohnt sich ein RDA trotz Tabaksteuer?
Mehr denn je. Die Tabaksteuer von 32 Cent pro Milliliter (plus MwSt.) trifft alle Dampfer, aber RDA-Nutzer sparen durch effizientere Verdampfung und fehlende Kosten für Ersatz-Pods oder Fertigcoils. Im Vergleich zu Pod-Systemen sind jährlich 500–600 Euro Ersparnis realistisch.
Sind Tröpfler für Anfänger geeignet?
Grundsätzlich ja, allerdings empfiehlt es sich, zunächst Erfahrung mit einfacheren Systemen zu sammeln. Wer bereits mit E-Zigaretten vertraut ist, kann mit einem einsteigerfreundlichen RDA wie dem Dead Rabbit Solo starten. Die mitgelieferten vorgefertigten Coils erleichtern den Einstieg.
Wie oft muss ich bei einem RDA nachtröpfeln?
Bei den meisten RDAs reicht eine Füllung für etwa 5–15 Züge. Modelle mit tiefen Juice Wells erlauben längere Intervalle. Mit einem Squonk-Akkuträger können Sie den RDA per Knopfdruck mit frischem Liquid versorgen.
Was bedeutet "Squonk" oder "Bottom Feeder"?
Squonk bezeichnet ein System, bei dem Liquid aus einer im Akkuträger integrierten Flasche durch Drücken in den Verdampfer gepumpt wird. Das Liquid wird von unten durch einen hohlen BF-Pin in das Deck befördert.
Welchen Widerstand sollte meine Coil haben?
Für Direct-Lung-Dampfen eignen sich niedrige Widerstände zwischen 0,1 und 0,5 Ohm bei höherer Wattzahl. Backendampfer greifen zu höheren Widerständen ab 0,8 Ohm aufwärts bei geringerer Leistung.
Wie unterscheiden sich Single-Coil und Dual-Coil?
Single-Coil-Setups zeichnen sich durch geringeren Liquidverbrauch und längere Akkulaufzeit aus. Dual-Coil-Setups produzieren mehr Dampf und können intensivere Aromen liefern, verbrauchen aber entsprechend mehr.
Kann ich jeden RDA mit meinem Akkuträger verwenden?
Ja, sofern Ihr Akkuträger über eine standardisierte 510er-Verbindung verfügt. Achten Sie jedoch auf den Durchmesser, um Überhang zu vermeiden. Für Squonk-Nutzung benötigen Sie einen speziellen Squonk-Akkuträger.
Welche Watte eignet sich für Tröpfler?
Hochwertige japanische Baumwollwatte hat sich als Standard etabliert – gute Saugfähigkeit und neutraler Eigengeschmack. Vermeiden Sie Kosmetikwatte aus dem Drogeriemarkt.
Warum schmeckt mein RDA verbrannt?
Ein verbrannter Geschmack entsteht, wenn die Watte nicht ausreichend mit Liquid gesättigt ist. Mögliche Ursachen: zu wenig nachtgetröpfelt, Watte zu fest gestopft, zu hohe Wattzahl oder Hot Spots auf der Coil.
Wie reinige ich meinen RDA richtig?
Entfernen Sie Wicklung und Watte, spülen Sie alle Metallteile unter warmem Wasser ab. Bei hartnäckigen Rückständen hilft Einweichen mit Spülmittel oder Isopropylalkohol. Die Coil durch kurzes Glühen reinigen.
Welches Liquid eignet sich für RDAs?
RDAs vertragen praktisch alle Liquid-Zusammensetzungen. Für große Dampfwolken empfehlen sich Liquids mit hohem VG-Anteil (70/30 oder 80/20). Backendampfer greifen eher zu ausgewogenen Mischungen (50/50).
Über den Autor
Gründer & Geschäftsführer, MaxVapor
MaxVapor wurde 2008 gegründet; seit 2012 mit Spezialisierung auf E-Zigaretten und Liquids. Über 14 Jahre Expertise in Produktberatung, TPD2-Compliance und technischer Beratung. Verantwortlich für Produktprüfung und Kundenkommunikation bei MaxVapor.
Qualifikation: • Unternehmensgründung 2008
• E-Zigaretten-Fachhandel seit 2012
• Fachkenntnisse TPD2-Richtlinien
• Produktschulung & Beratung
• Eingetragener Kaufmann
Erstveröffentlichung: · Zuletzt aktualisiert: . Inhalte werden redaktionell geprüft. Keine Gesundheitsversprechen; alle Angaben ohne Gewähr.
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