Passivdampfen vs. Passivrauchen: Wie groß ist das Risiko wirklich?
E-Zigaretten und Liquids sind ausschließlich für Personen ab 18 Jahren bestimmt. Nikotin kann abhängig machen.
Geprüft von Oliver Prust · Inhaber MaxVapor.de, seit 2012 auf E-Zigaretten spezialisiert · Zuletzt aktualisiert: Januar 2026
Kurz & Knapp: Passivdampfen vs. Passivrauchen
- Partikelverhalten: E-Zigaretten-Aerosol verflüchtigt sich in 10–15 Sekunden, Zigarettenrauch erst nach 30–45 Minuten
- Abstand: Ab 2 Metern Distanz keine messbaren E-Zigaretten-Partikel mehr nachweisbar
- UCL-Studie 2024: Kinder absorbieren weniger als ⅐ des Nikotins im Vergleich zu Passivrauch
- Public Health England: E-Zigaretten gelten als etwa 95 % weniger schädlich als Tabakzigaretten
- Kein Nebenstromrauch: Ohne Verbrennung entsteht kein ständiger Schadstoffausstoß
- Partikelgröße: VG/PG-Tröpfchen sind größer und instabiler als Rauchpartikel
- Empfehlung: MTL-Geräte erzeugen weniger Aerosol – ideal für geschlossene Räume
Wenn es um die gesundheitlichen Auswirkungen von E-Zigaretten geht, taucht eine Frage immer wieder auf: Ist Passivdampfen genauso schädlich wie Passivrauchen? Diese Sorge ist nachvollziehbar, denn beim klassischen Tabakrauchen sterben allein in Deutschland jährlich etwa 3.000 Menschen an den Folgen des Passivrauchens. Die gute Nachricht: Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen seit Jahren übereinstimmend, dass sich der Dampf von E-Zigaretten ganz anders verhält als der Rauch herkömmlicher Tabakzigaretten – in der räumlichen Verteilung ebenso wie in der zeitlichen Verweildauer in der Raumluft. In meiner täglichen Arbeit bei MaxVapor erlebe ich häufig, dass Kunden vor dem Umstieg verunsichert sind, weil sie befürchten, ihre Mitbewohner oder Kollegen durch das Dampfen zu gefährden. Dieser Beitrag fasst den aktuellen wissenschaftlichen Stand zusammen, erklärt die Unterschiede zwischen Passivdampf und Passivrauch und ordnet die Forschungsergebnisse für Sie ein.
Die vielzitierte ETH-Studie von 2018
Eine der bedeutendsten Untersuchungen zum Thema Passivdampfen wurde im Juli 2018 von einem internationalen Forschungsteam veröffentlicht. An der Studie waren die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) der Schweiz, die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, die Kaunas University of Technology aus Litauen sowie das Unternehmen Fontana Ventures beteiligt. Im Zentrum stand die Frage, wie sich ausgeatmeter E-Zigaretten-Dampf im Vergleich zu Zigarettenrauch in der Raumluft verteilt und wie lange die jeweiligen Partikel nachweisbar bleiben.
Die Ergebnisse wurden unter dem Titel „Characterization of the Spatial and Temporal Dispersion Differences Between Exhaled E-Cigarette Mist and Cigarette Smoke" im Fachjournal „Nicotine & Tobacco Research" publiziert. Dabei handelt es sich um eine der wenigen medizinischen Fachzeitschriften, die sich ausschließlich mit wissenschaftlichen Fragestellungen rund um Nikotin- und Tabakkonsum beschäftigen. Die Studie gilt als Meilenstein, weil sie erstmals systematisch die physikalischen Eigenschaften von E-Zigaretten-Aerosol unter realitätsnahen Bedingungen untersuchte – nicht in einem isolierten Labor, sondern in einem nachgebildeten Wohnraum mit wechselnden Belüftungsszenarien.
Realitätsnahe Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen
Das Forschungsteam legte großen Wert darauf, die Belastung durch Passivrauchen und Passivdampfen unter möglichst wirklichkeitsnahen Bedingungen zu vergleichen. Dazu wurde der Einfluss von ausgeatmetem Tabakrauch und E-Zigaretten-Aerosol auf eine Modellpuppe untersucht, die einen im Raum anwesenden Menschen simulierte. Die Testreihe fand in einem etwa 13 Quadratmeter großen Raum statt, dessen Einrichtung einem typischen Wohnraum nachempfunden war. Freiwillige Probanden konsumierten entweder herkömmliche Tabakzigaretten oder handelsübliche E-Zigaretten, während der Dummy gegenüber dem Probanden platziert wurde.
Um ein möglichst umfassendes Bild der Partikelbelastung zu erhalten, variierten die Wissenschaftler sowohl die Distanzen zwischen Proband und Puppe als auch die Belüftungssituationen im Raum. Besonderer Wert wurde auf die Vergleichbarkeit der Nutzungsweise gelegt: Obwohl sich der Konsum von Tabak- und E-Zigaretten im Alltag natürlich unterscheidet, achtete das Team darauf, dass Zugfrequenz und Pausen zwischen den Zügen bei beiden Varianten identisch waren. Auf diese Weise sollte ein objektiver und fairer Vergleich der Aerosol- und Rauchbelastung in der Raumluft ermöglicht werden. Der zentrale Untersuchungsfokus lag dabei auf der Partikelkonzentration in der Luft an der Position der Modellpuppe – also genau dort, wo sich ein unbeteiligter Dritter aufhalten würde.
Aerosolverhalten im Vergleich: Dampf versus Rauch
Die Ergebnisse der Studie belegten klar, dass sich die ausgeatmeten Aerosole von E-Zigaretten viel schneller in der Raumluft verflüchtigen als der Rauch herkömmlicher Tabakzigaretten. Bereits bei einem Abstand von lediglich zwei Metern zwischen der dampfenden Person und dem Dummy konnten keine messbaren Aerosolpartikel mehr an der Position der Puppe festgestellt werden. Zwar wurde direkt nach dem Ausatmen eine erhöhte Partikelkonzentration in der Luft gemessen, diese sank jedoch innerhalb weniger Sekunden wieder auf ein unauffälliges Niveau ab.
Im Gegensatz dazu verharrte der Zigarettenrauch erheblich länger in der Raumluft – und das unabhängig vom Abstand zur Modellpuppe. Ein auffälliges Phänomen zeigte sich beim zeitlichen Verlauf der Partikelbelastung nach dem Ausatmen von Tabakrauch: Die Partikelkonzentration stieg zunächst an, sank kurzzeitig, um anschließend erneut anzusteigen – ein klarer Hinweis auf die ungleichmäßige Verteilung der stabilen Rauchpartikel im Raum. Bei allen getesteten E-Zigaretten hingegen sank die Anzahl der Partikel in der Umgebungsluft nach dem Dampfen innerhalb von 10 bis 15 Sekunden zuverlässig unter 1.000 Partikel pro Kubikzentimeter – unabhängig von der Raumlüftung. Bei Tabakzigaretten dauerte dieser Rückgang auf Normalwerte hingegen zwischen 30 und 45 Minuten, abhängig von der Belüftungssituation.
Die Analyse ergab außerdem, dass die im Zigarettenrauch enthaltenen Partikel wesentlich stabiler in der Luft verbleiben und damit ein erhöhtes Risiko für Passivraucher darstellen. Der Dampf einer E-Zigarette besteht hauptsächlich aus feinen Tröpfchen von PG (Propylenglykol) und VG (pflanzliches Glycerin), die aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften schnell verdunsten oder zu Boden sinken. Im Gegensatz dazu entstehen bei der Verbrennung von Tabak ultrafeine Feststoffpartikel, die stundenlang in der Raumluft schweben können – mehr zum Thema erfahren Sie in unserem Ratgeber zu E-Zigaretten und Rauchmeldern.
Vergleichstabelle: E-Zigaretten-Dampf vs. Zigarettenrauch
Um die zentralen Unterschiede zwischen Passivdampf und Passivrauch übersichtlich darzustellen, haben wir die wichtigsten Studienergebnisse und wissenschaftlichen Erkenntnisse in einer Vergleichstabelle zusammengefasst. Diese Daten basieren auf der ETH-Studie von 2018, der UCL-Studie von 2024 sowie weiteren Erhebungen aus dem Fachbereich Tabak- und Nikotinforschung.
| Merkmal | E-Zigaretten-Dampf | Zigarettenrauch |
|---|---|---|
| Partikelverweildauer in der Luft | 10–15 Sekunden | 30–45 Minuten |
| Nachweisbare Partikel ab 2 m Abstand | Nicht mehr messbar | Weiterhin vorhanden |
| Partikeldichte (Partikel/cm³) | 10³–10⁶ | Erheblich höher, stabil |
| Nikotinaufnahme bei Kindern (UCL 2024) | Weniger als ⅐ im Vergleich | Referenzwert (100 %) |
| Nebenstromrauch | Nicht vorhanden (keine Verbrennung) | Ständiger Schadstoffausstoß |
| Verbrennungsprodukte (Teer, CO) | Nicht vorhanden | Vorhanden (über 250 schädliche Stoffe) |
| Geschätzte Schadensreduzierung (PHE) | Ca. 95 % weniger schädlich | Referenzwert (100 % Schaden) |
| Partikelstabilität | Flüssigkeitströpfchen (verdunsten schnell) | Feststoffpartikel (schweben lange) |
Aktuelle Forschung 2024/2025: UCL-Studie bestätigt geringe Belastung
Die Erkenntnisse der ETH-Studie wurden durch neuere Forschungsarbeiten untermauert. Im Jahr 2024 veröffentlichten Wissenschaftler des University College London (UCL) eine vielbeachtete Untersuchung im Fachjournal JAMA Network Open. Das Team um Dr. Harry Tattan-Birch und Professor Lion Shahab analysierte Blutproben und Befragungsdaten von 1.777 Kindern im Alter von 3 bis 11 Jahren in den Vereinigten Staaten. Die zentrale Fragestellung: Wie viel Nikotin nehmen Kinder auf, wenn sie in Haushalten leben, in denen gedampft wird – verglichen mit Haushalten, in denen geraucht wird?
Das Ergebnis war eindeutig: Kinder, die Passivdampf ausgesetzt waren, absorbierten weniger als ein Siebtel der Nikotinmenge im Vergleich zu Kindern, die Passivrauch ausgesetzt waren. Die Forscher betonten, dass die tatsächliche Belastung durch schädliche Substanzen beim Passivdampfen sogar noch geringer sein dürfte, da E-Zigaretten zwar ähnliche Nikotinmengen wie Tabak liefern, aber nur einen Bruchteil der Giftstoffe und Karzinogene enthalten. „Unsere Studie zeigt anhand von Daten aus der realen Welt – und nicht aus künstlichen Laboreinstellungen –, dass die Nikotinaufnahme durch Passivdampf viel geringer ist als durch Passivrauch", erklärte Dr. Tattan-Birch in einer Pressemitteilung der Universität.
Die Einschätzung von Public Health England (heute: Office for Health Improvement and Disparities), dass E-Zigaretten etwa 95 Prozent weniger schädlich sind als herkömmliche Zigaretten, wurde auch 2024 in mehreren Übersichtsarbeiten bestätigt. Diese Bewertung basiert unter anderem darauf, dass beim Dampfen keine Verbrennungsprozesse stattfinden und somit weder Teer noch Nebenstromrauch entstehen – zwei Hauptquellen gesundheitsschädlicher Stoffe beim Tabakrauchen. Stattdessen gelangt beim Konsum von E-Zigaretten ausschließlich das vom Nutzer ausgeatmete Aerosol in die Raumluft.
Professor Lion Shahab, Mitautor der UCL-Studie, fasste die Ergebnisse so zusammen: „Diese Arbeit deutet darauf hin, dass die Bedenken hinsichtlich Passivdampfen etwas übertrieben sein könnten, da das Risiko, die Umgebung toxischen Substanzen auszusetzen, wahrscheinlich sehr gering ist. Die Ergebnisse bestätigen allerdings auch die Risiken des Rauchens in Innenräumen in der Nähe von Kindern, was unter allen Umständen vermieden werden sollte. Da Passivdampfen Kinder aber immer noch mehr schädlichen Substanzen aussetzt als gar kein Dampfen oder Rauchen, sollte das Dampfen in Innenräumen vermieden werden, wenn Kinder anwesend sind."
Einfluss von E-Zigarettendampf auf das Lungengewebe
Die gesundheitlichen Auswirkungen des Passivdampfens sowie des aktiven Konsums von E-Zigaretten werden in der Forschung mittlerweile genauer untersucht – vor allem im Hinblick auf das Verhalten des Dampfes in der Luft und dessen Einfluss auf das Lungengewebe. Bereits 2015 veröffentlichte die britische Tageszeitung Daily Mirror einen ausführlichen Bericht über eine von British American Tobacco (BAT) initiierte Studie, die genau diesen Aspekt untersuchte. Grundlage der Untersuchung war ein sogenannter „Rauch-Roboter", der mit künstlich nachgebildetem menschlichem Atemwegsepithel ausgestattet war. So konnte das Einatmen von klassischem Zigarettenrauch, E-Zigarettendampf und verbrauchter Raumluft unter kontrollierten Bedingungen simuliert und beobachtet werden.
Besonders auffällig war das Verhalten der Lungenzellen, die einer intensiven und kontinuierlichen Belastung durch E-Zigarettendampf ausgesetzt wurden. Trotz dieser starken Exposition zeigten die Zellen lediglich minimale Veränderungen, die in ihrer Schwere mit den Effekten normaler Raumluft vergleichbar waren. Im Gegensatz dazu führte die wiederholte Inhalation von Tabakrauch in der Studie innerhalb weniger Stunden zum Absterben des Lungenzellgewebes. Die Befunde sprechen dafür, dass die gesundheitliche Beeinträchtigung durch E-Zigarettendampf auf das Lungengewebe weitaus geringer ausfällt als lange angenommen und sich klar vom Schadenspotenzial herkömmlicher Zigaretten unterscheidet.
Neuere Studien wie die 3,5-Jahres-Untersuchung der Universität Catania (2017) und die New Yorker Studie (2024, Laufzeit 3 Jahre) bestätigen diese Erkenntnisse: Selbst bei Intensiv-Nutzern von E-Zigaretten gibt es keine Nachweise für eine beginnende Schädigung von Lungen und Bronchien. Bei Nie-Rauchern wurde kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Konsum von E-Zigaretten und wichtigen Atemwegssymptomen festgestellt. Wer sich für die technischen Unterschiede zwischen verschiedenen Verdampfern interessiert, findet in unserem Ratgeber zu MTL vs. Sub-Ohm weitere Informationen zur Dampfentwicklung verschiedener Gerätetypen.
Fazit und Empfehlungen für Dampfer
Die wissenschaftliche Datenlage ist eindeutig: Passivdampfen und Passivrauchen lassen sich nicht gleichsetzen. Der Dampf von E-Zigaretten verflüchtigt sich innerhalb von Sekunden, während Zigarettenrauch bis zu 45 Minuten in der Raumluft verbleibt. Ab einer Distanz von zwei Metern sind keine messbaren E-Zigaretten-Partikel mehr nachweisbar, bei herkömmlichen Zigaretten hingegen bleibt die Belastung auch über größere Entfernungen bestehen. Die UCL-Studie von 2024 belegt diesen Unterschied mit konkreten Zahlen: Kinder in dampfenden Haushalten absorbieren nur einen Bruchteil des Nikotins verglichen mit Kindern in rauchenden Haushalten.
Trotzdem gilt: Respekt gegenüber Nichtrauchern und besonders gegenüber Kindern bleibt wichtig. Die Wissenschaftler empfehlen übereinstimmend, das Dampfen in Innenräumen zu vermeiden, wenn Kinder anwesend sind – auch wenn das Risiko erheblich geringer ist als beim Rauchen. In meiner Beratungspraxis bei MaxVapor empfehle ich Kunden, die in Wohngemeinschaften oder Familien leben, auf Pod-Systeme oder andere MTL-Geräte umzusteigen, da diese weniger Dampf erzeugen als leistungsstarke Sub-Ohm-Setups.
Für Raucher, die einen Umstieg auf das Dampfen erwägen, ist die Studienlage ermutigend: Das eigene Gesundheitsrisiko und die Belastung für Mitbewohner und Familienangehörige werden durch den Wechsel zur E-Zigarette erheblich reduziert. Falls Sie Fragen zur Auswahl des passenden Einsteigergeräts haben, beraten wir Sie gerne persönlich.
Häufige Fragen zu Passivdampfen und Passivrauchen
Ist Passivdampfen genauso schädlich wie Passivrauchen?
Nein. Studien zeigen, dass sich E-Zigaretten-Aerosol innerhalb von 10–15 Sekunden verflüchtigt, während Zigarettenrauch 30–45 Minuten in der Raumluft verbleibt. Die Nikotinbelastung bei Kindern ist laut UCL-Studie (2024) weniger als ein Siebtel im Vergleich zu Passivrauch.
Wie weit verbreitet sich E-Zigaretten-Dampf im Raum?
Ab etwa zwei Metern Abstand sind laut der ETH-Studie keine messbaren Aerosolpartikel mehr nachweisbar. Bei Zigarettenrauch hingegen bleibt die Partikelbelastung auch über größere Distanzen bestehen.
Was sagt Public Health England zur Schädlichkeit von E-Zigaretten?
Die britische Gesundheitsbehörde (heute: Office for Health Improvement and Disparities) stuft E-Zigaretten als etwa 95 % weniger schädlich ein als herkömmliche Tabakzigaretten. Diese Einschätzung wurde 2022 und 2024 in Übersichtsarbeiten bestätigt.
Warum verflüchtigt sich E-Zigaretten-Dampf so schnell?
Der Dampf besteht aus Flüssigkeitströpfchen (PG/VG), die schnell verdunsten oder zu Boden sinken. Bei der Tabakverbrennung entstehen dagegen ultrafeine Feststoffpartikel, die stundenlang in der Luft schweben können.
Entsteht bei E-Zigaretten Nebenstromrauch?
Nein. Da E-Zigaretten keinen Verbrennungsprozess nutzen, gibt es keinen ständigen Schadstoffausstoß wie bei glimmenden Tabakzigaretten. Aerosol entsteht nur beim aktiven Ziehen und wird dann ausgeatmet.
Sollte ich in Gegenwart von Kindern dampfen?
Die Wissenschaftler der UCL-Studie empfehlen, das Dampfen in Innenräumen zu vermeiden, wenn Kinder anwesend sind – auch wenn das Risiko wesentlich geringer ist als beim Rauchen. Passivdampf setzt Kinder immer noch mehr Substanzen aus als gar kein Dampfen.
Welche E-Zigaretten erzeugen weniger Dampf?
MTL-Geräte (Mouth-to-Lung) wie Pod-Systeme erzeugen spürbar weniger Dampf als Sub-Ohm-Setups. Auch Liquids mit höherem PG-Anteil (z.B. 50/50) produzieren weniger sichtbaren Dampf als VG-lastige Varianten.
Wie lange wurden E-Zigaretten bereits auf Langzeitfolgen untersucht?
Es gibt inzwischen mehrjährige Studien (z.B. Universität Catania: 3,5 Jahre; New York: 3 Jahre; UCL: 8 Jahre). Diese zeigen bei Dampfern keine signifikanten Schädigungen der Atemwege im Vergleich zu Nie-Rauchern.
Wie reagiert Lungengewebe auf E-Zigaretten-Dampf?
Studien mit künstlichem Atemwegsepithel zeigen, dass Lungenzellen bei intensiver Dampf-Exposition lediglich minimale Veränderungen aufweisen – vergleichbar mit normaler Raumluft. Tabakrauch hingegen führte bereits nach wenigen Stunden zum Zelltod.
Welche Quellen sind für die Studienergebnisse verlässlich?
Die hier zitierten Studien wurden in Peer-Reviewed-Fachjournalen veröffentlicht (Nicotine & Tobacco Research, JAMA Network Open, Cochrane Library) oder stammen von staatlichen Gesundheitsbehörden wie Public Health England bzw. dem Office for Health Improvement and Disparities.
Über den Autor
Gründer & Geschäftsführer, MaxVapor
MaxVapor wurde 2008 gegründet; seit 2012 mit Spezialisierung auf E-Zigaretten und Liquids. Über 14 Jahre Expertise in Produktberatung, TPD2-Compliance und technischer Beratung. Verantwortlich für Produktprüfung und Kundenkommunikation bei MaxVapor.
Qualifikation: • Unternehmensgründung 2008
• E-Zigaretten-Fachhandel seit 2012
• Fachkenntnisse TPD2-Richtlinien
• Produktschulung & Beratung
• Eingetragener Kaufmann
Erstveröffentlichung: · Zuletzt aktualisiert: . Inhalte werden redaktionell geprüft. Keine Gesundheitsversprechen; alle Angaben ohne Gewähr.
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