Neue Heart-Studie: E-Zigaretten zeigen klare Vorteile für Herz und Kreislauf gegenüber Tabakrauchen
E-Zigaretten und Liquids sind ausschließlich für Personen ab 18 Jahren bestimmt. Nikotin kann abhängig machen.
Geprüft von Oliver Prust · Inhaber MaxVapor.de, seit 2012 auf E-Zigaretten spezialisiert · Zuletzt aktualisiert: Januar 2026
Kurz & Knapp: Heart-Studie zu E-Zigaretten
- Peer-reviewte Studie – veröffentlicht im Fachjournal Heart (BMJ-Gruppe)
- Bessere Durchblutung – E-Zigaretten-Nutzer zeigten elastischere Gefäße als Tabakraucher
- Niedrigerer Blutdruck – messbare Verbesserungen bei Umsteigern
- Keine Herzschäden – weder Funktionsstörungen noch strukturelle Veränderungen
- Harm Reduction – unterstützt Schadensminimierung als Strategie
- Praktische Konsequenz – Umstieg kann kardiovaskuläre Risiken senken
Das Fachjournal Heart gehört zu den wichtigsten Publikationen in der Kardiologie. Wenn dort eine Studie erscheint, die sich mit E-Zigaretten und deren Auswirkungen auf das Herz beschäftigt, schaue ich mir das genau an. Die Ergebnisse betreffen jeden, der vom Tabak loskommen möchte oder den Wechsel bereits hinter sich hat – und sie machen Mut.
Seit 2012 führe ich MaxVapor und habe viele Kunden beim Wechsel von der Zigarette zur E-Zigarette begleitet. Die Frage nach den gesundheitlichen Auswirkungen höre ich dabei ständig. Diese Studie liefert mir nun Zahlen, auf die ich verweisen kann – und die passen zu dem, was mir Kunden nach ihrem Wechsel berichten.
Was die Forscher herausgefunden haben
Die Wissenschaftler verglichen zwei Gruppen: Personen, die von Tabak auf E-Zigaretten gewechselt waren, und solche, die weiterhin rauchten. Die Unterschiede waren deutlich. Bei den Umsteigern hatte sich die Gefäßfunktion verbessert – die Blutgefäße reagierten elastischer und schneller auf Belastungen. Auch der Blutdruck war niedriger als bei denen, die beim Tabak geblieben waren. Und was vielleicht am wichtigsten ist: Die Forscher fanden keine Hinweise auf Schäden am Herzmuskel oder an der Herzstruktur, die mit dem E-Zigaretten-Konsum zusammenhingen.
Beim Tabakrauchen sieht das anders aus – dort sind Gefäßverengungen, erhöhter Blutdruck und langfristige Herzprobleme gut dokumentiert. Der Unterschied zwischen den beiden Gruppen war in der Studie so deutlich, dass die Autoren von einem klaren Vorteil für die Umsteiger sprechen.
Das passt zu dem, was ich aus Kundengesprächen kenne: Wer den Wechsel schafft, fühlt sich nach einigen Wochen körperlich besser. Treppen steigen fällt leichter, die Ausdauer verbessert sich, und beim nächsten Arztbesuch freut sich mancher über bessere Werte. Natürlich ist eine Studie kein Ersatz für ärztliche Beratung – aber sie zeigt, dass der Umstieg vom Rauchen zum Dampfen körperlich messbare Vorteile bringen kann.
Warum das für Sie relevant ist
In Deutschland sterben jährlich etwa 127.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Ein großer Teil dieser Todesfälle geht auf Herzinfarkte, Schlaganfälle und andere Gefäßerkrankungen zurück. Wer raucht und etwas für die eigene Gesundheit tun möchte, steht vor der Frage: Kompletter Rauchstopp oder Wechsel zu einer Alternative? Der komplette Verzicht wäre natürlich optimal – aber für viele ist er schwer zu schaffen. Die Frage ist dann: Bringt die E-Zigarette etwas?
Public Health England schätzt das Risiko von E-Zigaretten auf etwa 95 Prozent geringer ein als das von Tabakzigaretten. Diese Studie im Journal Heart bestätigt diese Einschätzung für den Bereich der kardiovaskulären Gesundheit mit konkreten Messdaten. Sie zeigt nicht nur, dass Risiken sinken – sondern dass sich bereits vorhandene Beeinträchtigungen zurückbilden können.
Was heißt das praktisch? Wenn Sie rauchen und den Wechsel erwägen, haben Sie mit der E-Zigarette eine Option, die Ihrem Herzen nachweislich weniger schadet als Tabak. Das ist keine Garantie und kein Freifahrtschein – aber ein gutes Argument, den Schritt zu wagen. Im Einsteiger-Ratgeber finden Sie Hilfe bei der Auswahl des richtigen Geräts.
Zur wissenschaftlichen Einordnung
Nicht jede Studie ist gleich viel wert. Das Journal Heart wird von der BMJ-Gruppe herausgegeben und gehört zu den Publikationen, in denen nur Arbeiten erscheinen, die einen strengen Begutachtungsprozess durchlaufen haben. Unabhängige Experten prüfen Methodik, Datenauswertung und Schlussfolgerungen, bevor ein Artikel angenommen wird. Wer dort veröffentlicht, hat wissenschaftlich sauber gearbeitet.
In der Debatte um E-Zigaretten kursieren viele widersprüchliche Behauptungen. Manche Studien, die in den Medien zitiert werden, halten einer genaueren Prüfung nicht stand. Diese Veröffentlichung im Journal Heart ist anders: Sie kommt aus einer seriösen Quelle und ihre Methodik ist transparent. Für alle, die sich sachlich mit dem Thema E-Zigarette und Gesundheit beschäftigen möchten, ist das eine belastbare Grundlage.
Was Sie beim Umstieg beachten sollten
Wenn Sie die Ergebnisse dieser Studie zum Anlass nehmen möchten, den Schritt zu wagen, hier einige Erfahrungswerte aus 14 Jahren Kundenberatung: Der wichtigste Faktor für einen erfolgreichen Wechsel ist die richtige Nikotinstärke. Viele Wechsler wählen anfangs zu wenig Nikotin, werden nicht zufrieden und greifen wieder zur Zigarette. Für Raucher mit einem Konsum von einer Schachtel am Tag empfehle ich zum Einstieg 12 bis 18 mg/ml – oder alternativ ein Nikotinsalz-Liquid, das sanfter im Hals ist und schneller wirkt.
Auch das Gerät spielt eine Rolle. Für Einsteiger sind Pod-Systeme oft die beste Wahl: Sie sind einfach zu bedienen, produzieren nicht zu viel Dampf und simulieren das Zugverhalten einer Zigarette besser als große Sub-Ohm-Geräte. Wer es genauer wissen will, findet im Einsteiger-Ratgeber alle Details zur Gerätewahl.
Wichtig zu wissen: Die positiven Effekte, die in der Studie gemessen wurden, traten bei kurz- bis mittelfristigem Konsum auf. Das bedeutet, dass Sie nicht Jahre warten müssen, bis sich etwas tut – viele Kunden berichten mir von spürbaren Veränderungen innerhalb weniger Wochen nach dem Wechsel.
Mein Fazit
Diese Studie bestätigt, was ich seit Jahren beobachte: Der Wechsel von der Tabakzigarette zur E-Zigarette tut dem Herzen gut. Die Daten sind solide, die Quelle ist seriös, und die Ergebnisse passen zu den Erfahrungen, die Kunden mir schildern. Das heißt nicht, dass E-Zigaretten harmlos wären – sie sind eine Alternative für Raucher, kein Produkt für Nichtraucher oder Jugendliche.
Stand Januar 2026 reiht sich diese Veröffentlichung in die Forschungslage ein, die E-Zigaretten als sinnvolle Option zur Schadensminimierung stützt. Die EU arbeitet derzeit an der TPD3, der Überarbeitung der Tabakproduktrichtlinie. Wie sich die Regulierung entwickelt, bleibt abzuwarten – aber an der wissenschaftlichen Faktenlage ändert das nichts. Wer vom Tabak loskommen will, hat mit der E-Zigarette eine Option, die dem Körper weniger schadet.
Hinweis: Dieser Artikel informiert über eine wissenschaftliche Studie und ersetzt keine ärztliche Beratung. Wenn Sie gesundheitliche Fragen haben oder mit dem Rauchen aufhören möchten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. E-Zigaretten sind eine Alternative für erwachsene Raucher – sie sind nicht risikofrei und nicht für Nichtraucher oder Minderjährige bestimmt. Gemäß TPD2 dürfen nikotinhaltige Liquids maximal 20 mg/ml enthalten.
Häufige Fragen zur Heart-Studie
Was genau hat die Studie gemessen?
Die Forscher untersuchten die Gefäßfunktion (wie elastisch und reaktionsfähig die Blutgefäße sind), den Blutdruck sowie mögliche strukturelle Veränderungen am Herzmuskel. Bei den E-Zigaretten-Nutzern waren Gefäßfunktion und Blutdruck besser als bei Tabakrauchern, Herzschäden wurden nicht gefunden.
Bedeutet das, dass E-Zigaretten sicher sind?
Nein. Die Studie zeigt, dass E-Zigaretten im Vergleich zu Tabak weniger schädlich für das Herz sind – nicht, dass sie völlig risikolos wären. Sie sind als Alternative für Raucher gedacht, nicht als Lifestyle-Produkt für Nichtraucher.
Warum ist die Veröffentlichung im Journal Heart wichtig?
Das Journal Heart gehört zu den führenden Fachzeitschriften für Kardiologie. Studien durchlaufen dort einen strengen Begutachtungsprozess durch unabhängige Experten. Eine Veröffentlichung dort ist ein Qualitätsmerkmal.
Wie schnell kann ich Verbesserungen erwarten?
Die Studie untersuchte kurz- bis mittelfristigen Konsum. Viele Umsteiger berichten von spürbaren Verbesserungen innerhalb weniger Wochen – bessere Ausdauer, leichteres Atmen, mehr Energie. Individuelle Ergebnisse können variieren.
Welche E-Zigarette eignet sich für den Umstieg?
Für Einsteiger empfehlen sich Pod-Systeme mit MTL-Zugverhalten. Sie sind einfach zu bedienen und simulieren das Rauchgefühl besser als große Sub-Ohm-Geräte. Im Einsteiger-Ratgeber finden Sie eine ausführliche Kaufberatung.
Welche Nikotinstärke sollte ich wählen?
Bei einem Konsum von einer Schachtel Zigaretten am Tag empfehle ich 12 bis 18 mg/ml zum Einstieg. Alternativ sind Nikotinsalz-Liquids eine gute Wahl – sie wirken schneller und kratzen weniger im Hals. Zu wenig Nikotin führt oft dazu, dass der Umstieg scheitert.
Für wen ist der Umstieg sinnvoll?
E-Zigaretten richten sich an erwachsene Raucher, die vom Tabak loskommen möchten. Sie sind keine Option für Nichtraucher, Jugendliche oder Schwangere. Der komplette Rauchstopp bleibt das Optimum – aber wer das nicht schafft, kann mit der E-Zigarette Risiken reduzieren.
Über den Autor
Gründer & Geschäftsführer, MaxVapor
MaxVapor wurde 2008 gegründet; seit 2012 mit Spezialisierung auf E-Zigaretten und Liquids. Über 14 Jahre Expertise in Produktberatung, TPD2-Compliance und technischer Beratung. Verantwortlich für Produktprüfung und Kundenkommunikation bei MaxVapor.
Qualifikation: • Unternehmensgründung 2008
• E-Zigaretten-Fachhandel seit 2012
• Fachkenntnisse TPD2-Richtlinien
• Produktschulung & Beratung
• Eingetragener Kaufmann
Erstveröffentlichung: · Zuletzt aktualisiert: . Inhalte werden redaktionell geprüft. Keine Gesundheitsversprechen; alle Angaben ohne Gewähr.
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