Vom Rauchen zum Dampfen: Videos von Prof. Dr. Meyer & Praxistipps
E-Zigaretten und Liquids sind ausschließlich für Personen ab 18 Jahren bestimmt. Nikotin kann abhängig machen.
Geprüft von Oliver Prust · Inhaber MaxVapor.de, seit 2012 auf E-Zigaretten spezialisiert · Zuletzt aktualisiert: 16. Januar 2026
Kurz & Knapp: Videos & Wissensdatenbank
- Prof. Dr. Bernd Meyer – Vorträge zu Harm Reduction und Nikotinwirkung
- Philgood – praxisnahe Tipps vom erfahrenen Dampfer-YouTuber
- Aerosol statt Rauch: Beim Dampfen entfallen Tausende Verbrennungsprodukte
- E-Liquid-Wahl: PG/VG-Verhältnis und Nikotinstärke bestimmen den Umstiegserfolg
- Gerätewahl: Pod-Systeme für den Einstieg, Akkuträger für mehr Kontrolle
- Rauchstopp: E-Zigaretten laut Cochrane Review 2024 wirksamer als Pflaster oder Kaugummis
- Studienlage: Public Health England: mindestens 95 % weniger schädlich als Tabak
Warum diese Videoseite für Sie interessant sein könnte
Sie haben sich entschieden, von der Zigarette loszukommen – oder spielen zumindest mit dem Gedanken. Vielleicht haben Sie schon Nikotinpflaster ausprobiert, vielleicht auch Kaugummis, und nichts hat so richtig funktioniert. Jetzt stolpern Sie über die E-Zigarette und fragen sich: Bringt das wirklich etwas? Ist Dampfen tatsächlich risikoärmer als Rauchen? Wie wirkt Nikotin überhaupt im Körper – und was hat es mit der sogenannten Harm Reduction auf sich?
Genau für diese Fragen habe ich diese Seite zusammengestellt. Die Videos stammen von Prof. Dr. Bernd Meyer, einem Pharmakologen, der Nikotinwirkung und Tabakforschung verständlich erklärt, sowie vom Dampfer-YouTuber Philgood, der seit Jahren Neulingen zeigt, wie der Wechsel in der Praxis gelingt. Beide räumen mit Halbwahrheiten auf und liefern Fakten. Die Vorträge sind zwar schon einige Jahre alt, aber das Grundlagenwissen hat sich nicht verändert – Pharmakokinetik und Verbrennungschemie sind keine Modeerscheinungen. Was Sie hier lernen, gilt heute genauso wie zum Zeitpunkt der Aufnahme.
E-Zigarette kaufen: Worauf Sie achten sollten
Wer im Internet nach „E-Zigarette kaufen" oder „Nikotinersatz" sucht, landet schnell in einem Dschungel aus Fachbegriffen und Produktvarianten. Pod-Systeme für den unkomplizierten Einstieg, Akkuträger mit einstellbarer Wattzahl für alle, die mehr Kontrolle wollen, oder kompakte Modelle für die Hosentasche – die Auswahl kann am Anfang überfordern. Die Videos auf dieser Seite helfen Ihnen, sich zurechtzufinden, bevor Sie Geld ausgeben.
Genauso relevant wie das Gerät ist das E-Liquid. Das Mischungsverhältnis aus PG und VG beeinflusst sowohl den Geschmack als auch die Dampfmenge, und die richtige Nikotinstärke entscheidet darüber, ob Sie nach dem ersten Zug zufrieden sind oder doch wieder zur Zigarette greifen. Wer bisher eine Schachtel am Tag geraucht hat, braucht in der Regel 12–18 mg/ml – deutlich mehr, als viele anfangs vermuten.
Eine Alternative zu klassischen Liquids sind Nikotinsalze. Sie ermöglichen höhere Nikotinstärken ohne das kratzige Gefühl im Hals, das manche von Freebase-Liquids kennen. Gerade für starke Raucher kann das den Unterschied machen zwischen einem gelungenen Wechsel und einem frustrierenden Fehlversuch. In den Philgood-Videos erfahren Sie, welche typischen Stolperfallen auf Sie warten – und wie Sie diese umgehen.
Aerosol statt Rauch: Was die Forschung sagt
Beim Verbrennen einer Zigarette entstehen über 7.000 Substanzen – darunter Formaldehyd, Blausäure und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, von denen viele nachweislich Krebs auslösen können. Bei der E-Zigarette gibt es keine Verbrennung. Das Liquid wird lediglich erhitzt und verdampft. Dadurch entfallen die meisten Schadstoffe, die beim Rauchen entstehen – ein Unterschied, den Gesundheitsbehörden weltweit als relevant einstufen.
Public Health England hat 2015 erstmals kommuniziert, dass E-Zigaretten mindestens 95 Prozent weniger schädlich sind als Tabakzigaretten. Diese Einschätzung wurde in späteren Berichten bestätigt und hat dazu geführt, dass britische Gesundheitsbehörden Rauchern aktiv zum Umstieg raten. In Deutschland ist man zurückhaltender, aber die Datenlage spricht für sich: Wer vom Tabak auf die E-Zigarette wechselt, reduziert seine Schadstoffbelastung drastisch.
Das heißt nicht, dass Dampfen harmlos wäre – und Nichtraucher sollten definitiv nicht damit anfangen. Aber für Menschen, die trotz mehrerer Versuche nicht vom Tabak loskommen, eröffnet die E-Zigarette einen Weg, der realistischer ist als völlige Abstinenz. Das Konzept dahinter nennt sich Harm Reduction: Wenn jemand weiterhin Nikotin konsumieren wird, dann wenigstens auf eine Art, die weniger schadet. Prof. Dr. Meyer erklärt in seinen Videos die wissenschaftlichen Hintergründe dazu.
Die Videoreihe von Prof. Dr. Bernd Meyer
Prof. Dr. Meyer schafft es, komplexe pharmakologische Zusammenhänge so zu erklären, dass auch Laien folgen können – ohne dabei zu vereinfachen oder Fakten zu verzerren. Seine Schwerpunkte sind die Risikoreduzierung beim Wechsel zur E-Zigarette, die Grundlagen der Nikotinwirkung und die Frage, ob Nikotin wirklich das tödliche Nervengift ist, als das es oft dargestellt wird. Seine Aussagen basieren auf publizierten Studien – nicht auf Meinungen oder Vermutungen.
Teil 1 – Risikoreduktion durch den Umstieg
Im ersten Video geht es um die zentrale Frage: Warum ist Dampfen weniger schädlich als Rauchen? Prof. Dr. Meyer zeigt anhand von Studiendaten, dass E-Zigaretten das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenkrebs und Atemwegserkrankungen erheblich senken können – vorausgesetzt, der vollständige Wechsel gelingt. Wer sich fragt, ob es sich lohnt, findet hier die Fakten. Dauer: ca. 44 Minuten.
Teil 2 – Wie Nikotin im Körper wirkt
Was passiert eigentlich, wenn Sie Nikotin aufnehmen? Wie schnell gelangt es ins Gehirn, wie lange bleibt es im Körper, und warum macht es abhängig? Prof. Dr. Meyer erklärt die Pharmakokinetik – also Aufnahme, Verteilung und Abbau – auf eine Art, die auch ohne Chemiestudium verständlich ist. Ein Punkt, der oft untergeht: Nicht das Nikotin macht krank, sondern die Verbrennungsprodukte des Tabaks. Diese Unterscheidung ist für die Bewertung von E-Zigaretten fundamental. Dauer: ca. 28 Minuten.
Teil 3 – Nikotin: Nervengift oder Suchtmittel?
Nikotin gilt als hochgiftig – aber stimmt das? Prof. Dr. Meyer räumt mit verbreiteten Vorurteilen auf. Ja, Nikotin ist in sehr hohen Dosen toxisch. Aber die letale Dosis liegt deutlich höher als lange angenommen, und die Mengen, die beim Dampfen oder Rauchen aufgenommen werden, sind weit davon entfernt. Das eigentliche Thema ist die Abhängigkeit – und auch hier differenziert der Vortrag zwischen reinem Nikotin und dem komplexen Suchtpotential der Zigarette. Dauer: ca. 51 Minuten.
Praxisvideos von Philgood
Wissenschaft ist das eine – die Praxis das andere. Philgood dampft seit Jahren und hat auf seinem YouTube-Kanal unzähligen Neulingen geholfen, den Einstieg zu schaffen. Seine Videos sind keine trockenen Anleitungen, sondern ehrliche Erfahrungsberichte mit konkreten Empfehlungen. Wenn Sie wissen wollen, welche Fehler die meisten Neulinge machen und wie Sie diese vermeiden, sind Sie hier richtig.
Vom Rauchen zum Dampfen – Tipps für den Umstieg
In diesem Video spricht Philgood über die Gerätewahl, die Bedeutung der richtigen Nikotinstärke und die psychologischen Aspekte des Wechsels. Erwarten Sie keine Wunder am ersten Tag – manche brauchen einige Wochen, um das passende Setup zu finden. Das ist normal. Wer von Tabak loskommen will, sollte Geduld mitbringen und bereit sein, zu experimentieren. Dauer: ca. 30 Minuten.
Die häufigsten Stolperfallen beim Einstieg
Zu wenig Nikotin, falsche Geräteeinstellungen, unpassende Liquids, vergessene Wartung – die Liste der Fehler, die Neulinge machen, ist lang. Philgood geht sie Schritt für Schritt durch und erklärt, wie Sie es besser machen. Gerade wenn Sie ein Starter-Set gekauft haben und sich fragen, warum es nicht so funktioniert wie erwartet, finden Sie hier Antworten. Dauer: ca. 25 Minuten.
Was sagt die Forschung? Studienübersicht
Die wissenschaftliche Forschung zu E-Zigaretten hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Inzwischen liegen zahlreiche Untersuchungen vor, die belegen, dass der Wechsel vom Tabak zur E-Zigarette die Schadstoffbelastung erheblich reduziert. Die folgende Tabelle fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen.
| Studie / Institution | Jahr | Zentrale Erkenntnis |
|---|---|---|
| Public Health England | 2015, 2018, 2021 | E-Zigaretten mindestens 95 % weniger schädlich als Tabak |
| Cochrane Review | 2024 | E-Zigaretten beim Rauchstopp effektiver als Pflaster oder Kaugummis |
| Royal College of Physicians | 2016, 2021 | Langzeitrisiken beim Dampfen deutlich geringer als beim Rauchen |
| NASEM (USA) | 2018 | Weniger toxische Substanzen im Aerosol als in Tabakrauch |
| Deutsches Krebsforschungszentrum | 2020 | Schadstoffbelastung beim Dampfen erheblich niedriger |
„Weniger schädlich" bedeutet nicht „unschädlich". E-Zigaretten sind keine harmlosen Lifestyleprodukte. Aber für Raucher, die trotz mehrfacher Versuche nicht aufhören können, stellen sie eine deutlich risikoärmere Alternative dar. Die Studienlage entwickelt sich kontinuierlich weiter – neue Langzeitdaten werden in den kommenden Jahren mehr Klarheit bringen.
Fazit: Wissen macht den Unterschied
Die Vorträge von Prof. Dr. Meyer und die Praxistipps von Philgood ergänzen sich ideal: Der eine liefert die wissenschaftlichen Grundlagen, der andere zeigt, wie Sie das Wissen in die Tat umsetzen. Wer sich Zeit nimmt, diese Videos anzuschauen, hat am Ende ein solides Fundament – und deutlich bessere Chancen, den Wechsel zur E-Zigarette erfolgreich zu schaffen.
Für viele Raucher ist die E-Zigarette eine echte Chance, langfristig vom Tabak loszukommen und vielleicht sogar irgendwann ganz auf Nikotin zu verzichten. Das Schöne am Dampfen: Sie können die Nikotinstärke über die Monate schrittweise reduzieren – von 18 auf 12, dann auf 6, irgendwann auf 3 oder 0 mg/ml. Bei der Zigarette geht das nicht, weil die Nikotinmenge pro Stück fix ist. Dieser Aspekt macht die E-Zigarette zu mehr als nur einem Ersatzprodukt: Sie kann ein Werkzeug auf dem Weg in die Nikotinfreiheit sein.
Hinweis: E-Zigaretten sind nicht risikofrei und sollten von Nichtrauchern nicht genutzt werden. Für Raucher können sie ein Weg sein, die Schadstoffbelastung drastisch zu senken. Achten Sie auf geprüfte Qualität und informieren Sie sich vor dem Kauf. Die Videos auf dieser Seite stammen von Dritten und geben deren Einschätzung wieder – nicht die Meinung von MaxVapor.
Häufige Fragen
Was finde ich auf dieser Seite?
Wissenschaftliche Vorträge von Prof. Dr. Bernd Meyer zu Harm Reduction, Nikotinwirkung und Toxikologie sowie Praxisvideos von Philgood mit Tipps für den Wechsel und zur Vermeidung typischer Stolperfallen.
Ist Dampfen weniger schädlich als Rauchen?
Ja. Beim Dampfen entfallen die Verbrennungsprodukte des Tabaks. Public Health England stuft E-Zigaretten als mindestens 95 Prozent weniger schädlich ein. Das heißt nicht risikofrei – aber erheblich risikoärmer.
Worauf sollte ich beim Kauf achten?
Gerätewahl (Pod-System für den Einstieg, Akkuträger für mehr Kontrolle), passende Nikotinstärke und Liquid-Zusammensetzung. Wer stark geraucht hat, sollte mit 12–18 mg/ml beginnen.
Welche Fehler machen Neulinge am häufigsten?
Zu geringe Nikotinstärke (führt zu verstärktem Zigarettenverlangen), falsche Geräteeinstellungen, ungeeignete Liquids und fehlende Wartung. Philgood erklärt in seinen Videos, wie Sie diese Fehler vermeiden.
Worum geht es in den Videos von Prof. Dr. Meyer?
Teil 1: Risikoreduktion durch den Umstieg. Teil 2: Pharmakokinetik – wie Nikotin im Körper wirkt. Teil 3: Toxikologie und Suchtpotential. Alle Inhalte basieren auf publizierten Studien.
Sind die Videos noch aktuell?
Ja. Die grundlegenden Erkenntnisse zu Nikotinwirkung und Risikovermeidung haben sich nicht verändert. Die Videos vermitteln Basiswissen, das auch Jahre nach der Aufnahme gültig bleibt.
Kann ich mit E-Zigaretten komplett aufhören zu rauchen?
Viele schaffen das. Der Cochrane Review 2024 zeigt, dass E-Zigaretten beim Rauchstopp effektiver sind als Pflaster oder Kaugummis. Manche reduzieren anschließend die Nikotinstärke schrittweise bis auf null.
Sollten Nichtraucher mit dem Dampfen anfangen?
Nein. E-Zigaretten sind als Umstiegsprodukt für Raucher gedacht, nicht als Einstieg in den Nikotinkonsum. Wer nicht raucht, sollte auch nicht dampfen.
Über den Autor
Gründer & Geschäftsführer, MaxVapor
MaxVapor wurde 2008 gegründet; seit 2012 mit Spezialisierung auf E-Zigaretten und Liquids. Über 14 Jahre Erfahrung in Produktberatung, TPD2-Compliance und technischer Beratung. Verantwortlich für Produktprüfung und Kundenkommunikation bei MaxVapor.
Qualifikation: • Unternehmensgründung 2008
• E-Zigaretten-Fachhandel seit 2012
• Fachkenntnisse TPD2-Richtlinien
• Produktschulung & Beratung
• Eingetragener Kaufmann
Erstveröffentlichung: · Zuletzt aktualisiert: . Inhalte werden redaktionell geprüft. Keine Gesundheitsversprechen; alle Angaben ohne Gewähr.
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