Tabakerhitzer vs. E-Zigarette: Unterschiede, Kosten & Risiken
E-Zigaretten und Liquids sind ausschließlich für Personen ab 18 Jahren bestimmt. Nikotin kann abhängig machen.
Geprüft von Oliver Prust · Inhaber MaxVapor.de, seit 2012 auf E-Zigaretten spezialisiert · Zuletzt aktualisiert: Januar 2026
Kurz & Knapp: Tabakerhitzer im Überblick
- Funktionsweise: Tabak wird auf 240–350 °C erhitzt statt verbrannt – kein Rauch, weniger Schadstoffe
- Bekannte Marken: IQOS ILUMA (Philip Morris), glo Hyper X2 (BAT), Ploom X Advanced (JTI)
- Schadstoffreduktion: Studien zeigen bis zu 95 % weniger Schadstoffe als bei Zigaretten
- Kosten 2026: Sticks ca. 7–8 € pro Packung (20 Stück) – E-Liquids sind langfristig günstiger
- Nachteil: Tabakerhitzer enthalten weiterhin echten Tabak – Nikotin ist obligatorisch
- Vorteil E-Zigarette: E-Zigaretten ermöglichen nikotinfreies Dampfen und flexible Dosierung
- Langzeitstudien: Fehlen für beide Produkte – vollständiger Rauchstopp bleibt die sicherste Option
Die Suche nach Alternativen zur klassischen Zigarette beschäftigt viele Raucher, die ihren Konsum reduzieren oder ganz aufhören möchten. In den letzten Jahren haben sich dabei zwei Produktkategorien etabliert: Tabakerhitzer und E-Zigaretten. Während wir bei MaxVapor klar auf E-Zigaretten setzen und auch keine Tabakerhitzer verkaufen, möchten wir Ihnen mit diesem Ratgeber eine fundierte Entscheidungsgrundlage bieten. Denn nur wer die Unterschiede kennt, kann für sich selbst die richtige Wahl treffen. Als langjähriger Befürworter des Rauchstopps und der Rauchentwöhnung durch E-Zigaretten informiere ich Sie hier objektiv über beide Optionen – damit Sie verstehen, warum die E-Zigarette aus unserer Sicht die überlegene Alternative darstellt.
Was sind Tabakerhitzer und wie funktionieren sie?
Tabakerhitzer gehören zur Kategorie der sogenannten „Heat-not-Burn"-Produkte, bei denen echter Tabak verwendet, aber nicht verbrannt wird. Im Gegensatz zur herkömmlichen Zigarette, bei der Temperaturen von über 800 Grad Celsius erreicht werden, arbeiten Tabakerhitzer mit Temperaturen zwischen 240 und 350 Grad Celsius. Bei diesen Temperaturen verdampfen die flüchtigen Bestandteile des Tabaks, ohne dass eine Verbrennung stattfindet. Das Ergebnis ist ein nikotinhaltiges Aerosol, das der Nutzer inhaliert – kein klassischer Rauch, aber auch kein reiner Dampf wie bei einer E-Zigarette.
Die Geräte verwenden spezielle Tabaksticks, die in eine Heizkammer eingeführt werden. Je nach Hersteller unterscheidet sich die Heizmethode: Manche nutzen ein Heizblatt, das direkt in den Tabak eindringt, andere setzen auf Induktionsheizung von außen. Nach etwa 20 bis 30 Sekunden Aufheizzeit ist das Gerät einsatzbereit und liefert für etwa sechs Minuten oder 14 bis 20 Züge ein relativ konstantes Erlebnis. Danach wird der verbrauchte Stick ausgeworfen und kann entsorgt werden – Asche entsteht dabei nicht, was viele Nutzer als praktischen Vorteil empfinden.
Der wesentliche Unterschied zur E-Zigarette liegt im verwendeten Material: Während Tabakerhitzer echten Tabak nutzen, verdampfen E-Zigaretten E-Liquids, die aus Propylenglykol, pflanzlichem Glycerin, Aromen und optional Nikotin bestehen. Diese grundlegende Verschiedenheit hat weitreichende Konsequenzen für Schadstoffbelastung, Flexibilität und langfristige Kosten.
Entsteht beim Tabakerhitzer wirklich Dampf?
Wer auch beim Umstieg nicht auf das vertraute Rauchgefühl verzichten möchte, kann beruhigt sein: Moderne Tabakerhitzer erzeugen tatsächlich sichtbares Aerosol in einer Menge, die mit dem Rauch einer klassischen Zigarette vergleichbar ist. Der entscheidende Unterschied liegt in der Zusammensetzung. Während beim Verbrennen von Tabak zahlreiche giftige Substanzen entstehen – darunter Teer, Kohlenmonoxid und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe –, besteht der beim Tabakerhitzer erzeugte Ausstoß überwiegend aus Wasser, Glycerin und Nikotin. Die Belastung mit gesundheitsschädlichen Stoffen fällt dadurch erheblich geringer aus.
Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass das Aerosol eines Tabakerhitzers bis zu 95 % weniger Schadstoffe enthält als herkömmlicher Zigarettenrauch. Tabakerhitzer können damit eine weniger schädliche Alternative sein – allerdings mit einer wichtigen Einschränkung: Auch bei reduzierter Schadstoffbelastung handelt es sich weiterhin um ein Tabakprodukt mit allen damit verbundenen Risiken.
Im direkten Vergleich mit der E-Zigarette schneidet der Tabakerhitzer hier schlechter ab: E-Zigaretten-Dampf enthält keinen Tabak und damit auch keine der tabakspezifischen Schadstoffe. Das VG/PG-Aerosol einer E-Zigarette ist chemisch viel einfacher zusammengesetzt, was ein weiterer Grund ist, warum viele Gesundheitsexperten die E-Zigarette als das geringere Risiko einschätzen.
Bekannte Tabakerhitzer-Marken 2026
Seit 2014 sind Tabakerhitzer auf dem deutschen Markt präsent, und seitdem hat sich das Angebot stark weiterentwickelt. An dieser Stelle informieren wir ausschließlich über die bekanntesten Modelle und deren Eigenschaften, ohne sie selbst anzubieten – da wir uns als klarer Befürworter der Rauchentwöhnung durch E-Zigaretten verstehen.
IQOS ILUMA (Philip Morris)
Das IQOS-System von Philip Morris International ist der Marktführer unter den Tabakerhitzern. Die aktuelle ILUMA-Serie, die 2024 eingeführt und 2025/2026 weiterentwickelt wurde, verzichtet auf ein Heizblatt und nutzt stattdessen Induktionsheizung mit Smartcore-Technologie. Das bedeutet: Der Tabakstick (TEREA) enthält ein metallisches Element, das von außen erhitzt wird. Vorteil dieser Konstruktion ist, dass kein Reinigen mehr nötig ist und keine Tabakrückstände im Gerät verbleiben. Die ILUMA-Geräte gibt es in verschiedenen Ausführungen – vom kompakten ILUMA ONE für unterwegs bis zum ILUMA Prime mit längerer Akkulaufzeit. Die Sticks sind in zahlreichen Geschmacksrichtungen erhältlich, von klassisch-tabakig bis mentholfrisch. Die Preise für TEREA-Sticks liegen aktuell bei etwa 6,80 bis 7,50 Euro pro Packung mit 20 Stück.
glo Hyper X2 (British American Tobacco)
Die Marke glo von British American Tobacco positioniert sich als preisgünstigere Alternative zu IQOS. Das aktuelle Flaggschiff glo Hyper X2 (2025/2026) bietet zwei Heizmodi: einen Standard-Modus mit niedrigerer Temperatur für sanfteren Geschmack und einen Boost-Modus mit höherer Temperatur für intensiveres Aroma. Das Gerät erinnert in seiner Form an eine kompakte Box in etwa Kreditkartengröße und verwendet neo-Sticks, die in Packungen zu 20 Stück erhältlich sind. Der Tabak wird durch Induktion auf etwa 260 bis 270 Grad Celsius erhitzt. Vor dem Ende eines Sticks signalisiert eine kurze Vibration, dass die Session in Kürze endet. Die neo-Sticks kosten zwischen 6,50 und 7,00 Euro pro Packung.
Ploom X Advanced (JTI)
Japan Tobacco International hat mit dem Ploom X Advanced ein weiteres konkurrenzfähiges Gerät im Programm. Es nutzt eine Heizmethode, die den Tabakstick von innen erhitzt, und verfügt ebenfalls über verschiedene Intensitätsstufen. Die zugehörigen EVO-Sticks sind in unterschiedlichen Aromen verfügbar. Ploom ist in Deutschland weniger verbreitet als IQOS und glo, hat aber eine treue Nutzerschaft. Die Preise für EVO-Sticks bewegen sich auf ähnlichem Niveau wie die Konkurrenz.
Hinsichtlich Verarbeitung und Qualität wird IQOS oft als hochwertiger wahrgenommen, was sich auch im Preis widerspiegelt – die Geräte kosten mehr als doppelt so viel wie vergleichbare Konkurrenzprodukte. Für alle Tabakerhitzer gilt jedoch: Sie bleiben an den Kauf spezieller Sticks vom jeweiligen Hersteller gebunden, was die Flexibilität einschränkt und langfristige Kosten erhöht.
Sind Tabakerhitzer genauso riskant wie klassische Zigaretten?
Die bei Tabakerhitzern entstehenden Emissionen enthalten in der Regel spürbar weniger schädliche Stoffe als der Rauch herkömmlicher Zigaretten. Die wissenschaftliche Datenlage hierzu ist mittlerweile umfangreich: Da der Tabak nicht verbrannt wird, entstehen weniger der besonders gefährlichen Verbrennungsprodukte wie Teer und Kohlenmonoxid. Diverse unabhängige Studien bestätigen eine Schadstoffreduktion von bis zu 90–95 % gegenüber konventionellen Zigaretten, wobei die genauen Werte je nach gemessener Substanz variieren.
Trotzdem sind Tabakerhitzer weder gesund noch unbedenklich. Aktuelle Forschung aus dem Jahr 2025 zeigt ein differenziertes Bild: So wurde im Fachjournal Tobacco Control berichtet, dass sich beim Wechsel zu Tabakerhitzern positive Effekte auf kardiovaskuläre Biomarker und Oxidationsstress zeigen, was kurzfristig als vorteilhaft gelten kann. Andere Untersuchungen deuten hingegen auf mögliche respiratorische Risiken hin, etwa Entzündungen, Atemwegsprobleme und Effekte auf das mikrobiologische Gleichgewicht der Lunge.
Zusätzlich bestehen Hinweise auf akute und möglicherweise schädliche Veränderungen in kleinen Atemwegen sowie auf eine erhöhte arterielle Steifheit, was auf ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko hinweisen könnte. Die Ergebnisse bleiben insgesamt widersprüchlich: Einige Studien sehen Vorteile gegenüber dem Rauchen, andere berichten von möglichen erhöhten Gesundheitsrisiken oder keinen signifikanten Unterschieden. Was fehlt, sind belastbare Langzeitstudien über Jahrzehnte hinweg.
Hersteller bewerben Tabakerhitzer zwar häufig mit dem Hinweis, dass ein vollständiger Wechsel von der normalen Zigarette auf erhitzte Tabakerzeugnisse die persönliche Schadstoffexposition verringern könne – ein gesundheitliches Risiko ist aber auch hier nicht ausgeschlossen. Der sicherste Weg bleibt der vollständige Verzicht auf Tabak- und Nikotinprodukte.
Für wen eignen sich Tabakerhitzer und welche Vorteile bieten sie?
Wer seinen Konsum an Schadstoffen reduzieren möchte, ohne dabei vollständig auf den Genuss von Tabak zu verzichten, findet in modernen Tabakerhitzern eine Option. Der Tabak wird nicht verbrannt, sondern mittels Induktion oder Heizelement erhitzt, wodurch die Belastung mit Verbrennungsprodukten geringer ausfällt. Das „Rauchgefühl" bleibt dabei weitgehend erhalten – ein Aspekt, der für manche Umsteiger wichtig ist.
Zu den praktischen Vorteilen gehört, dass der typische, oft störende Zigarettengeruch stark reduziert ist. Die Sticks hinterlassen weniger Geruch an Kleidung und Händen als klassische Zigaretten. Zudem ist kein Feuerzeug mehr notwendig, da die Geräte per USB-C geladen werden. Eine Akkuladung reicht üblicherweise für etwa 20 Sticks, die nach Gebrauch einfach entsorgt werden und keine Asche hinterlassen. Im Winter entwickeln Tabakerhitzer während der Nutzung eine leichte Wärme, die sich angenehm in der Hand anfühlt – besonders bei einer Raucherpause im Freien.
Die verwendeten Sticks sind in zahlreichen Geschmacksrichtungen erhältlich, von klassisch-tabakig über aromatisch bis hin zu mentholfrisch. Sie hinterlassen keinen hartnäckigen Rauchgeschmack im Mund, sondern sorgen für ein angenehmeres Aroma-Erlebnis. Der zentrale Nachteil bleibt aber bestehen: Tabakerhitzer liefern zwangsläufig Nikotin, da echter Tabak verwendet wird. Eine nikotinfreie Option gibt es nicht – hier liegt der große Unterschied zur E-Zigarette.
Kostenvergleich 2026: Tabakerhitzer, Zigaretten oder E-Zigarette
Der regelmäßige Konsum von Zigaretten geht stark ins Geld. Anfang 2026 kostet eine Schachtel Marlboro in Deutschland inzwischen rund 9,00 Euro, teilweise sogar bis zu 9,50 Euro – ein spürbarer Anstieg in den letzten Jahren, bedingt durch kontinuierliche Tabaksteuererhöhungen. Auch die für Tabakerhitzer verwendeten Sticks bewegen sich preislich in einer ähnlichen Größenordnung und liegen aktuell zwischen 6,50 und 7,50 Euro pro Packung mit 20 Stück – also etwas günstiger als klassische Zigaretten, aber immer noch ein relevanter Kostenfaktor.
| Produkt | Preis/Packung | Kosten/Monat | Kosten/Jahr |
|---|---|---|---|
| Zigaretten (Marlboro) | ca. 9,00 € | ca. 270 € | ca. 3.285 € |
| IQOS TEREA-Sticks | ca. 7,00 € | ca. 210 € | ca. 2.555 € |
| glo neo-Sticks | ca. 6,70 € | ca. 201 € | ca. 2.445 € |
| E-Liquid (10 ml) | ca. 6,00–8,00 € | ca. 30–60 €* | ca. 360–720 €* |
*Je nach Gerät und individuellem Dampfverhalten; MTL-Dampfer verbrauchen erheblich weniger als Sub-Ohm-Nutzer.
Ganz anders gestaltet sich die Situation bei der E-Zigarette: Die Kosten sind auf den ersten Blick etwas schwerer einzuordnen, da Nutzer individuelle Mengen an E-Liquid verbrauchen. Ein 10-ml-Fläschchen liegt im Durchschnitt bei etwa 6,00 bis 8,00 Euro. Da dieses Volumen jedoch – je nach Gerät, Leistungseinstellung und persönlichem Dampfverhalten – weit mehr Zigaretten ersetzt, ergibt sich auf Dauer ein klarer Kostenvorteil gegenüber Tabakprodukten. Typische MTL-Dampfer kommen mit 3–5 ml pro Tag aus, was monatliche Kosten von 30–50 Euro bedeutet.
Zigaretten und Tabakerhitzer bleiben also ähnlich teuer, während die E-Zigarette nicht nur gesundheitliche Vorteile durch weniger Schadstoffe bietet, sondern auch echte Ersparnis im Langzeitvergleich – vor allem dann, wenn Sie den Nikotingehalt schrittweise reduzieren oder komplett auf nikotinfreie Liquids umsteigen.
Tabakerhitzer vs. E-Zigarette – der direkte Vergleich
Die zentrale Frage für viele Umstiegswillige lautet: Was ist die bessere Alternative zur Zigarette? Beide Produktkategorien haben ihre Berechtigung, unterscheiden sich aber in wesentlichen Punkten. Die E-Zigarette bietet aus unserer Sicht einige entscheidende Vorteile, die wir hier transparent darlegen möchten.
| Kriterium | Tabakerhitzer | E-Zigarette |
|---|---|---|
| Wirkstoff | Echter Tabak (zwingend nikotinhaltig) | E-Liquid (nikotinfrei möglich) |
| Schadstoffreduktion | Ca. 90–95 % vs. Zigarette | Ca. 95–99 % vs. Zigarette |
| Nikotinflexibilität | Keine (immer Nikotin) | 0–20 mg/ml wählbar |
| Geschmacksvielfalt | Begrenzt (Tabakbasis) | Sehr groß (Frucht, Menthol, Tabak, Dessert...) |
| Laufende Kosten | Ca. 200–210 €/Monat | Ca. 30–60 €/Monat |
| Geruch | Leichter Tabakgeruch | Minimal bis angenehm aromatisch |
| Herstellerbindung | Stark (nur eigene Sticks) | Gering (freie Liquid-Wahl) |
Der größte Vorteil der E-Zigarette liegt in der Flexibilität: Sie können den Nikotingehalt stufenweise reduzieren und irgendwann komplett nikotinfrei dampfen – ein Weg, der mit Tabakerhitzern unmöglich ist, da echter Tabak immer Nikotin enthält. Für Menschen, die langfristig vom Nikotin loskommen möchten, ist die E-Zigarette daher das geeignetere Werkzeug. Auch die Geschmacksvielfalt spricht für die E-Zigarette: Während Tabakerhitzer-Sticks immer auf Tabakbasis arbeiten, bieten E-Liquids Hunderte von Aromen – von fruchtig über cremig bis klassisch-tabakig.
Hinzu kommt die wirtschaftliche Komponente: Tabakerhitzer-Nutzer sind an die Sticks eines Herstellers gebunden, E-Zigaretten-Nutzer können hingegen aus Tausenden von Liquids verschiedener Hersteller wählen – mit entsprechend mehr Wettbewerb und günstigeren Preisen. Auch die Umweltbilanz spricht für die E-Zigarette: Tabakerhitzer-Sticks müssen nach jeder Nutzung weggeworfen werden, Verdampfer und Akkuträger sind wiederverwendbar.
Wichtiger Hinweis zu Tabakerhitzern
Tabakerhitzer gelten gegenüber herkömmlichen Zigaretten zwar als weniger schädlich, doch die Langzeitfolgen sind nach aktuellem Forschungsstand noch unklar. Zwar ist belegt, dass Tabakerhitzer weniger Schadstoffe freisetzen als klassische Zigaretten, doch sie sind weder gesund noch völlig ungefährlich.
Fazit: Trotz potenzieller Schadensreduktion bleibt der sicherste, gesündeste Weg der vollständige Verzicht auf Tabak- und Nikotinprodukte – insbesondere für Personen, die bislang nicht geraucht haben. Tabakerhitzer sollten keinesfalls als Einstieg in nikotinhaltigen Genuss gesehen werden.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Tabakerhitzern und E-Zigaretten?
Tabakerhitzer verwenden echten Tabak, der erhitzt wird (240–350 °C) – Nikotin ist daher immer enthalten. E-Zigaretten verdampfen Liquids aus PG, VG und Aromen – nikotinfreie Optionen sind möglich.
Sind Tabakerhitzer genauso schädlich wie Zigaretten?
Nein, die Schadstoffbelastung ist erheblich geringer (bis zu 95 % weniger). Dennoch sind Tabakerhitzer nicht risikofrei – Langzeitstudien fehlen noch.
Kann ich mit Tabakerhitzern aufhören zu rauchen?
Ein vollständiger Umstieg auf Tabakerhitzer reduziert die Schadstoffexposition. Allerdings bleibt die Nikotinabhängigkeit bestehen. Für einen schrittweisen Nikotinentzug bieten E-Zigaretten mehr Flexibilität.
Was kostet es, einen Tabakerhitzer zu nutzen?
Das Gerät selbst kostet je nach Modell 30–100 €. Die Sticks liegen bei 6,50–7,50 € pro Packung (20 Stück). Bei einer Schachtel pro Tag entstehen monatliche Kosten von etwa 200–210 €.
Welche Tabakerhitzer-Marken gibt es in Deutschland?
Die bekanntesten Marken sind IQOS ILUMA (Philip Morris), glo Hyper X2 (British American Tobacco) und Ploom X Advanced (JTI). Jede Marke verwendet eigene, nicht kompatible Sticks.
Warum empfiehlt MaxVapor E-Zigaretten statt Tabakerhitzer?
E-Zigaretten bieten mehr Flexibilität: nikotinfreies Dampfen möglich, größere Geschmacksauswahl, geringere laufende Kosten und keine Bindung an einen einzigen Hersteller.
Entsteht bei Tabakerhitzern Geruch?
Ja, aber weit weniger als bei Zigaretten. Der Geruch ist milder und verfliegt schneller. Kleidung und Hände nehmen weniger Geruch auf.
Über den Autor
Gründer & Geschäftsführer, MaxVapor
MaxVapor wurde 2008 gegründet; seit 2012 mit Spezialisierung auf E-Zigaretten und Liquids. Über 14 Jahre Expertise in Produktberatung, TPD2-Compliance und technischer Beratung. Verantwortlich für Produktprüfung und Kundenkommunikation bei MaxVapor.
Qualifikation: • Unternehmensgründung 2008
• E-Zigaretten-Fachhandel seit 2012
• Fachkenntnisse TPD2-Richtlinien
• Produktschulung & Beratung
• Eingetragener Kaufmann
Erstveröffentlichung: · Zuletzt aktualisiert: . Inhalte werden redaktionell geprüft. Keine Gesundheitsversprechen; alle Angaben ohne Gewähr.
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