Vape / Liquid schmeckt verbrannt oder kokelig – was tun?
E-Zigaretten und Liquids sind ausschließlich für Personen ab 18 Jahren bestimmt. Nikotin kann abhängig machen.
Geprüft von Oliver Prust · Inhaber MaxVapor.de, seit 2012 auf E-Zigaretten spezialisiert · Zuletzt aktualisiert: Januar 2026
Kurz & Knapp: Vape / Liquid schmeckt verbrannt
- Hauptursache: Watte im Verdampferkopf wird nicht ausreichend mit Liquid versorgt
- Dry Hit: Trockene Watte verbrennt und erzeugt kokeligen Geschmack
- Priming: Neue Coils vor erstem Zug 5–10 Minuten mit Liquid einziehen lassen
- Wattzahl: Empfohlenen Leistungsbereich auf dem Coil beachten
- Liquid: Hoher VG-Anteil kann Nachflussprobleme verursachen
- Zugtechnik: Langsam und gleichmäßig ziehen – nicht hastig wie bei Zigaretten
- Coil-Wechsel: Bei anhaltendem Problem neuen Verdampferkopf einsetzen
Jeder Dampfer kennt diesen Moment: Sie ziehen genüsslich an Ihrer E-Zigarette, erwarten den vertrauten Geschmack Ihres Lieblingsliquids – und stattdessen trifft Sie ein unangenehmer, verbrannter Geschmack im Mund. Dieser kokelige Beigeschmack verdirbt das Dampferlebnis und zeigt, dass im Inneren Ihres Geräts etwas nicht stimmt. In meinen Jahren bei MaxVapor habe ich unzählige Fragen zu diesem Thema beantwortet, und fast immer lässt sich das Problem mit wenigen Handgriffen lösen. Der verbrannte Geschmack entsteht in den allermeisten Fällen dadurch, dass die Watte im Verdampferkopf nicht mehr ausreichend mit Liquid versorgt wird und stattdessen verbrennt. Die gute Nachricht: Mit dem richtigen Wissen können Sie dieses Problem vermeiden und Ihr Dampferlebnis wieder ungetrübt genießen.
Warum schmeckt meine E-Zigarette verbrannt?
Der technische Begriff für dieses unangenehme Erlebnis lautet „Dry Hit" – ein trockener Zug, bei dem die Watte im Verdampferkopf verbrennt statt dass das Liquid verdampft wird. Im Inneren jedes Coils befindet sich eine Heizwendel, die von Watte umgeben ist. Diese Watte saugt sich mit Liquid voll und gibt es an die Heizwendel ab, wo es verdampft wird. Funktioniert dieser Kreislauf nicht mehr richtig, weil zu wenig Liquid nachfließt, beginnt die trockene Watte zu verbrennen – und genau dieser Verbrennungsgeruch ist es, den Sie als kokeligen Geschmack wahrnehmen.
Die Ursachen für einen unzureichenden Liquidnachfluss sind unterschiedlich, und oft liegt es an mehreren Faktoren gleichzeitig. Der häufigste Grund ist ein zu niedriger Füllstand im Tank – wenn das Liquid unter die Einlassöffnungen des Verdampferkopfs sinkt, kann die Watte kein frisches Liquid mehr nachziehen. Ein weiterer klassischer Fehler ist das sofortige Losdampfen nach dem Einsetzen eines neuen Coils, ohne der Watte Zeit zu geben, sich vollzusaugen. Auch eine zu hohe Wattzahl, die falsche Liquidzusammensetzung oder eine hektische Zugtechnik können den Nachfluss stören und zu dem gefürchteten kokeligen Geschmack führen.
Wenn Sie verstehen, wie das Zusammenspiel aus Heizwendel, Watte und Liquid funktioniert, können Sie die meisten Probleme selbst diagnostizieren und beheben. In unserem Ratgeber zur Funktionsweise von E-Zigaretten erklären wir die technischen Grundlagen ausführlich. Für die Behebung des verbrannten Geschmacks gehen wir nun die wichtigsten Ursachen einzeln durch.
Verdampferkopf richtig vorbereiten (Priming)
Das sogenannte „Priming" ist einer der wichtigsten Schritte, den viele Einsteiger überspringen – und sich dann über einen verbrannten Geschmack wundern. Wenn Sie einen frischen Verdampferkopf einsetzen, ist die Watte im Inneren zunächst vollkommen trocken. Schalten Sie das Gerät jetzt sofort ein, verbrennen Sie diese trockene Watte innerhalb von Sekundenbruchteilen – und der Coil ist ruiniert, bevor Sie ihn überhaupt richtig benutzt haben. Dieser Schaden lässt sich nicht rückgängig machen; die Watte bleibt verbrannt und muss ersetzt werden.
Die korrekte Vorgehensweise ist unkompliziert: Träufeln Sie vor dem Einsetzen des neuen Coils einige Tropfen Liquid direkt auf die sichtbare Watte an den Seiten und oben in der Öffnung des Verdampferkopfs. Damit stellen Sie sicher, dass die Watte bereits vorgetränkt ist, bevor sie in den Tank kommt. Nach dem Einsetzen und Befüllen des Tanks warten Sie mindestens fünf bis zehn Minuten, bevor Sie den ersten Zug nehmen. In dieser Zeit zieht das Liquid durch die feinen Kanäle in die gesamte Watte ein und sättigt sie vollständig. Bei dickflüssigeren Liquids mit hohem VG-Anteil kann diese Einwirkzeit auch länger dauern – hier sind 15 bis 20 Minuten empfehlenswert.
Ein zusätzlicher Tipp aus der Praxis: Beginnen Sie nach dem Priming mit einer niedrigeren Wattzahl als üblich und steigern Sie die Leistung über die ersten Züge langsam. So geben Sie der Watte Zeit, sich an den Betrieb zu gewöhnen, und vermeiden Hitzespitzen, die den Coil vorzeitig verschleißen lassen. Bei Pod-Systemen mit vorbefüllten oder selbst befüllbaren Pods gilt das gleiche Prinzip: Nach dem Einsetzen eines neuen Pods sollten Sie einige Minuten warten, bevor Sie den ersten Zug nehmen.
Die richtige Wattzahl einstellen
Die Leistungseinstellung Ihres Akkuträgers hat einen enormen Einfluss darauf, ob Ihr Liquid gut verdampft oder verbrennt. Jeder Verdampferkopf ist für einen bestimmten Wattbereich ausgelegt – Sie finden diese Angabe entweder auf dem Coil selbst aufgedruckt oder in der Gebrauchsanweisung. Ein Coil, der für 40 bis 60 Watt konzipiert ist, wird bei 80 Watt überfordert: Die Heizwendel erhitzt das Liquid schneller, als die Watte es nachliefern kann, und das Ergebnis ist ein Dry Hit mit verbranntem Geschmack.
Mein Tipp: Starten Sie am unteren Ende des empfohlenen Bereichs und arbeiten Sie sich langsam nach oben. Wenn auf Ihrem Coil „40–60W" steht, beginnen Sie bei 40 Watt und erhöhen Sie schrittweise um 2 bis 5 Watt, bis Sie die Dampfmenge und Geschmacksintensität erreichen, die Ihnen zusagt. Viele Dampfer machen den Fehler, direkt an der oberen Grenze oder sogar darüber zu dampfen, weil sie mehr Dampf wollen – doch mehr Leistung bedeutet keineswegs automatisch besseren Geschmack. Im Gegenteil: An der oberen Leistungsgrenze verschleißt der Coil schneller und das Risiko für Dry Hits steigt.
Ein häufig unterschätzter Faktor ist die „Preheat"-Funktion moderner Akkuträger. Manche Geräte liefern beim Drücken des Feuerknopfs zunächst einen kurzen Leistungsstoß, um die Heizwendel schneller auf Temperatur zu bringen. Ist dieser Preheat zu aggressiv eingestellt, kann er die Watte schädigen. Prüfen Sie in den Einstellungen Ihres Geräts, ob ein solcher Boost aktiviert ist, und reduzieren Sie ihn bei Problemen mit verbranntem Geschmack. In unserem Ratgeber zum Sub-Ohm-Dampfen finden Sie weitere Informationen zu leistungsstarken Setups.
Liquidzusammensetzung und Nachfluss
Die Zusammensetzung Ihres E-Liquids beeinflusst maßgeblich, wie gut es zur Heizwendel fließen kann. E-Liquids bestehen hauptsächlich aus zwei Basiskomponenten: Propylenglykol (PG) und pflanzlichem Glycerin (VG). PG ist dünnflüssig und transportiert Geschmack, während VG dickflüssiger ist und für die charakteristischen Dampfwolken sorgt. Das Mischungsverhältnis – zum Beispiel 50/50 oder 70/30 – bestimmt, wie zähflüssig das Liquid ist und wie schnell es durch die feinen Kanäle der Watte fließen kann.
Liquids mit hohem VG-Anteil (70% oder mehr) sind für Sub-Ohm-Verdampfer mit großen Liquidöffnungen konzipiert. In kleineren MTL-Verdampfern oder kompakten Pod-Systemen kann ein zu dickflüssiges Liquid Nachflussprobleme verursachen: Die zähe Flüssigkeit schafft es nicht schnell genug durch die feinen Kanäle, die Watte trocknet aus, und Sie erleben einen Dry Hit. Gerade im Winter, wenn kältere Temperaturen das Glycerin noch zäher machen, tritt dieses Problem häufiger auf. Abhilfe schafft ein Liquid mit ausgeglichenerem Verhältnis, etwa 50/50 oder 60/40.
Ein weiterer Aspekt, den viele Dampfer unterschätzen, ist der Süßungsgrad des Liquids. Extrem süße Aromen enthalten oft Sucralose, ein Süßungsmittel, das bei der Verdampfung karamellisiert und sich als dunkle Ablagerung auf der Heizwendel absetzt. Diese Verkrustungen behindern den Nachfluss und führen zu einem dumpfen, oft leicht verbrannten Geschmack, selbst wenn die Watte noch intakt ist. Wenn Sie süße Liquids bevorzugen, müssen Sie mit einer kürzeren Coil-Lebensdauer rechnen. Mehr zu den unterschiedlichen Liquidtypen erfahren Sie in unserem Vergleich MTL vs. Sub-Ohm Liquids.
Die richtige Zugtechnik
Wer von der Tabakzigarette auf die E-Zigarette umsteigt, bringt oft eine Zugtechnik mit, die beim Dampfen Probleme verursacht. An einer Zigarette zieht man typischerweise kurz und kräftig – das funktioniert bei der E-Zigarette so nicht. Zu schnelle, hektische Züge überfordern den Liquidnachfluss: Die Heizwendel verdampft das Liquid schneller, als die Watte es nachliefern kann, und das Ergebnis ist ein Dry Hit. Die Watte bekommt keine Zeit, sich zwischen den Zügen wieder vollzusaugen.
Stattdessen hilft eine entspanntere, gleichmäßigere Zugtechnik. Ziehen Sie langsam und kontinuierlich an Ihrer E-Zigarette – nicht ruckartig, sondern fließend. Stellen Sie sich vor, Sie würden durch einen Strohhalm ein dickflüssiges Getränk trinken: Ein sanfter, gleichmäßiger Zug ist effektiver als ein abruptes Saugen. Machen Sie außerdem zwischen den Zügen kurze Pausen von einigen Sekunden, damit die Watte Zeit hat, frisches Liquid nachzuziehen. Bei längeren Dampfsessions oder sogenanntem „Chain Vaping" (mehrere Züge direkt hintereinander) ist diese Pause wichtig, um Dry Hits zu vermeiden.
Ein Phänomen, das ebenfalls mit der Zugtechnik zusammenhängt, sind Luftblasen im Verdampferkopf. Wenn Sie zu stark ziehen, kann sich eine Luftblase vor den Liquideinlässen bilden und den Nachfluss blockieren. Das erkennen Sie oft daran, dass der Geschmack plötzlich nachlässt, obwohl genügend Liquid im Tank ist. Hier hilft ein einfacher Trick: Schließen Sie kurz die Airflow, ziehen Sie vorsichtig ohne zu feuern, und öffnen Sie die Airflow wieder. Dadurch entsteht ein leichter Unterdruck, der die Blase löst. In unserem Einsteiger-Ratgeber zum Vapen erklären wir die verschiedenen Zugtechniken ausführlich.
Wann muss der Verdampferkopf gewechselt werden?
Ein Verdampferkopf ist ein Verschleißteil mit begrenzter Lebensdauer – irgendwann hilft auch die beste Pflege nicht mehr, und der Coil muss ersetzt werden. Die durchschnittliche Lebensdauer liegt bei ein bis vier Wochen, abhängig von Ihrem Dampfverhalten, dem verwendeten Liquid und der Qualität des Coils. Bei modernen Mesh-Coils in Pod-Systemen rechnen viele Dampfer mit ein bis drei Wochen bei täglicher Nutzung. Gelegenheitsdampfer können durchaus sechs bis acht Wochen aus einem Coil herausholen.
Die sichersten Anzeichen für einen fälligen Wechsel sind ein nachlassender oder verfälschter Geschmack, reduzierte Dampfproduktion trotz vollem Akku und Tank, sowie ein leicht kokeliger Beigeschmack, der auch nach einer Pause nicht verschwindet. Manche Dampfer berichten auch von blubbernden Geräuschen oder einem „spritzenden" Mundstück – das kann auf eine beschädigte Watte hindeuten, die das Liquid nicht mehr ordentlich hält. Wenn Sie bei Ihrem Lieblingsliquid plötzlich einen dumpfen, weniger intensiven Geschmack bemerken, ist das oft ein Zeichen dafür, dass sich Ablagerungen auf der Heizwendel angesammelt haben.
| Faktor | Auswirkung auf Lebensdauer | Empfehlung |
|---|---|---|
| Süße Liquids | Stark verkürzend (Sucralose-Ablagerungen) | Weniger süße Aromen wählen |
| Hoher VG-Anteil | Verkürzend (Nachflussprobleme) | 50/50 Mischung für kleine Coils |
| Hohe Wattzahl | Verkürzend (mehr Hitze) | Im unteren Bereich des Coils bleiben |
| Chain Vaping | Verkürzend (Überlastung) | Pausen zwischen Zügen |
| Richtiges Priming | Verlängernd | 5–10 Min. einziehen lassen |
| Tank-Füllstand | Neutral bis verlängernd | Mind. 20% Liquid im Tank |
Ein einfacher Praxistest: Nehmen Sie ein Taschentuch, zwirbeln Sie einen schmalen Streifen zusammen und führen Sie ihn vorsichtig in die obere Öffnung des Verdampferkopfs. Zeigt das Papier dunkle Verfärbungen, ist die Watte verkokelt und der Coil sollte ersetzt werden. Bei weißen oder liquidfarbenen Rückständen ist der Coil noch in Ordnung und das Problem liegt woanders.
Unterschiede bei Pod-Systemen, Tanks und Einweg-Vapes
Je nach Gerätetyp unterscheiden sich die Ursachen und Lösungen für verbrannten Geschmack leicht. Bei klassischen Sub-Ohm-Tanks mit wechselbaren Verdampferköpfen haben Sie die meisten Einflussmöglichkeiten: Sie können die Wattzahl anpassen, den Coil primen und bei Bedarf austauschen. Bei modernen Pod-Systemen ist der Coil oft fest im Pod verbaut – hier wechseln Sie bei einem Problem den kompletten Pod statt nur den Verdampferkopf. Die Einweichzeit nach dem Einsetzen eines neuen Pods ist genauso wichtig wie bei herkömmlichen Coils: Warten Sie mindestens zwei bis fünf Minuten, bevor Sie den ersten Zug nehmen.
Einweg-E-Zigaretten sind ein Sonderfall. Da bei diesen Geräten weder der Coil noch das Liquid gewechselt werden kann, ist ein verbrannter Geschmack fast immer ein Zeichen dafür, dass das Gerät leer oder defekt ist. Wenn Ihre Einweg-Vape kokelig schmeckt, ist die beste Lösung die Entsorgung und der Umstieg auf ein nachfüllbares System. Die EU-Batterieverordnung 2023/1542, die 2025 in Kraft getreten ist, zielt darauf ab, Einweg-E-Zigaretten mit fest verbauten Akkus vom Markt zu nehmen – nachfüllbare Systeme sind daher ohnehin die zukunftssichere Wahl. In unserem Sortiment an Einsteiger-Sets finden Sie viele Alternativen.
Ein Wort zu modernen Mesh-Coils, die in vielen aktuellen Geräten zum Einsatz kommen: Diese verteilen die Hitze gleichmäßiger über eine feine Metallgitterstruktur und liefern dadurch besseren Geschmack bei geringerem Verschleiß als traditionelle Drahtwicklungen. Allerdings sind auch Mesh-Coils nicht unzerstörbar – wird die Watte einmal verbrannt, hilft auch die beste Technologie nicht mehr. Die Grundregeln (Priming, richtige Wattzahl, passende Liquidviskosität) gelten für alle Coil-Typen gleichermaßen.
Schnell-Checkliste: Verbrannter Geschmack beheben
- Tank-Füllstand: Mindestens 20% Liquid im Tank?
- Coil-Alter: Ist der Verdampferkopf älter als 2–3 Wochen?
- Priming: Nach Coil-Wechsel 5–10 Minuten gewartet?
- Wattzahl: Im empfohlenen Bereich des Coils?
- Liquid: VG/PG-Verhältnis passend zum Gerät?
- Zugtechnik: Langsam und gleichmäßig gezogen?
- Pausen: Zwischen Zügen kurze Pausen eingelegt?
Häufige Fragen
Warum schmeckt meine E-Zigarette verbrannt, obwohl der Coil neu ist?
Das liegt fast immer daran, dass der Coil nicht richtig „geprimet" wurde. Neue Verdampferköpfe müssen vor dem ersten Zug 5–10 Minuten mit Liquid einziehen. Wenn Sie sofort losdampfen, verbrennt die trockene Watte und ist dauerhaft beschädigt. Träufeln Sie beim nächsten Coil-Wechsel einige Tropfen Liquid direkt auf die Watte und warten Sie nach dem Befüllen des Tanks, bevor Sie den Feuerknopf betätigen.
Kann ich einen verbrannten Coil reinigen und weiterverwenden?
Wenn die Watte einmal verbrannt ist, lässt sich der Schaden nicht rückgängig machen. Sie können zwar Ablagerungen auf der Heizwendel teilweise lösen (durch Einlegen in Alkohol oder heißes Wasser), aber verkohlte Watte bleibt verkohlt. Da neue Coils oft unter 2 € kosten, lohnt sich der Reinigungsaufwand selten. Bei anhaltendem kokeligen Geschmack ist ein Wechsel die einzige sinnvolle Lösung.
Wie lange sollte ein Verdampferkopf normalerweise halten?
Bei täglicher Nutzung rechnen die meisten Dampfer mit ein bis drei Wochen. Gelegenheitsdampfer können sechs bis acht Wochen erreichen. Die tatsächliche Lebensdauer hängt stark vom verwendeten Liquid ab: Süße Aromen mit viel Sucralose verkürzen die Lebensdauer spürbar, während neutrale oder weniger süße Liquids den Coil schonen.
Macht das VG/PG-Verhältnis des Liquids einen Unterschied?
Ja, einen großen. VG (pflanzliches Glycerin) ist dickflüssiger als PG (Propylenglykol). Liquids mit hohem VG-Anteil (70% oder mehr) fließen langsamer zur Watte und können bei Geräten mit kleinen Liquidkanälen Nachflussprobleme verursachen. Für MTL-Geräte und Pod-Systeme eignen sich 50/50-Mischungen besser, während Sub-Ohm-Tanks mit großen Liquidöffnungen auch hochviskose VG-Liquids verarbeiten können.
Warum schmeckt meine Einweg-E-Zigarette verbrannt?
Bei Einweg-Vapes ist ein verbrannter Geschmack meist ein Zeichen dafür, dass das Gerät leer oder fast leer ist. Da weder Liquid noch Coil ersetzt werden können, bleibt nur die Entsorgung. Manche Einweg-Geräte blinken, wenn das Liquid zur Neige geht – achten Sie auf solche Signale und beenden Sie die Nutzung, bevor der Geschmack unangenehm wird.
Welche Wattzahl sollte ich einstellen?
Die passende Wattzahl steht auf dem Verdampferkopf selbst (z.B. „40–60W"). Starten Sie am unteren Ende des Bereichs und steigern Sie schrittweise. An der oberen Grenze zu dampfen erzeugt zwar mehr Dampf, verkürzt aber die Coil-Lebensdauer und erhöht das Risiko für Dry Hits. Ein Betrieb in der Mitte des empfohlenen Bereichs bietet meist die beste Balance aus Geschmack, Dampfmenge und Haltbarkeit.
Hilft es, die Airflow zu verstellen?
Die Airflow-Einstellung beeinflusst, wie viel Luft mit dem Dampf gemischt wird, und kann indirekt das Risiko für Dry Hits beeinflussen. Eine zu geschlossene Airflow bei hoher Wattzahl kann die Coil-Temperatur erhöhen. Eine leicht geöffnete Airflow hilft dabei, den Coil etwas zu kühlen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Einstellungen, um die passende Kombination für Ihr Gerät und Liquid zu finden.
Über den Autor
Gründer & Geschäftsführer, MaxVapor
MaxVapor wurde 2008 gegründet; seit 2012 mit Spezialisierung auf E-Zigaretten und Liquids. Über 14 Jahre Expertise in Produktberatung, TPD2-Compliance und technischer Beratung. Verantwortlich für Produktprüfung und Kundenkommunikation bei MaxVapor.
Qualifikation: • Unternehmensgründung 2008
• E-Zigaretten-Fachhandel seit 2012
• Fachkenntnisse TPD2-Richtlinien
• Produktschulung & Beratung
• Eingetragener Kaufmann
Erstveröffentlichung: · Zuletzt aktualisiert: . Inhalte werden redaktionell geprüft. Keine Gesundheitsversprechen; alle Angaben ohne Gewähr.
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