Richtig Dampfen lernen: So finden Sie Ihre perfekte Zugtechnik
E-Zigaretten und Liquids sind ausschließlich für Personen ab 18 Jahren bestimmt. Nikotin kann abhängig machen.
Geprüft von Oliver Prust · Inhaber MaxVapor.de, seit 2012 auf E-Zigaretten spezialisiert · Zuletzt aktualisiert: Januar 2026
Kurz & Knapp: Zugtechniken beim Dampfen
- MTL – erst in den Mund, dann in die Lunge – zigarettenähnlich, ideal für Umsteiger
- RDL – lockerer Mundzug, mehr Dampf als MTL, weniger als DL – perfekte Mitte
- DL – direkt in die Lunge wie bei einer Shisha – große Dampfwolken
- Widerstand: MTL 1,0–2,0 Ω | RDL 0,4–0,8 Ω | DL unter 0,5 Ω
- Nikotin: MTL 10–20 mg/ml | RDL 3–9 mg/ml | DL 3–6 mg/ml
- Empfehlung: Pod-Systeme für MTL/RDL, Sub-Ohm-Geräte für DL
- Tipp: Langsame, gleichmäßige Züge – Dampf durch Nase ausatmen für intensiveren Geschmack
Warum die Zugtechnik beim Dampfen so wichtig ist
Die Zugtechnik spielt beim Dampfen eine entscheidende Rolle, die viele Einsteiger unterschätzen. Während bei einer herkömmlichen Tabakzigarette kurze, kräftige Züge üblich sind, verlangt die E-Zigarette ein bewussteres und langsameres Inhalieren. Wer den Umstieg vom Rauchen aufs Dampfen ernsthaft in Erwägung zieht, sollte sich daher mit den verschiedenen Techniken vertraut machen, um typische Anfängerfehler zu vermeiden und von Anfang an ein angenehmes Dampferlebnis zu haben. In meinen Jahren bei MaxVapor habe ich unzählige Umsteiger begleitet, und die richtige Zugtechnik war oft der entscheidende Faktor für einen erfolgreichen Wechsel.
Beim Dampfen unterscheidet man drei Haupttechniken: MTL (Mouth-to-Lung), RDL (Restricted Direct Lung) und DL (Direct-to-Lung). Jede dieser Techniken hat ihre Berechtigung und eignet sich für unterschiedliche Dampfertypen, Geräte und Vorlieben. MTL ähnelt dem klassischen Rauchen, bei dem der Dampf erst in den Mund und dann in die Lunge gezogen wird – bestens geeignet für Einsteiger und Umsteiger. RDL bietet einen Mittelweg mit mehr Dampf bei moderatem Zugwiderstand, während DL für erfahrene Nutzer gedacht ist, die große Dampfwolken und ein intensives Lungengefühl bevorzugen.
Häufige Fehler wie zu kurze oder zu hastige Züge führen zu einem schlechten Geschmack, Hustenreiz oder sogar Kopfschmerzen durch Nikotinüberdosierung. Die Wahl des passenden Verdampferkopfs, der richtigen Nikotinstärke sowie der korrekten Leistungseinstellungen am Gerät beeinflussen die optimale Zugtechnik erheblich. Wer Technik und Gerätewahl aufeinander abstimmt, vermeidet Frustmomente und steigert die Wahrscheinlichkeit, dauerhaft vom Rauchen loszukommen.
Unterschiede zwischen Dampfen und Rauchen
Die Unterschiede zwischen Rauchen und Dampfen zeigen sich in mehreren Bereichen und sind entscheidend für ein gelungenes Dampferlebnis. Während bei der Tabakzigarette ein klassischer Verbrennungsprozess stattfindet, basiert das Dampfen auf dem Prinzip der Verdampfung. Dadurch entfallen zahlreiche Schadstoffe, die bei der Verbrennung entstehen – ein gesundheitlicher Vorteil, den Studien des britischen Gesundheitsministeriums Public Health England und des Bundesinstituts für Risikobewertung bestätigt haben. Die E-Zigarette überzeugt damit technisch und in Bezug auf die Reduktion potenzieller Schadstoffe.
Ein bedeutender Unterschied liegt in der Inhalationstechnik selbst. Der Rauch einer Zigarette wird meist zügig und kraftvoll inhaliert, beim Dampfen hingegen sind langsamere, gleichmäßigere Züge erforderlich, damit das Liquid optimal verdampft und seine Wirkung entfalten kann. Dabei spielt auch die Art des Nikotins eine Rolle: Während es in Zigaretten in freier Form sofort wirkt, muss es beim Dampfen durch den Körper verarbeitet werden. Das erklärt, warum der Nikotinkick bei der E-Zigarette verzögert einsetzt – ein Effekt, den Einsteiger kennen sollten, um Frustration zu vermeiden und nicht reflexartig zu viel zu dampfen.
Auch geschmacklich eröffnen sich beim Dampfen neue Möglichkeiten. Zahlreiche Aromen stehen zur Auswahl – weit mehr als bei herkömmlichen Zigaretten. Die Geschmackswahrnehmung erfolgt dabei zu großen Teilen über die Riechzellen in der Nase. Wer den Dampf auch durch die Nase ausatmet, profitiert von einer viel intensiveren Aromaerfahrung. Dieser Aspekt spielt beim klassischen Rauchen kaum eine Rolle, ist beim Dampfen jedoch ein echtes Qualitätsmerkmal und trägt wesentlich zum Genuss bei.
Besondere Aufmerksamkeit sollte der Wahl des richtigen Geräts gelten. Unterschiedliche Verdampferköpfe, Nikotinstärken und Zugwiderstände beeinflussen das Zugverhalten stark. Wer ein deutliches Throat-Hit-Gefühl im Hals wünscht, kann auf Nikotinsalz-Liquids oder spezielle MTL-Geräte zurückgreifen. Wichtig ist: Beim Dampfen zählt die bewusste, langsame Inhalation – nur so wird das Nikotin effizient aufgenommen und das Geschmackserlebnis voll entfaltet.
MTL – Das Backendampfen (Mouth-to-Lung)
Beim Backendampfen, auch bekannt als MTL oder M2L, wird der Dampf zunächst in den Mundraum gezogen, bevor er in die Lunge inhaliert wird. Diese Technik ähnelt dem Zugverhalten klassischer Tabakzigaretten und eignet sich daher hervorragend für Umsteiger, die ein vertrautes Gefühl suchen. Der Vorgang erfolgt jedoch deutlich langsamer und kontrollierter als beim Rauchen, was eine feinere Wahrnehmung der Aromen ermöglicht. Der Dampf kann sich dabei auch in den Riechzellen der Nase ausbreiten, wodurch der Geschmack intensiver und differenzierter wahrgenommen wird.
Kurze und hastige Züge sollten beim MTL-Dampfen unbedingt vermieden werden, da sie zu Husten oder einem unangenehmen Gefühl im Hals führen können. Stattdessen empfiehlt sich ein gleichmäßiger, sanfter Zug bei einem spürbar erhöhten Zugwiderstand. Dieser entsteht durch eine entsprechend eingestellte Airflow Control am Verdampfer. Eine geeignete E-Zigarette für das Backendampfen verfügt am besten über eine regulierbare Luftzufuhr und arbeitet im Widerstandsbereich zwischen 1,0 und 2,0 Ohm. Beliebte Geräte für MTL sind Pod-Systeme wie das Uwell Caliburn, das Innokin Endura oder das Vaporesso XROS.
Zu den wichtigsten Vorteilen des Backendampfens zählt das intensivere Geschmackserlebnis, da der Dampf länger im Mund bleibt und die feinen Nuancen des Liquids besser zur Geltung kommen. Die überschaubare Dampfmenge verhindert zudem eine Überreizung der Atemwege – ein weiterer Pluspunkt für Einsteiger. Auch der Liquid- und Akkuverbrauch fällt bei MTL-Geräten merklich geringer aus als bei Sub-Ohm-Setups, was diese Technik sehr alltagstauglich und wirtschaftlich macht. In meiner Beratung empfehle ich MTL nahezu allen Umsteigern, da es den Übergang vom Rauchen zum Dampfen merklich erleichtert.
Das Backendampfen eignet sich besonders in Kombination mit höheren Nikotinstärken von 10 bis 20 mg/ml, da der langsame Zug eine effektive Nikotinaufnahme ermöglicht, ohne den Hals zu reizen. Viele MTL-Geräte sind kompakt, sparsam im Verbrauch und bestens für den Alltag geeignet. Wer auf der Suche nach einem authentischen, geschmacksbetonten Dampferlebnis ist, findet im Backendampfen die ideale Methode – bewährt seit Jahren und von erfahrenen Dampfern geschätzt, die Wert auf Aroma und Kontrolle legen.
RDL – Restricted Direct Lung (Die goldene Mitte)
RDL steht für Restricted Direct Lung und beschreibt eine Zugtechnik, die zwischen MTL und DL angesiedelt ist. Der Dampf wird dabei direkt in die Lunge gezogen, allerdings mit einem leicht eingeschränkten Luftzug – daher der Name „restricted". Diese Technik hat sich in den vergangenen Jahren zu einer beliebten Alternative entwickelt, weil sie die Vorteile beider Welten kombiniert: mehr Dampf und Intensität als beim reinen MTL, aber nicht so extrem wie beim offenen DL-Dampfen. Für viele Dampfer ist RDL der optimale Kompromiss.
Der Zugwiderstand bei RDL ist spürbar, aber weniger straff als bei MTL-Geräten. Die Airflow ist moderat geöffnet, was einen entspannten, aber dennoch kontrollierten Zug ermöglicht. Geräte für RDL arbeiten typischerweise mit Verdampferköpfen im Bereich von 0,4 bis 0,8 Ohm und Leistungen zwischen 15 und 30 Watt. Viele moderne Pod-Systeme bieten mittlerweile flexible Einstellungen, die sowohl MTL als auch RDL abdecken – ein Vorteil für alle, die verschiedene Stile ausprobieren möchten, ohne gleich ein neues Gerät kaufen zu müssen.
Bei der Nikotinstärke empfiehlt sich für RDL ein mittlerer Bereich von 3 bis 9 mg/ml. Da mehr Dampf pro Zug aufgenommen wird als bei MTL, sollte der Nikotingehalt entsprechend niedriger sein, um eine Überdosierung zu vermeiden. Auch bei der Liquid-Zusammensetzung gibt es Unterschiede: Für RDL eignen sich ausgewogene Mischungen mit einem VG/PG-Verhältnis von 60/40 oder 70/30, die einen guten Kompromiss zwischen Dampfmenge und Geschmacksintensität bieten.
RDL ist besonders interessant für Dampfer, die das MTL-Dampfen bereits beherrschen und etwas mehr Dampf wünschen, ohne gleich in die Welt der Sub-Ohm-Geräte einzusteigen. Die Technik eignet sich auch für ehemalige Shisha-Raucher, die ein luftigeres Zugverhalten gewohnt sind, aber keine extremen Dampfwolken produzieren möchten. In der Praxis zeigt sich, dass viele Dampfer bei RDL landen und diese Technik langfristig beibehalten – ein Zeichen dafür, dass die goldene Mitte für viele tatsächlich der passende Dampfstil ist.
DL – Das Lungendampfen (Direct-to-Lung)
Beim Lungendampfen, auch bekannt als DL, DTL oder D2L, wird der Dampf direkt in die Lunge inhaliert – ohne vorherigen Aufenthalt im Mundraum. Diese Zugtechnik ermöglicht eine schnellere Nikotinaufnahme und erzeugt einen intensiveren Throat Hit, wie ihn viele ehemalige Raucher von der klassischen Tabakzigarette gewohnt sind. Besonders in Kombination mit speziell konzipierten Sub-Ohm-Geräten, die eine erhöhte Dampfproduktion ermöglichen, lässt sich ein kraftvolles Dampferlebnis mit beeindruckenden Wolken erzeugen.
Da beim Lungendampfen deutlich größere Mengen an Dampf eingeatmet werden, unterscheidet sich das Dampfvolumen stark vom Backendampfen. Der Dampf gelangt direkt in die Lunge, wodurch das Geschmackserlebnis zunächst etwas abgeschwächt wirken kann. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, einen Teil des Dampfes durch die Nase ausströmen zu lassen – dadurch können die Riechzellen die Aromen besser erfassen. Die große Dampfmenge trägt allerdings selbst zur Intensivierung des Aromas bei, da mehr Trägerstoff inhaliert wird und sich das Aroma im gesamten Mund- und Nasenraum ausbreitet.
Ein wesentlicher technischer Aspekt des Lungendampfens ist der geringe Zugwiderstand. Um den Dampf mühelos in die Lunge zu bekommen, sollte die Airflow-Control möglichst weit geöffnet sein. Diese Technik ist vor allem im Sub-Ohm-Bereich angesiedelt – der elektrische Widerstand des Verdampferkopfs liegt dabei unter 1,0 Ohm, häufig bei 0,2 bis 0,5 Ohm. Diese niedrigen Widerstände sorgen in Verbindung mit höheren Leistungen von 40 bis 100 Watt oder mehr für besonders dichte Dampfwolken. Entsprechend höher ist auch der Liquid- und Akkuverbrauch.
Das Lungendampfen eignet sich vor allem für erfahrene Nutzer, die nach einem kräftigeren Nikotinerlebnis suchen oder Wert auf imposante Dampfwolken legen. Die Nikotinstärke sollte dabei deutlich niedriger sein als beim MTL-Dampfen – typischerweise 3 bis 6 mg/ml. In der Dampferszene ist diese Methode weit verbreitet, nicht zuletzt weil sie vom Gefühl in der Lunge her der Tabakzigarette sehr nahekommt – allerdings ohne deren gesundheitsschädliche Verbrennungsstoffe. Dank moderner Geräte lassen sich Leistung, Luftzug und Liquid genau auf die persönlichen Vorlieben abstimmen.
Vergleichstabelle: MTL vs. RDL vs. DL
Um die Unterschiede zwischen den drei Zugtechniken auf einen Blick zu erfassen, haben wir die wichtigsten Eigenschaften in einer übersichtlichen Tabelle zusammengefasst. Diese Übersicht hilft Ihnen bei der Entscheidung, welche Technik und welches Gerät am besten zu Ihren Vorlieben passt.
| Eigenschaft | MTL | RDL | DL |
|---|---|---|---|
| Zugtechnik | Erst in den Mund, dann in die Lunge | Direkt in die Lunge, mit leichter Einschränkung | Direkt in die Lunge, offen |
| Zugwiderstand | Hoch (straff) | Mittel (moderat) | Niedrig (offen) |
| Widerstand (Ohm) | 1,0 – 2,0 Ω | 0,4 – 0,8 Ω | unter 0,5 Ω |
| Leistung (Watt) | 10 – 20 W | 15 – 30 W | 40 – 100+ W |
| Nikotinstärke | 10 – 20 mg/ml | 3 – 9 mg/ml | 3 – 6 mg/ml |
| Dampfmenge | Gering | Mittel | Hoch |
| Geschmacksintensität | Sehr gut | Gut | Gut (durch Volumen) |
| Liquidverbrauch | Niedrig | Mittel | Hoch |
| VG/PG-Verhältnis | 50/50 bis 60/40 | 60/40 bis 70/30 | 70/30 bis 80/20 |
| Geeignet für | Umsteiger, Einsteiger | Fortgeschrittene, Shisha-Umsteiger | Erfahrene Dampfer |
| Vergleichbar mit | Zigarette | Leichte Shisha | Shisha |
Tipps für die optimale Zugtechnik
Wer mit dem Dampfen beginnt oder seine Technik verbessern möchte, sollte auf einige grundlegende Aspekte achten. Die richtige Zugtechnik entscheidet wesentlich über Geschmack, Dampfentwicklung und die Langlebigkeit der E-Zigarette. Aus meiner langjährigen Erfahrung in der Kundenberatung bei MaxVapor habe ich die wichtigsten Tipps zusammengestellt, mit denen Sie Ihr Dampferlebnis deutlich verbessern können.
1. Langsam und gleichmäßig ziehen
Beim Dampfen ist Langsamkeit der Schlüssel zum Erfolg. Gleichmäßige, sanfte Züge fördern die Dampfentwicklung und die Aromenentfaltung. Besonders bei der MTL-Technik sollte der Dampf zunächst im Mundraum gesammelt und erst dann in die Lunge inhaliert werden. So erreicht ein Teil des Dampfes die Nasenhöhle bereits vor dem Ausatmen, was das Geschmackserlebnis stark intensiviert. Vermeiden Sie hektische, kurze Züge – sie führen zu Hustenreiz und beeinträchtigen den Geschmack.
2. Feuerknopf rechtzeitig drücken und loslassen
Schon etwa zwei Sekunden bevor das Mundstück den Mund erreicht, sollte der Feuerknopf gedrückt werden. So haben die Coils im Verdampfer genug Zeit, sich aufzuwärmen, wodurch direkt beim Zug eine größere Menge Dampf entsteht – dichter, aromatischer und gleichmäßiger. Umgekehrt gilt: Etwa zwei Sekunden vor dem Ende des Zugs sollten Sie den Feuerknopf bereits loslassen. Bleibt dieser zu lange gedrückt, sammelt sich überschüssiger Dampf im Verdampferkopf, der sich später verflüssigen kann und zu Liquid-Austritt führt.
3. Durch Nase und Mund ausatmen
Ein kleiner, aber wirkungsvoller Trick: Beim Ausatmen einen Teil des Dampfes durch die Nase entweichen lassen. Das aktiviert die Riechzellen und sorgt für ein intensives Aromagefühl. Die Kombination aus Mund- und Nasenausatmung bringt das Beste aus jedem Liquid hervor – gerade für Genießer ein echter Vorteil, der den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Dampferlebnis ausmachen kann.
4. Airflow und Leistung aufeinander abstimmen
Airflow und Watt-Einstellung arbeiten als Duo zusammen. Öffnen Sie die Airflow, darf die Leistung leicht höher sein – und umgekehrt. Experimentieren Sie mit kleinen Anpassungen, bis Sie Ihren persönlichen Sweet Spot gefunden haben. Auch das Drip Tip macht einen Unterschied: Schmale Mundstücke eignen sich für MTL, weite für DL. Diese Details beeinflussen sowohl den Geschmack als auch das Dampfgefühl erheblich.
5. Pausen zwischen den Zügen einlegen
Legen Sie zwischen den Zügen 15 bis 30 Sekunden Pause ein. In dieser Zeit kann die Watte im Verdampferkopf nachsaugen und sich wieder mit Liquid vollziehen. Das verhindert Dry Hits – jene unangenehmen, verbrannten Züge, die entstehen, wenn die Watte trocken befeuert wird. Gleichzeitig geben Sie Ihrem Körper Zeit, das aufgenommene Nikotin zu verarbeiten. So vermeiden Sie Symptome wie Kopfschmerzen oder Übelkeit, die bei hastiger Inhalation auftreten können.
Häufige Fragen zu Zugtechniken beim Dampfen
Welche Zugtechnik eignet sich für Umsteiger von der Zigarette?
MTL (Mouth-to-Lung) ist für Umsteiger nahezu immer die beste Wahl. Diese Technik ähnelt dem gewohnten Zugverhalten beim Rauchen: Der Dampf wird erst in den Mund gezogen und dann in die Lunge inhaliert. Das vertraute Gefühl erleichtert den Übergang erheblich und ermöglicht die Verwendung höherer Nikotinstärken für eine effektive Nikotinversorgung.
Was ist der Unterschied zwischen MTL und DL?
Bei MTL wird der Dampf erst im Mund gesammelt und dann in die Lunge inhaliert – ähnlich wie beim Zigarettenrauchen. Bei DL wird der Dampf direkt in die Lunge gezogen, vergleichbar mit dem Rauchen einer Shisha. MTL hat einen hohen Zugwiderstand und erzeugt weniger Dampf, DL hat einen offenen Zug und produziert große Dampfwolken.
Was bedeutet RDL beim Dampfen?
RDL steht für Restricted Direct Lung und beschreibt eine Zugtechnik zwischen MTL und DL. Der Dampf wird direkt in die Lunge gezogen, aber mit einem eingeschränkten Luftzug. RDL bietet mehr Dampf als MTL, aber weniger als DL – die perfekte Mitte für viele Dampfer, die Abwechslung suchen.
Welche Nikotinstärke für welche Zugtechnik?
Die Nikotinstärke sollte an die Zugtechnik angepasst werden: MTL mit 10–20 mg/ml, RDL mit 3–9 mg/ml und DL mit 3–6 mg/ml. Je mehr Dampf pro Zug aufgenommen wird, desto niedriger sollte der Nikotingehalt sein, um eine Überdosierung zu vermeiden.
Warum muss ich beim Dampfen husten?
Hustenreiz beim Dampfen entsteht oft durch zu hastige Züge, eine falsche Zugtechnik oder einen zu hohen Nikotingehalt. Ziehen Sie langsam und gleichmäßig, wählen Sie die zur Technik passende Nikotinstärke und stellen Sie sicher, dass Ihr Gerät richtig eingestellt ist. Einsteiger sollten mit MTL beginnen, da diese Technik dem Rauchen am ähnlichsten ist.
Kann ich mit einem Gerät verschiedene Zugtechniken nutzen?
Viele moderne Pod-Systeme und Verdampfer bieten flexible Einstellungen, die sowohl MTL als auch RDL ermöglichen. Achten Sie auf Geräte mit verstellbarer Airflow und kompatiblen Coils für verschiedene Widerstandsbereiche. Ein reines DL-Gerät ist jedoch kaum für MTL geeignet und umgekehrt – die Bauart gibt meist die Hauptrichtung vor.
Welches VG/PG-Verhältnis für welche Zugtechnik?
Für MTL eignen sich Liquids mit höherem PG-Anteil wie 50/50 oder 60/40, da sie den Geschmack besser transportieren. Für RDL sind ausgewogene Mischungen von 60/40 bis 70/30 ideal. DL-Dampfer bevorzugen VG-lastige Liquids mit 70/30 bis 80/20 für maximale Dampfproduktion.
Über den Autor
Gründer & Geschäftsführer, MaxVapor
MaxVapor wurde 2008 gegründet; seit 2012 mit Spezialisierung auf E-Zigaretten und Liquids. Über 14 Jahre Expertise in Produktberatung, TPD2-Compliance und technischer Beratung. Verantwortlich für Produktprüfung und Kundenkommunikation bei MaxVapor.
Qualifikation: • Unternehmensgründung 2008
• E-Zigaretten-Fachhandel seit 2012
• Fachkenntnisse TPD2-Richtlinien
• Produktschulung & Beratung
• Eingetragener Kaufmann
Erstveröffentlichung: · Zuletzt aktualisiert: . Inhalte werden redaktionell geprüft. Keine Gesundheitsversprechen; alle Angaben ohne Gewähr.
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