Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen

Fachhandel seit 2012

Über 50.000 verifizierte Kundenbewertungen

Kauf auf Rechnung · 14 Tage Widerruf

Versand DHL GoGreen · gratis ab 60 €

100 % TPD2-konform

Verlässlicher Jugendschutz

Metalle in E-Zigaretten – Was die neue Mausstudie wirklich sagt

E-Zigaretten und Liquids sind ausschließlich für Personen ab 18 Jahren bestimmt. Nikotin kann abhängig machen.

Geprüft von Oliver Prust · Inhaber MaxVapor.de, seit 2012 auf E-Zigaretten spezialisiert · Zuletzt aktualisiert: Mai 2026

Kurz & Knapp: Metalle in E-Zigaretten

  • Die Schlagzeilen-Studie 2026 – Mausversuch mit nur 4 Tagen Belastung an einem veralteten Gerät
  • Verglichen wurde das Liquid – nicht das tatsächlich eingeatmete Aerosol
  • Aerosol-Werte unter Grenzwerten – aber dieser Punkt fehlt in den meisten Schlagzeilen
  • Geräteart entscheidet – Coil-Material, Wattzahl und VG/PG-Verhältnis verändern die Werte stark
  • Korrosion in Einweggeräten – Lagerung und Bauteilqualität erklären viele Schwankungen
  • Vergleich zum Rauchen: E-Zigaretten-Aerosol enthält weniger Schadstoffe als Tabakrauch
  • Praxis-Tipp: MTL-Pod-Systeme mit Markencoils, geprüfte Liquids, kein Trockenlauf
Schematische Darstellung: Lunge mit markierten Metallen Cd, Ni, Pb, Sn, As neben E-Zigarette, Massenspektrometer und Mikroskop – Übersicht zur Metallforschung an E-Zigaretten-Aerosol
Schematischer Forschungskreislauf: E-Zigarette, Aerosol, Lungengewebe und Analytik (Massenspektrometrie, Mikroskopie) – die zentralen Bausteine der McGrath-Studie.

Letzte Woche stand ein Stammkunde bei mir im Laden, seit sechs Jahren rauchfrei, und legte mir wortlos sein Smartphone auf den Tresen. Auf dem Display: eine Boulevard-Schlagzeile über „giftige Metalle in E-Zigaretten". Sein erster Satz: „Oliver, soll ich jetzt wieder anfangen zu rauchen?" Solche Anrufe und Gespräche häufen sich gerade. Auslöser ist eine Studie aus dem April 2026, erschienen im Journal Analytical and Bioanalytical Chemistry, in der Mäuse vier Tage lang dem Aerosol einer E-Zigarette ausgesetzt wurden. Aus dieser Studie wurde in den Medien innerhalb von Stunden eine Geschichte über Nickel, Blei und Kupfer in der Lunge. Ich habe mir das Original zweimal durchgelesen, bevor ich diesen Beitrag geschrieben habe – und je länger ich gelesen habe, desto klarer wurde der Abstand zwischen dem, was die Studie wirklich misst, und dem, was die Schlagzeilen daraus machen. Genau diesen Abstand möchte ich Ihnen hier zeigen. Mein Ziel ist nicht, irgendetwas zu beschönigen – sondern Ihnen das Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem Sie solche Schlagzeilen in Zukunft selbst einsortieren können. Ohne Panik, aber auch ohne blindes Vertrauen.

Worum geht es bei der neuen Studie?

Bevor ich auf die Befunde eingehe, kurz zur Einordnung der Arbeit selbst. Die Studie von McGrath, Bordin und Kollegen aus Sydney und Graz ist im Kern eine analytisch-chemische Untersuchung mit einem ergänzenden Tierversuch (McGrath et al. 2026). Im Zentrum stand die Frage, ob sich Metalle, die im Liquid einer E-Zigarette messbar sind, auch im Aerosol wiederfinden – und ob sie sich anschließend im Lungengewebe ablagern. Untersucht wurden insgesamt zwölf Elemente, darunter Nickel, Kupfer, Blei, Aluminium, Arsen, Zink, Eisen und Quecksilber. Verwendet wurde ein moderner Methodenmix aus Massenspektrometrie-Verfahren (ICP-MS, GC-ICP-MS und LA-ICP-MS), mit dem sich auch sehr geringe Spuren elementspezifisch nachweisen lassen.

Was haben die Autoren nun konkret gefunden? Drei Dinge, die ich nacheinander einsortiere. Erstens: In Aerosol und Liquid des getesteten Geräts ließen sich mehrere toxikologisch relevante Metalle nachweisen. Zweitens: Nach kurzer Belastung der Versuchstiere war im Lungengewebe ein verändertes Metallprofil messbar. Konkret stiegen Nickel, Blei und Kupfer in einzelnen Lungenarealen an, während die Eisen­konzentration markant abnahm. Die Autoren selbst beschreiben das Muster als „belastungs­abhängig, aber nicht streng dosisabhängig“ und sprechen von einem „komplexen Ablagerungs- und Klärungsmechanismus“. Schon dieser Satz im Abstract zeigt, dass die Datenlage nicht eindeutig ist – ein wichtiger Punkt, der in den meisten Schlagzeilen verlorengegangen ist.

Drittens, und das ist die eigentliche Leistung dieser Arbeit: Sie liefert das erste Mal in dieser Detailtiefe Hinweise auf metallorganische Verbindungen im Aerosol – also Metalle, die nicht in mineralischer Form, sondern als organisch gebundene Spezies vorkommen. Solche Verbindungen können sich biologisch anders verhalten als reine Metallionen, und das ist eine echt neue Beobachtung, die weiterer Forschung wert ist. Was die Studie aber explizit nicht macht: Sie sagt nicht, dass moderne Pod-Systeme oder geprüfte Markengeräte aus dem deutschen Fachhandel beim Menschen krank machen. Sie zeigt einen biologischen Mechanismus an einem einzigen, sehr spezifischen Versuchsaufbau. Diesen Unterschied zwischen „etwas ist möglich“ und „etwas passiert in der Realität“ werden wir uns gleich genauer anschauen.

→ zum Inhaltsverzeichnis

Wie die Studie aufgebaut war

Bevor wir uns die Tabelle anschauen, lohnt ein kurzer Blick darauf, was in dieser Studie überhaupt gemessen wurde. Denn der Aufbau einer Studie entscheidet darüber, was sie aussagen kann – und was eben nicht. Für das Tierexperiment wählten die Autoren acht Mäuse pro Gruppe und vier Gruppen: eine Kontrollgruppe mit Raumluft sowie drei Belastungsgruppen mit 8, 16 oder 32 Zügen Aerosol pro Sitzung. Die Tiere atmeten zweimal täglich 30 Minuten lang das Aerosol ein – über vier Tage hinweg. Anschließend wurde das Lungengewebe mittels Laser-Ablation und ICP-Massenspektrometrie räumlich aufgelöst auf Metalle untersucht. Das Liquid selbst war ein 50/50-Gemisch aus PG und VG mit 18 mg/ml Nikotin und Tabakaroma.

Das eingesetzte Gerät war ein älterer KangerTech CUPTI – ein wiederbefüllbarer Verdampfer mit Nickel-Chrom-Coil und 1,5 Ohm Widerstand. An der Stelle muss ich kurz schmunzeln, denn diesen Verdampfer hatten wir damals 2015 ein paar Monate im Sortiment. Heute kommt der nicht mal mehr aus der Schublade, geschweige denn aus dem Großhandel. Wer in einem deutschen Fachgeschäft steht, kennt das Bild: Solche Geräte werden in deutschen Fachgeschäften seit Jahren praktisch nicht mehr verkauft, und für die meisten Umsteiger und Genussdampfer von heute ist das keine relevante Hardware mehr. Der Markt hat sich in Richtung kleiner, geschlossener Pod-Systeme verschoben, häufig mit Mesh-Coils und niedrigeren Leistungen, was Temperatur und Materialbelastung am Heizelement spürbar verändert. Auf diesen Punkt komme ich im Abschnitt über die Geräteart noch zurück, weil er für die Bewertung der Ergebnisse zentral ist.

Welche Metalle wurden in welchen Konzentrationen gemessen?

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Messwerte aus dem getesteten Liquid zusammen, geordnet nach Konzentrationshöhe. Zur Einordnung habe ich jeweils ergänzt, ob das Metall typischerweise aus dem Heizelement, aus Lötstellen, aus Steckern oder als Verunreinigung der Rohstoffe stammt. Vorab: Als ich die Werte zum ersten Mal sah, war mein erster Gedanke „das kann ein Markengerät aus der EU so nicht sein". Genau diesem Eindruck gehe ich gleich nach.

Metallgehalt im untersuchten E-Liquid (KangerTech CUPTI) – Werte in µg/g
Metall Konzentration Wahrscheinliche Quelle Anmerkung
Zink 95 514 Messing-Steckverbinder, Lötstellen Mit Abstand höchster Wert, untypisch
Aluminium 536 Gehäuse, Bauteile Relativ hoch
Kupfer 138 Lötstellen, Verbinder Erhöht
Nickel 128 NiCr-Heizdraht, Gehäuse­legierung Coil-typisch
Arsen 95,5 Verunreinigung der Rohstoffe Sehr hoch für Inhalation
Zinn 61,9 Lötstellen Erhöht
Chrom 17,8 NiCr-Coil, Edelstahl Coil-typisch
Blei 8,54 Lötzinn, Messing Über pharmazeutischem Inhalations­grenzwert
Antimon 0,74 Bauteile, Verbinder Unter Grenzwert

Eines vorweg, weil das in keiner Schlagzeile steht: Die Werte stammen aus dem Liquid, nicht aus dem fertigen Aerosol. Das ist ein entscheidender Punkt, weil ein Liquid im Tank völlig andere Konzentrationen aufweisen kann als das, was nach dem Verdampfen tatsächlich in die Lunge gelangt. Dazu gleich mehr. Was mir aber schon beim ersten Lesen ins Auge sprang, war die enorme Spannweite zwischen den Metallen: Zink lag rund 700-mal höher als Aluminium. Bei einem Gerät mit ordentlicher Qualitätskontrolle wäre so eine Streuung kaum zu erklären. Für mich als Händler ist das ein klares Signal, dass das untersuchte Gerät kein typisches Markenprodukt aus dem Fachhandel war, sondern eher eine Hardware mit Schwächen in der Bauteilauswahl.

→ zum Inhaltsverzeichnis

Was die Studie nicht zeigt

Genau hier liegt der eigentliche Kern der Diskussion. Und ehrlich gesagt: Genau das war auch der Punkt, an dem ich beim Lesen das erste Mal stutzig wurde. Der mexikanische Physiker Roberto Sussman, der die Vape-Forschung seit Jahren methodisch analysiert, hat die Schwachpunkte der Studie öffentlich benannt – und zwar in einem ausführlichen Beitrag bei Clearing the Air. Sein wichtigster Einwand: Die Forschenden vergleichen ihre Messwerte für das Liquid mit pharmazeutischen Grenzwerten für Inhalations­medikamente (USP 232/ICH Q3D). Sie tun das aber nicht für das Aerosol – also für genau den Stoff, den ein Mensch beim Dampfen einatmet.

Warum ist dieser Unterschied so wichtig? Weil ein Liquid und das daraus erzeugte Aerosol zwei chemisch sehr unterschiedliche Welten sind. Ein Metall, das im Tank in nennenswerten Spuren vorhanden ist, muss nicht zwangsläufig in vergleichbarer Menge in den Dampf übergehen. Andersherum kann sich beim Erhitzen aber auch zusätzlich Material aus dem Heizelement lösen. Wer also seriöse Aussagen über das Risiko für Dampfer machen will, muss das Aerosol prüfen – und zwar bei realistischen Leistungen, mit realistischen Zugprofilen. Sussman sagt dazu: „Es wurden keine besorgniserregenden Mengen Metall festgestellt – sie liegen alle unter den toxikologischen Grenzwerten. Aber die Autoren haben die Aerosol-Werte gar nicht erst mit diesen Grenzwerten verglichen.“

Ein zweiter Punkt betrifft die Vergleichbarkeit. Für E-Zigaretten-Aerosol existieren bisher keine eigenen, international anerkannten Grenzwerte – die Studie nutzt deshalb pharmazeutische Maßstäbe für Inhalations­medikamente. Diese sind aber für ein Produkt gedacht, das ein Patient mehrfach täglich über Jahre konsumiert, mit hohen Sicherheitspuffern. Sie eins zu eins auf E-Zigaretten zu übertragen, ist konservativ, aber nicht zwingend wissenschaftlich passend. Das räumen die Autoren der Studie selbst ein, wenn sie schreiben, ihr Vergleich sei „ein konservativer, gesundheitsbasierter Maßstab“ – nicht etwa ein definitives Gefahrenurteil.

Sussman kritisiert auch die unzureichende Dokumentation der experimentellen Bedingungen. Konkret fehlen klare Angaben zur tatsächlichen Verdampfertemperatur und zum exakten Zugprofil. In der Aerosol-Wissenschaft sind das aber die zentralen Variablen: Schon kleine Veränderungen bei Temperatur oder Zugdauer verändern die Aerosol-Zusammensetzung gravierend. Ohne diese Angaben ist die Studie nach Sussmans Einschätzung „nicht reproduzierbar“ – ein in der Wissenschaft schwerer Vorwurf, weil Reproduzierbarkeit eine Grundvoraussetzung für belastbare Befunde ist.

Hinzu kommt der Mausversuch selbst. Vier Tage Belastung mit acht bis 32 Zügen pro Sitzung, in einer geschlossenen Kammer, an einer ausgesucht empfindlichen Mausstamm-Linie – das ist eine sinnvolle Methode, um zu prüfen, ob Metalle überhaupt ins Lungengewebe gelangen können. Es ist aber kein Modell für menschliches Dampfverhalten über Jahre. Die Autoren betonen das selbst: „Tierstudien können zeigen, dass ein Mechanismus möglich ist – sie können nicht zeigen, was in menschlichen Populationen über die Zeit passiert.“ Genau dieser Satz fehlt in den meisten Schlagzeilen.

Symbolbild Mausversuch im Labor: weiße Labormaus in einem Käfig mit Aerosol-Exposition – Hinweis auf die Tierstudie der McGrath-Gruppe 2026
Symbolbild zum Mausversuch: Tierversuche liefern Hinweise auf mögliche Mechanismen, sind aber kein 1:1-Modell für menschliches Dampfverhalten über Jahre.

Und dann sind da noch die Befunde im Lungengewebe selbst – die übrigens alles andere als ein klares Bild ergeben. Eisen sank in allen Belastungsgruppen, Nickel und Blei stiegen, Kupfer mal mehr, mal weniger. Die Autoren sprechen selbst von einem „komplexen Mechanismus aus Ablagerung und Klärung". Daraus in einer Pressemitteilung „messbare Anreicherung von Schwermetallen" zu machen, vereinfacht das Ganze auf eine Weise, die mich beim Lesen geärgert hat – die Studie selbst formuliert vorsichtiger.

→ zum Inhaltsverzeichnis

Was zehn Jahre Studienlage zeigen

Die Metalle-Debatte begleitet mich, seit ich 2012 in das Thema E-Zigarette eingestiegen bin. Damals war Williams an der University of California Riverside einer der ersten, der 2013 Metalle und Silikatpartikel in einem damals verbreiteten Cartomizer nachwies. 2017 fand Hess et al. in einigen Produkten potenziell toxische Metalle, aber mit großen Schwankungen zwischen den Geräten. 2018 zeigte Olmedo et al., dass Heizspiralen Metalle ins Aerosol abgeben können – auch hier mit großen Unterschieden zwischen Geräten.

Wer wirklich verstehen will, wie diese Studie 2026 einzuordnen ist, kommt an einer Arbeit aus 2020 nicht vorbei. Den vermutlich wichtigsten Überblick lieferte damals ein systematischer Review von Zhao et al. in Environmental Health Perspectives. Die Autoren werteten Studien zu Metallen in E-Liquids, Aerosolen und biologischen Proben aus und kamen zu einem klaren Ergebnis: Es gibt eine „erhebliche Heterogenität“ zwischen Studien, Produkten und Bedingungen. Es gibt also kein einheitliches Belastungsprofil. Manche Geräte zeigen niedrige Werte, manche höhere, einige liegen über pharmakologischen Inhalations­grenzwerten – aber nicht alle, und nicht systematisch.

2025 wurde es noch differenzierter. Eine Arbeit von Salazar et al. in ACS Central Science untersuchte drei populäre Einweg-E-Zigaretten (Esco Bar, Flum Pebble, ELF Bar) und fand bei den Esco-Bar-Geräten Bleiwerte bis 175 ppm sowie hohe Kupfer- und Zinkkonzentrationen. Diese Befunde sind ernst zu nehmen – aber genau hier muss man hinschauen, welches Marktsegment getroffen ist. Salazars Werte stammen aus weitgehend unregulierten, oft illegal importierten Einwegprodukten, bei denen niemand für die Bauteilqualität garantiert. Das sind die Geräte, die ich seit Jahren bewusst nicht in mein Sortiment lasse. Mit einem geprüften, in Deutschland verkauften Markenprodukt aus dem Fachhandel haben sie nicht das Geringste zu tun.

An diesem Punkt wird die Geschichte aus Händlersicht erst richtig griffig. Wenige Monate nach Salazar veröffentlichten Sussman und Soulet eine Preprint-Analyse derselben Daten. Ihre Argumentation: Die hohen Werte in den Einweggeräten sind kaum durch normales Dampfen erklärbar. Stattdessen entstehen sie wahrscheinlich durch Korrosion im Inneren des Geräts während der oft langen Lagerzeit, weil Liquid und Metallbauteile dauerhaft in Kontakt sind. Manche der untersuchten Geräte enthielten schon vor der ersten Nutzung erhöhte Metallwerte – ein Ausgangszustand, der jeden späteren Vergleich verzerrt. Wer das ignoriert, sagen die Autoren, kommt zu „irreführenden Vergleichen“ und überschätzt das Lebenszeit­risiko realer Nutzer.

Wenn man diese Arbeiten nebeneinander legt, ergibt sich ein klares Bild: Metalle finden sich in praktisch jeder E-Zigarette in Spuren – das ist Stand der Forschung. Die Höhe variiert aber so stark, dass pauschale Aussagen wie „E-Zigaretten enthalten gefährliche Schwermetalle“ wissenschaftlich nicht haltbar sind. Was zählt, ist das konkrete Gerät, die Bauteilqualität, das Coil-Material, die Leistung und die Lagerung. Genau deshalb ist der deutsche Fachhandel mit geprüften Produkten und transparenten Lieferketten kein Marketing-Argument, sondern ein gesundheitlich relevanter Unterschied – und ein Grund, weshalb ich auch nach 14 Jahren E-Zigaretten-Spezialisierung sehr genau anschaue, was ich ins Sortiment nehme.

→ zum Inhaltsverzeichnis

Warum das Gerät den Unterschied macht

In 14 Jahren E-Zigaretten-Beratung habe ich eines immer wieder beobachtet: Zwei Liquids, gleicher Hersteller, gleiches Aroma – aber zwei Geräte ergeben zwei völlig verschiedene Dampfprofile. Bei der Metalldebatte ist es genau das gleiche Spiel, nur mit höheren Einsätzen. Vier Faktoren entscheiden darüber, wie viel und welches Metall überhaupt ins Aerosol gelangt: das Coil-Material, die elektrische Leistung am Coil, das VG/PG-Verhältnis im Liquid und die Bauteilqualität des Geräts.

Wenn Sie bei mir einen MTL-Pod kaufen, steckt darin mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Coil aus Edelstahl (SS316L). Edelstahl ist heute der Quasi-Standard im Fachhandel, gerade bei Pod-Systemen und MTL-Verdampfern, und das hat gute Gründe: chemisch stabil, gibt unter normalen Betriebstemperaturen wenig ab, dermatologisch unproblematisch. NiCr-Coils, wie in der Studie verwendet, sind etwas älter und in Sub-Ohm-Setups häufiger anzutreffen. Reine Nickel- oder Titan-Coils gibt es nur noch im Temperaturkontroll-Bereich und sind eine Nische. Schon allein die Wahl des Coils verändert die zu erwartenden Metallwerte um Größenordnungen.

Die Leistung am Coil ist der zweite Hebel – und ehrlich gesagt der, den die meisten Dampfer unterschätzen. Stellen Sie sich kurz einen Wasserkessel vor: bei kleiner Flamme dampft er ruhig vor sich hin, bei voller Flamme rumpelt er. Genau dasselbe passiert mit einem Coil. Beim MTL-Dampfen mit 8 bis 15 Watt bleibt das Heizelement in einem Temperaturfenster, in dem es kaum altert und kaum Material abgibt. Beim Sub-Ohm-Dampfen mit 50, 80 oder 100 Watt steigt die Temperatur am Coil drastisch – und damit auch die Belastung des Materials. Wer also auf Nummer sicher gehen will, fährt mit einem MTL-Pod-System näher am alten Zigaretten-Zugverhalten und reduziert zugleich die thermische Belastung der Hardware. Aus meiner Beratungspraxis weiß ich: Für die meisten Umsteiger ist das ohnehin der bessere Einstieg, weil die Nikotinaufnahme näher an der Zigarette liegt und weniger Liquid verbraucht wird.

Beim Liquid-Verhältnis von VG zu PG stelle ich neuen Kunden gern eine simple Frage: Wollen Sie eine dichte Dampfwolke oder einen kratzigen Throat-Hit wie früher die Zigarette? Die Antwort entscheidet das Verhältnis. Hochviskose, VG-lastige Liquids (70/30 oder 80/20) brauchen mehr Energie zum Verdampfen, was wiederum die Coil-Temperatur hochtreibt. Klassische 50/50-Liquids für MTL-Geräte verdampfen bei niedrigeren Temperaturen, lassen das Coil schonender arbeiten und reduzieren tendenziell auch die Materialabgabe. Wer also bei der Metalldebatte sensibel ist, fährt mit einem 50/50 ruhiger als mit einem max-VG-Cloud-Liquid.

Der vierte Punkt – Bauteilqualität – ist der, den Sie als Endkunde nicht sehen können. Den sieht man erst, wenn man wie ich seit Jahren Geräte auch mal aufschraubt oder mit Großhändlern Datenblätter durchgeht. Lötstellen mit bleifreiem Lot, Edelstahl-Steckverbinder statt Messing, sauber gepresste Coil-Verbindungen, geprüfte Liquid-Reservoirs aus PCTG oder Glas: Das sind die Details, die in einem geprüften Markenprodukt selbstverständlich sind und in einem unregulierten Importgerät fehlen. Salazar 2025 und das Preprint von Sussman/Soulet zeigen sehr eindrücklich, dass es bei Metallen in E-Zigaretten-Aerosolen weniger um die Technologie als solche geht – sondern um die Frage, wer das Gerät baut und unter welchen Bedingungen.

→ zum Inhaltsverzeichnis

Einordnung: Aerosol vs. Tabakrauch

Wenn man über Risiken spricht, braucht es eine ehrliche Bezugsgröße – sonst wird jede Diskussion schief. Mein Stammkunde von oben hatte vorher 25 Jahre lang täglich eine Schachtel Marlboro geraucht. Für ihn ist die relevante Frage nicht „Ist Dampfen risikofrei?“ – sondern „Ist Dampfen weniger schädlich als das, was ich vorher gemacht habe?“. Auf diese Frage gibt es eine ziemlich klare Antwort, und sie kommt nicht von der Industrie, sondern von Behörden und systematischen Reviews. Das britische Office for Health Improvement and Disparities (vormals Public Health England) schätzt seit 2015 in einer regelmäßig aktualisierten Auswertung der Studienlage, dass E-Zigaretten rund 95 % weniger schädlich sind als brennende Zigaretten. Über die exakte Zahl streitet die Wissenschaft bis heute, und das ist auch in Ordnung so – aber die Größenordnung steht. Egal ob 80, 90 oder 95 Prozent: Wir reden hier nicht über Nuancen, sondern über eine Risikodifferenz, die jeder Raucher kennen sollte, bevor er entscheidet.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Deutschland formuliert vorsichtiger, kommt aber zu einer ähnlichen Einschätzung: „Die Schadstoffmengen im Aerosol liegen in der Regel meist deutlich unter denen im Tabakrauch, und auch die schädlichen Verbrennungsprodukte kommen nicht vor.“ Mal ehrlich: Beim Verbrennen einer Zigarette entstehen über 7 000 chemische Verbindungen, darunter hunderte mit nachgewiesener oder wahrscheinlicher Toxizität. E-Zigaretten erzeugen kein Verbrennungsprodukt, weil sie nicht verbrennen, sondern verdampfen. Die Diskussion um Metalle in E-Zigaretten ist berechtigt – aber sie spielt sich auf einem ganz anderen Niveau ab als die Diskussion um Teer, Kohlenmonoxid und Tabakalkaloide im Zigarettenrauch. Wer das eine pauschal verteufelt, ohne das andere noch viel pauschaler zu verteufeln, hat in meinen Augen entweder die Verhältnisse nicht verstanden oder eine Agenda.

Auch die Cochrane Library, eine der angesehensten Institutionen für evidenzbasierte Medizin, kommt in ihrer regelmäßig aktualisierten Übersichtsarbeit zu einem ähnlichen Schluss: E-Zigaretten mit Nikotin helfen wirksamer beim Rauchstopp als Nikotin­ersatztherapien (Pflaster, Kaugummi), und schwerwiegende Nebenwirkungen sind selten. Das deckt sich mit dem, was ich seit über zehn Jahren in der Beratung erlebe: Die Menschen, die mit der E-Zigarette wirklich von der Zigarette wegkommen, sind in deutlich besserer Verfassung als zu der Zeit, als sie täglich eine Schachtel geraucht haben. Das ist keine Empfehlung für Nichtraucher, mit dem Dampfen anzufangen – aber für Raucher, die nach einem Ausweg suchen, zeigt es klar, wo das relative Risiko niedriger liegt.

Und genau hier wird die Diskussion um die Mausstudie aus der Praxis richtig problematisch. Wenn Schlagzeilen suggerieren, dass E-Zigaretten „voller giftiger Schwermetalle" sind, kann das einen langjährigen Raucher davon abhalten, den Wechsel zu wagen. Damit hält ihn so eine Schlagzeile länger an einem Konsum fest, der spürbar riskanter ist. Mein Stammkunde wäre fast zurück zur Zigarette gegangen – wegen einer Mausstudie über vier Tage. Das ist das Gegenteil von Verbraucherschutz, auch wenn es genau so daherkommt. Verantwortungs­volle Berichterstattung müsste solche Befunde immer in Relation setzen: zur tatsächlichen Exposition, zur Geräteart, zur Bauteilqualität – und vor allem zur Vergleichsgröße Tabakrauch. Genau das versuche ich in diesem Beitrag.

→ zum Inhaltsverzeichnis

Worauf Sie beim Kauf achten können

Wenn Sie bis hierhin gelesen haben und das Gefühl haben, dass das Gerät selbst den größten Unterschied macht – dann sind Sie genau bei der Hauptaussage angekommen, die sich quer durch praktisch alle Studien zu Metallen in E-Zigaretten zieht. Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Faustregeln lässt sich das Risiko, ein bauteilarmes oder fragwürdiges Gerät zu erwischen, sehr gut minimieren. Genau diese Punkte gebe ich auch im Ladengespräch jedem mit, der zum ersten Mal einen Verdampfer in der Hand hält. Stellen Sie sich vor, ich sitze Ihnen gegenüber, hätte ein Gerät auf dem Tresen liegen – und würde es Ihnen so erklären.

Markenprodukte aus dem Fachhandel

Etablierte Marken arbeiten mit dokumentierten Lieferketten, lassen Bauteile prüfen und müssen ihre Produkte in der EU bei den zuständigen Behörden anmelden. Das ist kein Freifahrtschein, aber es ist ein Filter – und genau dieser Filter sortiert unregulierte Importware mit Bleilot und Messing-Verbindern aus, bevor sie überhaupt in meinem Laden auf einem Regal landen kann. Im MaxVapor-Sortiment finden Sie ausschließlich Geräte etablierter Hersteller, deren TPD2-Konformität wir geprüft haben.

Pod-Systeme oder MTL-Geräte bevorzugen

Wenn jemand mit Sorgen über Metalle zur Beratung zu mir kommt, lege ich ihm zu 95 % ein Pod-System oder ein klassisches MTL-Gerät auf den Tresen. Genau diese beiden Bauarten halte ich für den pragmatischsten Weg. Die niedrigeren Leistungen schonen das Coil, die kleineren Aerosolmengen verringern die inhalierte Substanzmenge insgesamt, und die geschlossenen Pods sind hygienischer in der Handhabung. Welche Variante zu welchem Vorlieben­profil passt, finden Sie ausführlich erklärt im Ratgeber MTL vs. Sub-Ohm Liquids.

Coils regelmäßig wechseln, kein Trockenlauf

Eine der häufigsten Fragen, die ich am Tresen höre, ist: „Wie lange hält so ein Coil eigentlich?" Die ehrliche Antwort lautet: kürzer, als die meisten denken. Ein verbrauchter Coil schmeckt schal und gibt mit der Zeit verstärkt Material ab, weil die Heizdrähte oxidieren und sich Rückstände bilden. Faustregel: Bei normalem Gebrauch ein Coil alle ein bis zwei Wochen wechseln. Und ganz wichtig: Niemals ohne Liquid ziehen – das sogenannte „Trockenziehen“ erhitzt den Heizdraht ohne Kühlung und ist die zuverlässigste Methode, um Materialabrieb zu erzeugen. Wenn der Geschmack kratzig oder verbrannt wirkt, ist der Coil fertig.

Geprüfte E-Liquids aus regulierten Quellen

Bei Liquids gilt dasselbe Prinzip wie bei Geräten – mit einem entscheidenden Detail. Hersteller, die ihre Produkte gemäß TPD2 in der EU anmelden, müssen Reinheits­standards einhalten und die Inhaltsstoffe deklarieren. Ich habe mir vor Jahren einmal Importliquids aus einem Online-Shop angesehen, der seinen Sitz formal außerhalb der EU hatte: kein Beipackzettel, kein Inhaltsstoff­hinweis, keine Chargennummer. Das ist ein Welt-Unterschied zu einem deutschen oder europäischen Markenliquid, bei dem ich auf die Sekunde nachvollziehen kann, woher Aroma, Glycerin und Propylenglykol stammen. Mit der geplanten Nachfolgerichtlinie (in der Branche als TPD3 bezeichnet) wird die Anforderung an Inhaltsstoff-Reinheit und Materialprüfung nach Verabschiedung und Umsetzung weiter steigen – ein Trend, der für Sie als Verbraucher gut ist. Eine Übersicht über geprüfte deutsche und europäische Marken finden Sie in unserer Liquid-Kategorie.

Lange gelagerte Einweg-E-Zigaretten meiden

Das ist aus meiner Sicht der wichtigste Praxis-Tipp aus dem aktuellen Forschungsstand. Eine Disposable, die Sie an der Tankstelle aus einer staubigen Display-Säule ziehen, kann dort Monate gelegen haben – mit Liquid und Metallbauteilen in dauerhaftem Kontakt. Wenn Korrosion in unregulierten Einweggeräten der wichtigste Pfad für erhöhte Metallwerte ist, und genau das legen Salazar 2025 und Sussman/Soulet 2025 nahe, dann sind frische, geprüfte Geräte einer fragwürdig lang gelagerten Disposable klar vorzuziehen. Wer trotzdem Einweg dampfen möchte, sollte auf bekannte Marken setzen, das Verfallsdatum im Auge behalten und im Zweifel lieber zu einem nachfüllbaren Pod-System greifen. Das ist nachhaltiger, günstiger und – wenn man die aktuelle Studienlage ernst nimmt – auch unter Sicherheits­gesichtspunkten die ruhigere Wahl.

→ zum Inhaltsverzeichnis

Quellen und weiterführende Lektüre

Eine letzte Bemerkung, bevor wir zu den häufigen Fragen kommen: Glauben Sie nicht einfach, was ich hier schreibe – prüfen Sie es nach. Hier sind alle Originalquellen, auf denen dieser Beitrag basiert. Alle Studien sind frei zugänglich oder verlinken auf das jeweilige Abstract.

Die in diesem Beitrag zitierten Aussagen Roberto Sussmans stammen aus dem oben verlinkten Beitrag bei Clearing the Air (Mai 2026). Stand der Recherche: Mai 2026.

→ zum Inhaltsverzeichnis

Häufige Fragen

Sind in jeder E-Zigarette Metalle nachweisbar?

In Spuren ja – das ist physikalisch kaum vermeidbar, weil Heizelemente und Verbinder aus Metall bestehen. Die Höhe variiert aber stark zwischen Geräten, Coil-Typen und Herstellern. Geprüfte Markenprodukte zeigen in Studien meist niedrige Werte, unregulierte Importware kann Konzentrationen erreichen, die weit darüber liegen.

Was genau hat die Mausstudie 2026 gezeigt?

Sie zeigt, dass nach vier Tagen Belastung an einem veralteten KangerTech-Verdampfer im Lungengewebe der Versuchstiere ein verändertes Metallprofil messbar war: mehr Nickel, Blei und Kupfer in einzelnen Arealen, weniger Eisen. Die Autoren selbst sprechen von einem nicht streng dosisabhängigen Befund und fordern weitere Forschung am Menschen.

Lagen die gemessenen Werte über gesundheitlichen Grenzwerten?

Im Liquid lagen mehrere Metalle über den pharmazeutischen Inhalations­grenzwerten (USP 232). Im tatsächlichen Aerosol – also dem, was Dampfer einatmen – haben die Autoren diesen Vergleich nicht durchgeführt. Roberto Sussman betont, dass die gemessenen Aerosol­werte alle unter toxikologischen Grenzwerten lagen.

Wie kommt Nickel ins E-Zigaretten-Aerosol?

Hauptsächlich aus dem Heizdraht, wenn dieser aus Nickel-Chrom-Legierungen besteht. Edelstahl-Coils (SS316L) geben spürbar weniger Nickel ab. Bei korrekter Leistung und einem intakten Coil bleiben die Mengen typischerweise im Spurenbereich.

Sind Einweg-E-Zigaretten wegen der Metalle gefährlicher?

Bei unregulierten oder lang gelagerten Einweggeräten zeigen aktuelle Studien (Salazar 2025, Sussman/Soulet 2025) erhöhte Metallwerte – wahrscheinlich durch Korrosion im Inneren. Bei geprüften Markenmodellen aus dem Fachhandel ist das Risiko spürbar geringer. Wer Sicherheit priorisiert, fährt mit nachfüllbaren MTL-Pod-Systemen am ruhigsten.

Ist Dampfen trotz Metallen weniger schädlich als Rauchen?

Ja, nach aktuellem Stand der Forschung. Public Health England schätzt rund 95 % geringere Schädlichkeit, das BfR bestätigt klar niedrigere Schadstoff­mengen im Aerosol als im Tabakrauch. Das ist keine Einladung für Nichtraucher – aber für Raucher ein wichtiger Vergleich.

Welches Coil-Material ist am unbedenklichsten?

Edelstahl SS316L gilt als der heutige Standard für die meisten Pod-Systeme und MTL-Verdampfer im Fachhandel. Edelstahl ist chemisch stabil, gibt unter normalen Betriebs­temperaturen wenig Material ab und ist dermatologisch verträglich. Reines Nickel und Titan sind nur im Temperaturkontroll­bereich relevant.

Wie oft sollte ich meinen Coil wechseln?

Bei normalem Gebrauch alle ein bis zwei Wochen, bei intensiver Nutzung früher. Sobald der Geschmack kratzig oder „verbrannt“ wird, ist der Coil verbraucht und gibt verstärkt Material ab. Niemals trocken ziehen, also ohne Liquid – das beschädigt den Heizdraht nachhaltig.

Warum widersprechen sich Studien zu Metallen so oft?

Weil sie unterschiedliche Geräte, Coil-Materialien, Liquids und Zugprofile testen. Der systematische Review von Zhao et al. 2020 spricht ausdrücklich von „erheblicher Heterogenität“. Eine pauschale Aussage über „die E-Zigarette“ ist deshalb wissenschaftlich nicht möglich – das konkrete Produkt entscheidet.

Was ist mit Liquids – sollte ich auf etwas Bestimmtes achten?

TPD2-konforme Liquids etablierter Hersteller, vorzugsweise aus Deutschland oder der EU. Diese müssen ihre Inhalts­stoffe deklarieren und Reinheits­standards einhalten. Unbeschriftete Importliquids aus Drittstaaten sind das genaue Gegenteil davon und sollten gemieden werden.

→ zum Inhaltsverzeichnis

Über den Autor

Profilbild von Oliver Prust, Gründer von MaxVapor

Oliver Prust

Gründer & Geschäftsführer, MaxVapor

MaxVapor wurde 2008 gegründet; seit 2012 mit Spezialisierung auf E-Zigaretten und Liquids. Über 14 Jahre Expertise in Produktberatung, TPD2-Compliance und technischer Beratung. Verantwortlich für Produktprüfung und Kundenkommunikation bei MaxVapor.

Qualifikation: • Unternehmensgründung 2008
• E-Zigaretten-Fachhandel seit 2012
• Fachkenntnisse TPD2-Richtlinien
• Produktschulung & Beratung
• Mitglied BfTG e.V.
• Eingetragener Kaufmann

Erstveröffentlichung: · Zuletzt aktualisiert: . Inhalte werden redaktionell geprüft. Keine Gesundheitsversprechen; alle Angaben ohne Gewähr.

Facebook (Oliver Prust)LinkedInFacebook (MaxVapor)Instagram (MaxVapor)

Mehr Infos & Richtlinien: JugendschutzDatenschutzVersandImpressumKontakt

Maximum-Trading.EU e.K.
2026-05-09 14:19:00 / Kommentare 0

⚗️ Nickel, Blei, Kupfer in der Lunge? Eine Mausstudie sorgt 2026 für Schlagzeilen – der Faktencheck zeigt, was wirklich gemessen wurde, was nicht und worauf Sie als Dampfer achten sollten.

🔬 Australische Forscher stufen E-Zigaretten als krebserregend ein – doch 7 Professoren widersprechen. Was die Studie wirklich sagt und wo sie scheitert.

📋 Eine Expertenkommission empfiehlt die nächste Liquid-Steuer-Erhöhung – ab 2027, ohne Rücksicht auf Schadensminderung. Mit Preisrechnung.

📊 Neue Studie aus Madrid: 89 % der Nikotinkonsumenten starteten mit Tabak – nicht mit E-Zigaretten. Der Gateway-Mythos bekommt ein Datenproblem.

Die viel zitierte Studie zu E-Zigaretten und Krebs wurde offiziell zurückgezogen. Was hinter der Retraction steckt und was das für Dampfer und Umsteiger bedeutet.

🏛️ Warken will Prävention, das BMLEH will Verbote – und Großbritannien verschreibt E-Zigaretten auf Rezept. Was in der deutschen Dampfer-Politik gerade passiert.

Das BMLEH will Menthol und 12 weitere Stoffe in E-Liquids verbieten – per Verordnung, ohne Bundestag. 80% aller Liquids wären betroffen. Hier erfahren Sie, was dahintersteckt und wie Sie...

Hallo und herzlich willkommen auf MaxVapor.de! Heute geht es um ein Thema, das uns alle angeht: Ein möglicher Vorstoß der Politik, Aromastoffe in E-Zigaretten zu verbieten. Dieses...


09.01.2025
Maximum-Trading.EU e.K.

Die Cochrane-Datenbank systematischer Übersichtsarbeiten hat erneut hochgradig zuverlässige Beweise dafür gefunden, dass E-Zigaretten im Vergleich zu herkömmlichen...


11.01.2024
Maximum-Trading.EU e.K.

Liebe Kunden von MaxVapor, wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir als MaxVapor-Shop ab heute, dem 14. November 2023, wieder die Zahlungsmethode PayPal anbieten. Nach...


14.11.2023
Maximum-Trading.EU e.K.