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Beste E-Zigarette 2026 im Test & Vergleich - Vape Testsieger für Einsteiger
🏆 Beste E-Zigarette 2026 im Test & Vergleich – unsere Empfehlungen
E-Zigaretten und Liquids sind ausschließlich für Personen ab 18 Jahren bestimmt. Nikotin kann abhängig machen. E-Zigaretten sind nicht risikofrei und nicht für Nichtraucher:innen oder Jugendliche geeignet. Quellen: BfR · WHO · Cochrane Reviews
⚡ Kurz & Knapp – E-Zigaretten 2026 auf einen Blick
Welche E-Zigarette ist die beste? Unsere Empfehlung für erfahrene Dampfer ist die GeekVape Aegis Legend 5 (ab 69,90 €) – laut Hersteller IP68-geschützt, bis 200 Watt Leistung und 5,5 ml Tankvolumen. Für Einsteiger empfehlen wir die JustFog Q16 Pro Plus (ab 29,90 €) als kompakten MTL-Dampfer mit 4-stufiger Spannungsregelung. Wer beide Zugarten in einem Gerät möchte, findet sie bei der Vaporesso Luxe XR Max 2 (ab 39,90 €). Alle zehn Geräte – mit technischen Daten, Folgekosten und Nikotinhinweisen – finden Sie im Vergleich weiter unten.
✔MTL oder DL? MTL (Mund-zu-Lunge) fühlt sich an wie eine Zigarette – ideal für Umsteiger. DL (Direct Lung) erzeugt mehr Dampf bei niedrigerem Nikotingehalt. Viele Geräte können beides.
✔Einsteiger-Tipp: Starten Sie mit einem Starterset oder einer Einweg-E-Zigarette zum Ausprobieren. Wer sich sicher ist, steigt auf ein nachfüllbares Gerät um und spart langfristig.
✔Nikotinstärke als Orientierung: Ex-Raucher:innen starten typisch mit 6–12 mg/ml (MTL) und reduzieren schrittweise. DL-Dampfer nutzen meist 0–6 mg/ml. Maximum laut TPD2: 20 mg/ml.
✔Akku: intern vs. extern? Interner Akku = weniger Aufwand, einfach per USB-C laden. Externer Akku (18650) = austauschbar, längere Gesamtlebensdauer, aber Ladegerät und Zellen separat nötig.
✔Folgekosten beachten: Coils kosten je nach Modell 2–5 € pro Stück und halten 1–3 Wochen. Liquid-Verbrauch liegt typisch bei 2–5 ml pro Tag. Vor dem Kauf prüfen: Sind Ersatz-Coils langfristig verfügbar?
✔Worauf es ankommt: Zugart, Leistung, Akku, Tankvolumen – und vor allem die Folgekosten je Coil oder Pod. Womit wir vergleichen, steht direkt darunter.
Geprüft von Oliver Prust · Inhaber MaxVapor.de, seit 2012 auf E-Zigaretten spezialisiert
🔎 So vergleichen wir – Datenstand
Für diesen Vergleich haben wir zehn nachfüllbare E-Zigaretten aus unserem Sortiment nach denselben Gesichtspunkten nebeneinandergestellt. Grundlage sind die Angaben der Hersteller, unsere eigenen Sortimentsdaten – Preise, Coil- und Podpreise, Lieferumfang – und die Erfahrung aus dem E-Zigaretten-Fachhandel seit 2012. Wir haben die Geräte nicht selbst über längere Zeit im Alltag erprobt. Was wir nicht belegen können, steht hier nicht.
✔Nachprüfbar: Leistung, Akku, Tank- oder Podvolumen, Lieferumfang und Schutzklasse stehen bei jedem Gerät im Datenblatt – jeweils so, wie der Hersteller sie angibt.
✔Folgekosten offengelegt: Bei jedem Gerät steht, was der passende Verdampferkopf oder Pod bei uns kostet – die Kosten, die nach dem Kauf laufend anfallen. Diese Angabe findet man sonst kaum.
✔Keine Geschmacksnoten: Geschmack und Zuggefühl sind persönlich und ohne eigenen Dauereinsatz nicht seriös zu benoten. Deshalb vergeben wir dafür keine Sterne.
✔Unabhängig: Kein Hersteller nimmt Einfluss auf die Auswahl der Geräte oder darauf, wie wir sie darstellen.
Die elektronische Zigarette – kurz E-Zigarette oder auch Dampfer genannt – ist in den letzten Jahren zur echten Alternative für Raucher:innen geworden. Laut dem deutschen Ärzteblatt nutzen rund eine Million Menschen in Deutschland regelmäßig eine E-Zigarette. Wer heute einsteigen will, steht vor der Wahl zwischen Einweg-Geräten, Pod-Systemen, Akkuträgern mit Tank und dutzenden Coil-Varianten – eine Orientierung ohne Vorwissen ist kaum möglich.
Wir von MaxVapor haben deshalb zehn nachfüllbare E-Zigaretten aus unserem Sortiment nach denselben Gesichtspunkten verglichen – Modelle für MTL- und DL-Dampfer, kompakte Geräte für Frauen und leistungsstarke Setups für Vieldampfer. Neben dem Vergleich erklären wir auf dieser Seite Grundlagen, Kaufkriterien und häufig gestellte Fragen rund um E-Zigaretten.
🎯 Welche E-Zigarette passt zu mir?
Ob Sie von der Zigarette umsteigen, unterwegs ein robustes Gerät brauchen oder ein Pod-System mit Touchscreen suchen – die folgende Tabelle ordnet unsere Top-10 nach sieben typischen Nutzungsprofilen ein, jeweils mit dem passenden Gerät und Preis.
Schnellauswahl nach Nutzertyp – welche E-Zigarette für welchen Dampfstil?
Keiner der sieben Typen trifft? Scrollen Sie zur vollständigen Top-10-Tabelle – dort sehen Sie alle Geräte mit Preisen und Spezifikationen auf einen Blick. In den einzelnen Reviews erklären wir Stärken, Schwächen und Coil-Kompatibilität jedes Modells im Detail.
🥇 Die Top-10 E-Zigaretten im Test & Vergleich
Für diesen Vergleich haben wir zehn E-Zigaretten aus verschiedenen Preisklassen und Bauformen nebeneinandergelegt – vom 16-Euro-Einsteigergerät bis zum 70-Euro-Akkuträger mit IP68-Schutz. Darunter finden sich sowohl Neuheiten, die erst seit wenigen Monaten auf dem deutschen Markt erhältlich sind, als auch bewährte Modelle, die sich über Jahre im Alltag bewiesen haben. Geräte mit Wechselakku (18650) bewerten wir separat im Akkuträger-Test, Pod-Systeme haben ebenfalls einen eigenen Vergleich.
Woran wir vergleichen und was die Sterne bedeuten (Stand: )
Die Grundlage steht oben unter So vergleichen wir. Hier stehen die Größen, die wir für jedes Gerät nebeneinanderlegen.
Zugart: MTL, RDL oder DL – laut Hersteller und laut Widerstand der mitgelieferten Köpfe
Leistung: Wattbereich und ob er sich regeln lässt
Akku: Kapazität in mAh, fest verbaut oder Wechselzelle, Ladeanschluss
Tank- oder Podvolumen: Füllmenge in ml
Folgekosten: Preis des passenden Verdampferkopfs oder Pods in unserem Sortiment, umgerechnet auf das Stück
Lieferumfang: was beiliegt – und was man zusätzlich braucht
Schutz und Material: Schutzklasse und Gehäusematerial, soweit der Hersteller sie angibt
Die Sterne: Bei jedem Gerät stehen vier Einschätzungen – Einstellmöglichkeiten, Akku & Laden, Ausstattung und Folgekosten. Jede davon lässt sich am Datenblatt oder am Preis des Verdampferkopfs nachvollziehen. Wichtig zur Einordnung: Die Sterne vergleichen die zehn Geräte untereinander, nicht mit dem gesamten Markt, und die Skala reicht von 3 bis 5. Alle zehn Geräte stammen aus unserem Sortiment und erfüllen ihren Zweck – drei Sterne bedeuten „im unteren Drittel dieser Auswahl", nicht „schlecht". Die Gesamtbewertung über dem Datenblatt ist der Mittelwert der vier Einschätzungen, gerundet auf halbe Sterne.
Was wir nicht bewerten: Geschmack, Zuggefühl und Langzeithaltbarkeit. Dafür müsste man jedes Gerät über Wochen selbst benutzen – das haben wir nicht getan, also behaupten wir es auch nicht. Was Sie hier finden, ist ein Datenvergleich mit Einordnung aus dem Fachhandel, kein Labortest.
Zur Reihenfolge: Die zehn Geräte stehen nach ihrer Gesamtbewertung; bei gleicher Note steht das teurere Gerät vorn. Weil die Sterne innerhalb dieser Auswahl vergeben werden, sagt Platz 10 nichts über die Qualität eines Geräts – welches das richtige ist, hängt von Zugart, Budget und Folgekosten ab. Welches das richtige ist, hängt von Zugart, Budget und Folgekosten ab – dafür gibt es oben die Schnellauswahl.
Preise inkl. MwSt., Stand . Lieferstatus & Aktionen können abweichen. Reihenfolge redaktionell kuratiert.
Top 10 klassische E-Zigaretten – Übersicht nach Name, Hersteller, Typ und Preis
1× Z XM Verdampferkopf 0,2 Ω (vorinstalliert) | DL
1× Z XM Verdampferkopf 0,4 Ω | DL
1× Ersatz‑Glastank (7 ml)
1× Ersatzteil‑Set
1× USB‑C Kabel
1× Bedienungsanleitung
Folgekosten
Z Series XM Head, 5er 12,49 € – rund 2,50 € je Kopf
Einschätzung nach Datenlage
Einstellmöglichkeiten
⭐⭐⭐⭐⭐
Akku & Laden
⭐⭐⭐⭐⭐
Ausstattung
⭐⭐⭐⭐⭐
Folgekosten
⭐⭐⭐⭐
Die Aegis Legend 5 setzt auf den AS 4.0 Chipsatz: Smart regelt automatisch, Normal und Custom lassen manuelle Kontrolle, ECO schont den Akku, im TC-Modus steuern Sie die Temperatur. Werte sind auf dem Farbdisplay gut ablesbar, Helligkeit und RGB-Effekte frei anpassbar, ein seitlicher Schiebeschalter sperrt gegen versehentliches Auslösen. Die IP68-Zertifizierung hält Wasser, Staub und Stürze aus – wer viel unterwegs ist, weiß das zu schätzen. Der Z Subohm 5 Verdampfer wird von oben befüllt und hat gegenüber dem Vorgänger eine optimierte Airflow-Führung; die Luftzufuhr regelt eine frei verstellbare Top-Airflow-Control. Die Z XM Köpfe sitzen im Plug-and-Pull-System und lassen sich ohne Werkzeug wechseln. Wichtig: 18650er Akkuzellen sind nicht enthalten.
GeekVape Aegis Legend 5 Kit + Z Subohm Tank 5
Pro: IP68-Schutz (wasserdicht, stoßfest), AS 4.0 Chipsatz mit 5 Modi, TFT-Farbdisplay mit RGB-Licht, neuer Z Subohm 5 Tank mit verbesserter Airflow.
Contra: 18650er Akkus nicht enthalten, Bedienung für Einsteiger:innen eher komplex.
Geeignet für: DL-Dampfer:innen mit Anspruch an Robustheit (IP68), Leistung (200 W) und Tankvolumen (5,5 ml) – gebaut für unterwegs.
Z Series XM Head, 5er 12,49 € – rund 2,50 € je Kopf
Einschätzung nach Datenlage
Einstellmöglichkeiten
⭐⭐⭐⭐⭐
Akku & Laden
⭐⭐⭐⭐
Ausstattung
⭐⭐⭐⭐⭐
Folgekosten
⭐⭐⭐⭐
Die Aegis Solo 3 bringt die Aegis-Reihe ins kompaktere Single-18650-Format – mit derselben IP68-Zertifizierung gegen Wasser, Staub und Stöße. Der AS 4.0 Chipsatz deckt die ganze Bandbreite ab: frei einstellbare Leistung, Temperatursteuerung mit eigenen Koeffizienten, ein Smart-Modus, der die Regelung übernimmt, und fünf speicherbare Profile. Eine Biosensing-Funktion erkennt, ob das Gerät in der Hand liegt, die Smart-Lock-Sperre verhindert versehentliches Feuern. Der Z Subohm 2021 Clearomizer wird von oben befüllt, die Z Series Heads lassen sich per Plug-and-Pull ohne Werkzeug tauschen – vorinstalliert 0,2 Ω für 70–80 Watt, dazu ein 0,4-Ω-Kopf für 50–60 Watt. Wichtig: Eine hochstromfeste 18650er Zelle liegt nicht bei.
GeekVape Aegis Solo 3
Pro: IP68-Schutz (wasserdicht, stoßfest), kompaktes Single-18650-Format, AS 4.0 Chipsatz mit 6 Modi, TFT-Farbdisplay, Biosensing und Smart Lock, wechselbare Akkuzelle.
Contra: 18650er Akkuzelle nicht enthalten, Single-Akku bietet kürzere Laufzeit als Dual-Setups.
Geeignet für: Fortgeschrittene, die den Aegis-Schutz (IP68) in einem handlicheren Single-18650-Format wollen – sechs Modi, 100 Watt.
Das GeekVape Aegis Mini 5 Kit mit Z Nano 3 Verdampfer
⭐⭐⭐⭐½
3. GeekVape Aegis Mini 5 E-Zigaretten Set
Technische Daten
Modell
GeekVape Aegis Mini 5 E‑Zigaretten Set (mit Z Nano 3)
Akkukapazität
3.200 mAh (fest verbaut)
Ausgangsleistung
5 – 100 Watt (AS Chip 4.0, Modi: Smart / Power)
Tankvolumen
5,0 ml (Z Nano 3 Verdampfer)
Display
0,96″ TFT-Farbdisplay
Maße
85,7 mm × 39 mm × 28,6 mm (Akkuträger)
Material
Edelstahl (Akkuträger), Glas & Edelstahl (Verdampfer)
Besonderheit
IP67-zertifiziert, 510er Anschluss, Top-Filling, Top Airflow Control, Plug-and-Pull Coilwechsel (B Series), USB-C Laden mit 5 V/2 A bzw. 5 V/3 A
Lieferumfang
1× Aegis Mini 5 Akkuträger
1× Z Nano 3 Verdampfer 5 ml
1× B Series Boost Coil 0,2 Ω (vorinstalliert) | DL
1× B Series Boost Coil 0,4 Ω | RDL
1× Ersatz‑Mundstück
1× Ersatz‑Glastank
1× Zubehör‑Set (Werkzeug, O‑Ringe)
1× Bedienungsanleitung
USB‑C Ladekabel nicht enthalten
Folgekosten
B Series Boost Coil, 5er 11,49 € – rund 2,30 € je Kopf
Einschätzung nach Datenlage
Einstellmöglichkeiten
⭐⭐⭐⭐⭐
Akku & Laden
⭐⭐⭐⭐
Ausstattung
⭐⭐⭐⭐⭐
Folgekosten
⭐⭐⭐⭐
Das Aegis Mini 5 überträgt den Schutzgedanken der Aegis-Serie auf ein deutlich kleineres Gehäuse: Edelstahlrahmen, nach IP67 gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen geschützt. Regen auf dem Weg zur Arbeit steckt es weg – eine Angabe zur Sturzfestigkeit macht der Hersteller allerdings nicht. Der AS Chip 4.0 ist hier bewusst schlank gehalten: Im Smart-Modus erkennt das Gerät den eingesetzten Kopf und schlägt eine Leistung vor, im Power-Modus stellen Sie frei ein. Der Z Nano 3 Verdampfer wird von oben befüllt, die Luftzufuhr ist stufenlos regelbar. Beide beiliegenden B-Series-Coils zielen auf den Lungenzug – wer Mund-zu-Lunge dampft, braucht einen höherohmigen Kopf aus derselben Serie. Hinweis: Ein USB-C-Kabel liegt nicht bei.
GeekVape Aegis Mini 5
Pro: IP67-Schutz im kompakten Format (85,7 mm), Edelstahlgehäuse, 100 Watt Reserve, 5 ml Tankvolumen, werkzeugloser Plug-and-Pull-Coilwechsel, Ersatzglas und Ersatz-Mundstück im Set, übersichtliche Zwei-Modi-Bedienung.
Contra: Kein USB-C-Kabel im Lieferumfang, fest verbauter Akku (3.200 mAh), beide beiliegenden Coils sind auf DL/RDL ausgelegt – für MTL ist ein Zusatzkauf nötig, IP67 statt IP68 der größeren Aegis-Modelle.
Geeignet für: Fortgeschrittene, die den Aegis-Schutz in einem alltagstauglichen Format wollen – robust, 100 Watt, großer Tank, wenig Menü.
4 Modi (Smart, Boost, ECO, Custom), Zugautomatik + Feuertaste, A-Lock Sperrtaste, Top Airflow mit Direct-Airflow-Technologie, Triple Leak-Proof Pod
Lieferumfang
1× Digi Max Akkuträger
1× JR Cartridge (5 ml, ohne Coil)
1× J Mesh Head 0,4 Ω (23–28 W) | RDL/DL
1× J Mesh Head 0,6 Ω (16–21 W) | MTL/RDL
1× USB‑C Ladekabel
1× Bedienungsanleitung
Folgekosten
J Mesh Head, 5er 11,49 € – rund 2,30 € je Kopf
Einschätzung nach Datenlage
Einstellmöglichkeiten
⭐⭐⭐⭐
Akku & Laden
⭐⭐⭐⭐
Ausstattung
⭐⭐⭐⭐⭐
Folgekosten
⭐⭐⭐⭐
Die Digi Max ist unter den Pod-Systemen ungewöhnlich weit ausgestattet. Das 1,47-Zoll-Touchdisplay reagiert direkt auf Berührung – Leistung, Modus und Design stellen Sie per Fingertipp ein. Vier Modi stehen bereit: einer, der den Coil-Widerstand ausliest und die Wattzahl selbst setzt, ein Boost-Modus für dichten Dampf, ein ECO-Modus für längere Laufzeit und ein frei einstellbarer. Gedampft wird per Zugautomatik oder Feuertaste. Die JR Cartridge wird seitlich über einen Silikonverschluss befüllt, drei Abdichtungsebenen sollen Auslaufen verhindern. Die Top Airflow Control reicht von engem MTL bis freiem DL. Beide beiliegenden J-Mesh-Coils zielen auf RDL und DL – 0,4 Ω (23–28 W) und 0,6 Ω (16–21 W); für reines MTL gibt es 0,8 und 1,2 Ω separat.
GeekVape Digi Max
Pro: 3000 mAh mit 2A Schnellladung, 80 Watt Leistung, riesiges 1,47″ Touchdisplay mit Themes, 4 Modi (Smart/Boost/ECO/Custom), Zugautomatik + Feuertaste, 5 ml Tank mit Triple Leak-Proof, A-Lock Sicherheitsschalter, kompatibel mit J- und JR-Cartridges.
Contra: Aktuell nur Coils bis 0,4 Ω verfügbar (kein echtes Sub-Ohm unter 0,3 Ω), fest verbauter Akku, für reine MTL-Einsteiger evtl. überdimensioniert.
Geeignet für: Fortgeschrittene Dampfer:innen und Technikfans, die ein Pod-System mit Mod-Leistung, großem Touchscreen und viel Flexibilität (MTL bis DL) suchen.
1× GTX Dual Mesh Head 0,2 Ω (vorinstalliert im DTL-Pod) | DL
1× GTX Mesh Head 0,8 Ω | MTL
1× USB‑C Ladekabel
1× Bedienungsanleitung
Folgekosten
GTX Dual Mesh Head, 5er 10,90 € – rund 2,18 € je Kopf
Einschätzung nach Datenlage
Einstellmöglichkeiten
⭐⭐⭐⭐
Akku & Laden
⭐⭐⭐⭐
Ausstattung
⭐⭐⭐⭐
Folgekosten
⭐⭐⭐⭐
Die Luxe XR Max 2 verbindet die Handlichkeit eines Pod-Systems mit der Leistung eines klassischen Mods. Der AXON-Chipsatz bietet drei Modi: pulsierende Leistungsabgabe für gleichmäßigeren Geschmack, einen Eco-Modus für längere Sessions und einen Smart-Modus, der sich am eingesetzten Coil orientiert. Bedient wird über berührungsempfindliche Pfeiltasten unter dem Display, die seitlichen RGB-Streifen sind abschaltbar. Mitgeliefert werden zwei 5-ml-Pods: einer für den Lungenzug mit GTX Dual Mesh 0,2 Ω (45–60 W), einer für Mund-zu-Lunge mit GTX Mesh 0,8 Ω (12–16 W). Befüllt wird von unten, der seitliche Airflow-Slider regelt stufenlos von straffem MTL bis offenem DL. Das Gerät nimmt die gesamte GTX-Coil-Serie und die Luxe X Pods mit COREX 2.0 auf.
Vaporesso Luxe XR Max 2
Pro: 3200 mAh MEGA BATT für ganztägige Laufzeit, 80 Watt Leistung, AXON Chip mit Pulse/Eco/Smart Mode, TFT-Farbdisplay + RGB-LED, zwei 5-ml-Pods (DTL + MTL) im Lieferumfang, stufenloser Airflow-Slider, Lock-Switch, kompatibel mit gesamter GTX-Coil-Serie.
Contra: Bottom Filling erfordert Abnehmen des Mundstücks, fest verbauter Akku nicht austauschbar, für reine MTL-Einsteiger evtl. zu leistungsstark.
Geeignet für: Allrounder, die MTL und DL in einem Gerät wollen – 80 Watt Leistung bei Pod-System-Maßen.
Venturi-Airflow (stufenlos regelbar), 60 s Smart Prime, SSS 2.0 Auslaufschutz, Zugautomatik, USB-C mit 3 A Schnellladung (ca. 50 % in 10 Min.), kompatibel mit der gesamten XROS-Pod-Serie
Lieferumfang
1× XROS 6 Akkuträger
1× COREX 3.0 Mesh Pod 0,6 Ω, 3,0 ml (vorinstalliert)
1× COREX 3.0 Mesh Pod 0,8 Ω, 3,0 ml
1× USB‑C Ladekabel
1× Bedienungsanleitung
Folgekosten
XROS COREX 3.0 Pod, 4er 10,90 € – rund 2,73 € je Pod
Einschätzung nach Datenlage
Einstellmöglichkeiten
⭐⭐⭐⭐
Akku & Laden
⭐⭐⭐⭐
Ausstattung
⭐⭐⭐⭐
Folgekosten
⭐⭐⭐⭐
Die XROS 6 setzt die Stick-Pod-Reihe fort und richtet sich an Einsteiger:innen und Umsteiger:innen. Gedampft wird per Zugautomatik, eine Feuertaste braucht es nicht. Drei Modi gliedern die Leistung: ECO streckt den Akku, Normal ist die Alltagseinstellung, Power holt das Maximum heraus. Neu gegenüber der XROS 5 ist die Venturi-Airflow – statt fester Rasten regeln Sie den Zug stufenlos von straffem Mund-zu-Lunge bis zum offeneren Lungenzug. Zwei COREX-3.0-Pods liegen bei, 0,6 Ω vorinstalliert und 0,8 Ω als zweiter. Praktischer als es klingt: Smart Prime lässt einen frischen Pod 60 Sekunden durchtränken, bevor volle Leistung anliegt – das verhindert den trockenen ersten Zug, der sonst schnell eine Coil kostet. Das Ladekabel liegt bei, kompatibel ist sie mit der gesamten XROS-Pod-Serie.
Vaporesso XROS 6
Pro: 1.800 mAh Akku, stufenlose Venturi-Airflow statt fester Stufen, 60 s Smart Prime schont neue Pods, SSS 2.0 Auslaufschutz, 0,88″ TFT-Farbdisplay, 3 A Schnellladung (ca. 50 % in 10 Min.), zwei Pods und USB-C-Kabel im Set, kompatibel mit der gesamten XROS-Pod-Serie.
Contra: Max. 30 Watt – für DL-Dampfen zu wenig, Coil fest im Pod verbaut (kein separater Coilwechsel), 3 ml sind bei höherer Leistung schnell leer, keine Feuertaste.
Geeignet für: Einsteiger:innen, Umsteiger:innen und MTL/RDL-Dampfer:innen, die ein schlankes Pod-System mit Farbdisplay, Schnellladung und feiner Zugjustierung suchen – besonders passend für Nikotinsalz-Liquids.
Die Joyetech eGo AIO 2 setzt auf einfache Bedienung – Einstellungen gibt es keine. Das Gerät arbeitet im konstanten Spannungsmodus: einschalten, dampfen, fertig. Erhältlich ist sie in Schwarz, Blau, Silber und Roségold. Der fest verbaute 1700-mAh-Akku lädt über USB-C, ein Ladekabel liegt allerdings nicht bei. Preislich liegt die eGo AIO 2 im unteren Bereich – wer ein schlichtes Einsteigergerät ohne Schnickschnack sucht, findet hier eine Option.
4-stufige Spannungsregelung, LED-Ladestandanzeige (3 Farben), Side Top-Fill, stufenlose Airflow Control
Lieferumfang
1× Q16 Pro Plus Akkuträger
1× Q16 Pro Plus Clearomizer
1× JustFog Head 1,6 Ω (MTL)
1× USB‑C Ladekabel
1× Bedienungsanleitung
Folgekosten
JustFog Head, 5er 6,95 € – rund 1,39 € je Kopf
Einschätzung nach Datenlage
Einstellmöglichkeiten
⭐⭐⭐
Akku & Laden
⭐⭐⭐
Ausstattung
⭐⭐⭐
Folgekosten
⭐⭐⭐⭐⭐
Die Q16 Pro Plus ist die vierte Generation des Q16-Klassikers und richtet sich an Umsteiger:innen von der Tabakzigarette und an erfahrene Backendampfer. Statt frei einstellbarer Wattzahl gibt es vier Spannungsstufen, die per Taste durchgeschaltet und über LEDs angezeigt werden; ein zweiter Indikator zeigt den Ladestand in drei Farben. Kurzschluss-, Überladungs- und Tiefentladungsschutz sind an Bord. Der Clearomizer wird über ein Side-Top-Filling befüllt: oberen Ring drehen, Liquid einfüllen, zurückdrehen. Die Bottom-Airflow-Control regelt den Zug von straff bis locker, bleibt aber im MTL-Bereich. Akkuträger und Verdampfer sind über ein 510er Gewinde verbunden und lassen sich einzeln weiterverwenden. Beiliegend ist ein 1,6-Ohm-Kopf, 1,2 Ohm gibt es separat.
JustFog Q16 Pro Plus
Pro: Bewährte Q16-Reihe (4. Generation), 4-stufige Spannungsregelung, 3 ml Tank mit Side Top-Fill, 510er Gewinde (Verdampfer wechselbar), USB-C, sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Contra: Rein MTL-fokussiert (kein DL), nur ein Coil im Lieferumfang, kein Display.
Geeignet für: Einsteiger:innen und Umsteiger:innen, die ohne Lernkurve losdampfen wollen – MTL, 4 Spannungsstufen, 510er-Gewinde für spätere Upgrades.
2 Dampfmodi (Storm, Waves), Zugautomatik, MTL- und RDL-Zug, Side-Filling, USB-C Laden, kompatibel mit der Caliburn GPP Pod-Serie
Lieferumfang
1× Caliburn G5 Akkuträger
1× Caliburn GPP Pod 0,6 Ω, 3 ml (Side-Fill)
1× Bedienungsanleitung
USB‑C Ladekabel nicht enthalten
Folgekosten
Caliburn GPP Alpha Pod, 3er 10,90 € – rund 3,63 € je Pod
Einschätzung nach Datenlage
Einstellmöglichkeiten
⭐⭐⭐⭐
Akku & Laden
⭐⭐⭐
Ausstattung
⭐⭐⭐⭐
Folgekosten
⭐⭐⭐
Die Caliburn G5 führt den Touchscreen-Ansatz der Caliburn-Serie in einem schlankeren Gerät fort. Das Farbdisplay reagiert auf Fingertipps, neun Themes stehen zur Wahl, und die Leistung lässt sich stufenlos regeln statt in festen Stufen. Zwei Dampfmodi ergänzen das: Storm gibt konstant aus, Waves lässt die Leistung über den Zug pulsieren. Das Aluminiumgehäuse bleibt trotz Touchscreen schmal. Der beiliegende GPP-Pod wird seitlich befüllt, ohne ihn abzunehmen; die G5 nimmt die komplette GPP-Serie von 0,4 bis 1,2 Ω auf – die höheren Widerstände für straffes Mund-zu-Lunge, die niedrigeren für den eingeschränkten Lungenzug. Gedampft wird per Zugautomatik, eine Feuertaste gibt es nicht. Zwei Punkte vor dem Kauf: Es liegt nur ein Pod bei, und ein USB-C-Kabel fehlt.
Uwell Caliburn G5
Pro: Touchscreen mit 9 Themes, stufenlose Leistungsregelung von 5 bis 35 Watt, 2 Dampfmodi (Storm/Waves), Zugautomatik, Side-Filling ohne Pod-Abnahme, vier Widerstandsstufen über die GPP-Pod-Serie, Aluminiumgehäuse, günstiger Einstiegspreis.
Contra: Nur ein Pod im Lieferumfang, kein USB-C-Kabel dabei, keine Feuertaste, 1.600 mAh bei Vieldampfen knapp, max. 35 Watt.
Geeignet für: Umsteiger:innen und MTL/RDL-Dampfer:innen, die ein schlankes Pod-System mit Touchscreen und frei einstellbarer Leistung zum kleinen Preis suchen – besonders passend für Nikotinsalz-Liquids.
Zugautomatik + Feuertaste, Airflow-Slider (MTL bis RDL), Filter-Mundstück-Option, Lock-Funktion, USB-C
Lieferumfang
1× Glent Pro Akkuträger
1× Glent Filter Pod 0,6 Ω (MTL/RDL)
2× Filter-Mundstücke
1× Kunststoff-DripTip
1× Bedienungsanleitung
Folgekosten
GLENT Filter Pod, 2er 6,95 € – rund 3,48 € je Pod
Einschätzung nach Datenlage
Einstellmöglichkeiten
⭐⭐⭐⭐
Akku & Laden
⭐⭐⭐
Ausstattung
⭐⭐⭐⭐
Folgekosten
⭐⭐⭐
JustFog hat das Glent-Pod-System mit der Glent Pro gründlich überarbeitet. Wichtigste Neuerung ist ein kleines OLED-Display, das Akkustand, Leistung, Widerstand, Lock-Status und einen Puff Counter zeigt. Die Leistung lässt sich in 0,5-Watt-Schritten anpassen; sobald ein Pod sitzt, erkennt das Gerät den Widerstand und begrenzt die Maximalleistung entsprechend. Gedampft wird per Feuertaste oder Zugautomatik. Die zweite Neuerung sind die Filter Pods: Neben dem Kunststoff-DripTip liegen zwei Filter-Mundstücke bei, die ein Zuggefühl wie bei einer Zigarette erzeugen sollen – für frische Umsteiger:innen der interessanteste Punkt am Gerät. Befüllt wird seitlich per Silikonklappe, der Airflow-Slider auf der Rückseite reicht von engem MTL bis lockerem RDL. Bitte beachten: Ein USB-C-Ladekabel liegt nicht bei.
JustFog Glent Pro
Pro: OLED-Display mit Puff Counter, Variable Wattage (5–25 W in 0,5-W-Schritten), Zugautomatik + Feuertaste, Filter-Mundstück-Option für Umsteiger, 3,5 ml Tank, Airflow-Slider (MTL bis RDL), kompakt und leicht (65 g), fairer Preis.
Contra: USB-C Kabel nicht im Lieferumfang, rein MTL/RDL (kein DL), Coil fest im Pod verbaut (nicht einzeln wechselbar).
Geeignet für: Einsteiger:innen, Umsteiger:innen von der Tabakzigarette und Backendampfer, die ein leichtes Pod-System mit Display, Leistungsregelung und optionalem Filteraufsatz suchen.
🔎 E-Zigarette und Stiftung Warentest – warum es dort keinen Testsieger gibt
Wer nach einem E-Zigaretten-Test der Stiftung Warentest sucht, findet keinen. Nach unserer Recherche auf test.de hat die Stiftung Warentest E-Zigaretten-Geräte nie einem Produkttest unterzogen – es gibt dort keine Noten, keine Bewertungstabelle und keinen Testsieger (Stand: August 2026). Dieselbe Auskunft erhielt die Interessengemeinschaft E-Dampfen bereits 2015 auf Nachfrage. Auch die Frage, welche E-Zigarette die beste sei, beantwortet die Stiftung Warentest nicht.
Veröffentlicht hat sie zum Thema Einschätzungen und Meldungen:
Das ist keine Kritik an der Stiftung Warentest: Geräte, die sich in Leistung, Zugart und Coil je nach Einstellung völlig unterschiedlich verhalten, lassen sich schwer in ein einheitliches Prüfschema pressen. Es heißt aber, dass es für E-Zigaretten keinen unabhängigen Gerätetest mit Prüfsiegel gibt – wer vergleichen will, muss die Daten selbst gegeneinanderlegen. Genau das tun wir hier – und legen offen, womit: So vergleichen wir.
Wie die Stiftung Warentest die Gesundheitsrisiken einordnet, decken wir in unserem eigenen Abschnitt Gesundheitliche Hinweise & Quellen mit denselben Primärquellen ab.
🛒 Worauf sollte man beim Kauf einer E-Zigarette achten?
Bevor Sie eine E-Zigarette kaufen, sollten Sie Ihr Dampfverhalten kennen: Sind Sie MTL-Dampfer (Mouth-to-Lung), bei dem der Dampf erst in den Mund und dann in die Lunge gezogen wird, oder bevorzugen Sie DL-Dampfen (Direct Lung), bei dem der Dampf direkt in die Lunge inhaliert wird? Die Unterschiede beider Zugtechniken wirken sich auf Gerätewahl, Coil-Widerstand und Liquid-Zusammensetzung aus.
Die Akkuleistung ist entscheidend: DL-Dampfer benötigen oft leistungsstärkere Akkus, während MTL-Dampfer mit geringerer Leistung auskommen. Achten Sie außerdem auf Verarbeitung und Material: Geräte aus Aluminium oder Zinklegierung halten erfahrungsgemäß länger als reine Kunststoffgehäuse. USB-C-Ladeanschluss ist inzwischen Standard – Micro-USB deutet auf ein älteres Modell hin.
Vor dem Kauf lohnt ein Blick auf die Ersatzteil-Lage. Verdampferköpfe (Coils) sind Verschleißteile und müssen je nach Nutzung alle 1–3 Wochen gewechselt werden. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob der Hersteller die passenden Coils langfristig liefert – bei Marken wie GeekVape, Vaporesso, JustFog und Uwell ist die Coil-Versorgung gut. Tanks, Dichtungsringe und Mundstücke gibt es als Zubehör separat. Wer sich den Einzelkauf sparen möchte, greift zu einem Komplettset: Hier sind Akkuträger, Verdampfer, Coils und Ladekabel direkt enthalten.
Folgekosten im Blick behalten: Neben dem Anschaffungspreis fallen laufende Kosten für Coils (ca. 2–5 € pro Stück) und Liquid (ca. 2–5 ml pro Tag) an. Bei typischem MTL-Dampfen mit 3 ml/Tag und einem Coil-Wechsel alle zwei Wochen liegen die monatlichen Folgekosten bei etwa 15–25 € – deutlich günstiger als Tabakzigaretten. Geräte mit externen Akkuzellen (18650) haben höhere Einstiegskosten, bieten aber eine längere Gesamtlebensdauer, da der Akku bei Kapazitätsverlust einfach getauscht werden kann.
Die Nikotinstärke beeinflusst die Gerätewahl ebenfalls. MTL-Geräte werden typischerweise mit höheren Stärken betrieben (6–18 mg/ml), DL-Geräte mit niedrigeren (0–6 mg/ml). Unser Tipp: Starten Sie als Ex-Raucher:in mit 6–12 mg/ml und reduzieren Sie schrittweise. Wer ein sanfteres Zuggefühl ohne Kratzen im Hals bevorzugt, greift zu Nikotinsalz-Liquids (NicSalts) – diese eignen sich besonders für Pod-Systeme wie die Uwell Caliburn G5 oder die Vaporesso XROS 6. Eine ausführliche Übersicht mit Rechner und Tabelle finden Sie in unserem Ratgeber Nikotinstärke richtig wählen.
Eine E-Zigarette – auch Vape, Elektrozigarette oder Dampfzigarette genannt – ist ein batteriebetriebenes Gerät, das eine Flüssigkeit (Liquid) erhitzt und als inhalierbaren Dampf abgibt. Im Unterschied zur Tabakzigarette findet keine Verbrennung statt: Statt Tabak wird ein Liquid verdampft, das aus Propylenglykol (PG), pflanzlichem Glycerin (VG), Aromen und wahlweise Nikotin besteht. Dadurch entstehen weder Teer noch Kohlenmonoxid – zwei der Hauptschadstoffe im Zigarettenrauch.
Vergleich: Herkömmliche Zigarette vs. E-Zigarette
Herkömmliche Zigarette
E-Zigarette
mit Tabak
ohne Tabak
enthält Nikotin
mit oder ohne Nikotin erhältlich
verbrennt Tabak (ca. 800 °C)
verdampft Liquid (ca. 200–300 °C)
Rauchgeruch, Teer, Kohlenmonoxid
kein Rauchgeruch, kein Teer
Einwegprodukt
nachfüllbar, Coils wechselbar
Die Begriffe Elektrozigarette und Dampfzigarette meinen dasselbe Gerät; im Handel und in dieser Übersicht steht durchgehend E-Zigarette. E-Zigaretten gibt es in vielen Bauformen: von schlanken Pod-Systemen für die Hosentasche bis zu Akkuträgern mit externen Akkuzellen und hoher Wattzahl. Der Einstieg gelingt am einfachsten über ein Starterset, das Akku, Verdampfer, Coil und Ladekabel in einer Packung vereint. Wer genauer wissen möchte, wie die Technik dahinter arbeitet, findet die Erklärung im nächsten Abschnitt – oder ausführlich in unserem Ratgeber Wie funktioniert eine E-Zigarette?
Beim Liquid haben Sie die Wahl zwischen hunderten Geschmacksrichtungen – von klassischem Tabak über fruchtige Mischungen bis zu Dessert-Aromen wie Vanille-Käsekuchen. Den Nikotingehalt wählen Sie selbst: Wer von der Zigarette umsteigt, beginnt typischerweise mit 6–12 mg/ml und reduziert schrittweise. Sie können E-Zigaretten aber auch komplett ohne Nikotin dampfen.
Das Grundprinzip ist bei allen E-Zigaretten gleich: Ein Akku liefert Strom an eine Heizwendel (Coil), die in Liquid getränkte Watte erhitzt. Das Liquid verdampft bei 200–300 °C zu einem inhalierbaren Aerosol. Anders als bei der Tabakzigarette findet kein Verbrennungsprozess statt – deshalb spricht man vom Dampfen, nicht vom Rauchen. Die konkreten Bauteile unterscheiden sich je nach Gerätetyp, im Kern setzen sich aber alle E-Zigaretten aus denselben vier Grundkomponenten zusammen:
einem zum Gerät passenden Akku bzw. eine passende Batterie
einem Tank mit entsprechendem Liquid
einem Mundstück sowie der dazugehörigen Elektronik (Feuertaste)
Aufbau einer E-Zigarette
Beim Ziehen am Mundstück wird die Elektronik aktiviert (Zugsensor oder Feuerknopf). Der Akkuträger liefert elektrische Energie an die Coil (Widerstand in Ohm), die in getränkter Watte steckt. Die Coil erhitzt das Liquid – es entsteht ein Aerosol, das inhaliert wird. Wie viel Aerosol und welche Nebenprodukte entstehen, hängt stark von Leistung/Spannung, Coil-Material, Airflow, Liquidzusammensetzung und Zugprofil ab. Bei ungünstigen Einstellungen (z. B. zu hohe Leistung oder unzureichende Benetzung, sog. „Dry Hits") kann es zur vermehrten Bildung unerwünschter Nebenprodukte kommen. Studien zeigen zudem, dass bei bestimmten Konfigurationen Metallspuren aus Komponenten des Heizelements in Liquid/Aerosol übergehen können; dies ist vom konkreten Gerät und der Nutzung abhängig. Für Nutzer:innen heißt das: sachgemäße Leistung, ausreichende Liquidzufuhr und passende Airflow-Einstellungen sind wichtige Stellschrauben für ein konsistentes, weniger reizendes Dampfergebnis. (Hintergrund: DKFZ 2023, Olmedo 2018)
In der Praxis heißt das: Je besser Coil-Widerstand, Wattzahl und Airflow aufeinander abgestimmt sind, desto gleichmäßiger verdampft das Liquid und desto weniger unerwünschte Nebenprodukte entstehen. Einsteiger:innen müssen sich damit aber nicht im Detail beschäftigen – Geräte mit Smart-Modus wie die Luxe XR Max 2 oder die Digi Max passen die Leistung automatisch an den erkannten Coil an. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Ratgeber Wie funktioniert eine E-Zigarette?
E-Zigaretten gibt es in zwei Grundvarianten: Einweg-Modelle zum Wegwerfen und nachfüllbare Geräte mit wechselbaren Coils und Tanks. Einweg-Geräte kosten 5–10 € und halten ein bis zwei Tage, nachfüllbare Geräte starten bei rund 16 € und halten bei guter Pflege Monate bis Jahre – dafür kommen laufende Kosten für Coils und Liquid hinzu. Alle zehn Geräte in unserer Top-10 sind nachfüllbar, weil bei ihnen Folgekosten und Ersatzteilversorgung überhaupt eine Rolle spielen wollen. Wer trotzdem erst einmal unverbindlich testen möchte, findet Einweg-Modelle im nächsten Abschnitt.
🗑️ Einweg-E-Zigaretten
Einweg-E-Zigaretten sind vorbefüllte Geräte mit integriertem Akku und Coil – meist Cap- oder Clearomizer-Systeme. Gerade Einsteiger und Umsteiger greifen gern dazu, weil Nachfüllen und Coil-Wechsel komplett entfallen. Der Nachteil: Das Gerät wird nach Gebrauch entsorgt, was Abfall erzeugt. (großer Einweg-Vergleich)
Der Vorteil von Einweg-Geräten: Sie kommen mit vollem Liquid-Tank und geladenem Akku, der Verdampfer ist vorinstalliert. Auspacken, Feuerknopf drücken (oder einfach ziehen), fertig. Bei einer Nikotinkonzentration von 16–20 mg/ml halten die meisten Einweg-Vapes etwa so viele Züge wie eine Schachtel Zigaretten.
🔄 Nachfüllbare E-Zigaretten
Nachfüllbare E-Zigaretten sind das Gegenstück zu Einweg-Modellen: Tank, Coil und Akku werden gepflegt und bei Verschleiß getauscht, nicht weggeworfen. Wiederbefüllbar heißt, dass das Liquid aus der Flasche in den Tank kommt; wiederaufladbar heißt, dass der Akku über USB-C wieder Strom bekommt, statt gemeinsam mit dem Gerät im Müll zu landen. Je nach Verdampfertyp unterscheidet man drei Bauformen:
Cartomizer
Atomizer
Clearomizer
1. Cartomizer
Beim Cartomizer sind Verdampfer und Liquid-Vorrat in einer kompakten Einheit auf dem Akkuträger montiert. Im Inneren sitzt ein mit Watte gefüllter Zylinder, der auch die Heizspirale und ein Luftloch enthält. Die Watte speichert vergleichsweise viel Liquid, sodass seltener nachgefüllt werden muss als beim Atomizer. Ursprünglich waren Cartomizer reine Einweg-Bauteile – inzwischen gibt es auch nachfüllbare Varianten.
Cartomizer sind günstig, haben aber einen Nachteil: Die Watte im Inneren nimmt den Geschmack des Liquids auf. Wer ein neues Aroma einfüllt, schmeckt unter Umständen noch das vorherige mit. Cartomizer eignen sich deshalb am ehesten für Dampfer:innen, die bei einem Geschmack bleiben und wenig experimentieren.
2. Atomizer
Atomizer gibt es als Tank- oder Wattesystem – in beiden Fällen sitzt der Heizwendel unterhalb des Liquid-Vorrats. Beim Ziehen an der E-Zigarette läuft das Liquid durch einen Glasfaser-Docht auf die Heizwendel und wird dort verdampft.
Je nach Ausführung können E-Zigaretten Cartomizer, Atomizer oder Clearomizer sein. (Quelle: fedorovacz – stock.adobe.com)
Atomizer sind günstig in der Anschaffung und unkompliziert im Umgang, weshalb sie nach wie vor verbreitet sind – vor allem bei Dampfer:innen, die ihre Wicklungen selbst bauen möchten (sog. Selbstwickler / RDA). Nachteil: Der Liquid-Vorrat ist kleiner als bei Clearomizern, sodass häufiger nachtröpfelt oder nachgefüllt werden muss. Für Einsteiger:innen ist ein Clearomizer oder Pod-System in der Praxis die bequemere Wahl.
3. Clearomizer
Clearomizer ist ein Kunstwort aus „clear" und „Atomizer". „Clear" bezieht sich auf den durchsichtigen Tank, der den Füllstand zeigt. Das Tankvolumen ist größer als bei Cartomizern und Atomizern – in der Praxis meist 2–5 ml. Verdampft wird nach dem gleichen Prinzip wie beim Atomizer, die Coils lassen sich einzeln wechseln. Die meisten nachfüllbaren E-Zigaretten in unserer Top-10 nutzen dieses Verdampferprinzip.
Übersicht der E-Zigaretten-Typen: Cartomizer, Atomizer und Clearomizer im Vergleich
E-Zigaretten verbrennen keinen Tabak; stattdessen wird ein Liquid erhitzt und als Aerosol inhaliert. Das bedeutet: Es entsteht kein Tabakrauch, aber das Aerosol kann gesundheitlich bedenkliche Stoffe enthalten. E-Zigaretten sind daher nicht harmlos. Sie richten sich nicht an Nichtraucher:innen, Kinder & Jugendliche sowie Schwangere/Stillende. Nikotin ist abhängig machend. Behörden betonen zusätzlich, dass die Langzeitfolgen noch nicht abschließend bewertet sind. Neutrale Einordnung & Studienübersicht
Risiken & Aerosol – was ist drin? Das Aerosol kann je nach Gerät, Leistung, Zugtechnik und Liquidzusammensetzung u. a. Carbonylverbindungen, Partikel und andere Substanzen enthalten. Diese entstehen teilweise durch Erhitzungsprozesse und können gesundheitlich relevant sein. Öffentliche Institutionen raten deshalb zu einer vorsichtigen Bewertung und weisen auf die Unsicherheit der Langzeitfolgen hin.BfR-Übersicht • WHO Q&A (2024)
Metalle aus dem Heizelement – Kontext wichtig In Studien wurden – abhängig von Gerät und Nutzung – messbare Metallspuren (z. B. Nickel, Blei, Chrom) im Aerosol gefunden. Quellen können Kontakt des Liquids mit metallischen Komponenten oder degradierende Coils sein. Die Höhe der gemessenen Konzentrationen hängt u. a. von Leistung/Temperatur, Coil-Material, Liquid und Zugprofilen ab.Olmedo 2018 (EHP) • EHP Volltext • DKFZ Bericht (2023)
Rauchstopp – was sagt die Evidenz? Systematische Reviews (Cochrane) weisen darauf hin, dass nikotinhaltige E-Zigaretten bei einigen Raucher:innen die Ausstiegsraten im Vergleich zu Nikotinersatztherapie oder nikotinfreien E-Zigaretten erhöhen können. Das ändert nichts daran, dass E-Zigaretten nicht risikofrei sind und sich nicht an Nichtraucher:innen richten. Für den Rauchstopp ist individuelle Beratung sinnvoll.Cochrane 2024 (PubMed)
Jugendschutz (Deutschland) Verkauf und Konsum von E-Zigaretten – auch nikotinfrei – sind in Deutschland erst ab 18 Jahren erlaubt. Händler müssen Alterskontrollen sicherstellen; das gilt online wie offline.JuSchG § 10
EU-Vorgaben (TPD) In der EU gelten u. a. folgende Grenzen: maximale Nikotinkonzentration 20 mg/ml, maximal 2 ml für Pods/Cartridges und 10 ml für Nachfüllbehälter. Zudem bestehen Anforderungen an Sicherheits- und Produktinformationen.Richtlinie 2014/40/EU, Art. 20
Hinweis: Dieser Inhalt ersetzt keine medizinische Beratung. Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören möchten, lassen Sie sich beraten (Hausärzt:in, Telefonberatung) und nutzen Sie evidenzbasierte Hilfen.
Wer von der Tabakzigarette auf eine E-Zigarette umsteigt, tauscht Verbrennung gegen Verdampfung – mit spürbaren Folgen für Geruch, Geschmack und Geldbeutel. Was genau im Körper passiert, haben wir im Ratgeber Dampfen statt Rauchen zusammengefasst. Hier konzentrieren wir uns auf die praktischen Seiten: Wo spart man gegenüber Tabak, wo entstehen neue Kosten oder Aufwände, und an welchen Stellen fehlen noch belastbare Langzeitdaten?
👍 Vorteile von E-Zigaretten
Die folgenden Punkte beziehen sich auf nutzerbezogene Aspekte wie Geruch, Kosten und Flexibilität – nicht auf gesundheitliche Unbedenklichkeit. E-Zigaretten sind keinesfalls risikofrei, und die Datenlage zu Langzeitfolgen ist noch lückenhaft (ausführliche Einordnung im Abschnitt Gesundheit & Quellen).
Kein Tabakrauch/keine Asche:Statt Rauch entsteht Aerosol. Für viele bedeutet das weniger hartnäckige Gerüche in Kleidung, Wohnräumen und Auto. Das ändert nichts daran, dass Aerosole Substanzen enthalten können, deren gesundheitliche Bewertung sorgfältig erfolgen muss.
Nikotin flexibel dosieren:Die EU begrenzt Liquids auf max. 20 mg/ml. Viele Nutzer:innen wählen stufenweise niedrigere Stärken oder auch 0 mg/ml – je nach Bedarf. Die tatsächliche Nikotinaufnahme hängt von Gerät, Einstellungsprofil und Zugtechnik ab.TPD Art. 20
Geschmacksvielfalt & Gerätekonfiguration:Unterschiedliche Aromen, Coils, Airflow-Optionen und Leistungsmodi erlauben eine Anpassung an das gewünschte Zugverhalten (MTL/DL). Das kann Umsteiger:innen helfen, ein für sie stimmiges Setup zu finden.
Kostenkontrolle:Je nach Liquidverbrauch, Coil-Lebensdauer und Leistungseinstellung können die laufenden Kosten unter denen des Tabakrauchens liegen. Eine seriöse Aussage ist jedoch nur individuell möglich (Konsumprofil!). Tipp: Überblick zur Liquid-Steuer.
👎 Nachteile & Risiken von E-Zigaretten
Nicht risikofrei & unvollständige Datenlage:Behörden betonen, dass E-Zigaretten gesundheitlich bedenkliche Stoffe freisetzen können und die Langzeitfolgen noch nicht abschließend geklärt sind.BfR, WHO
Geräte-/Nutzungsabhängigkeit:Zusammensetzung und Menge der Aerosolbestandteile variieren mit Leistung, Temperatur, Coil-Material, Airflow und Liquid. Unsachgemäße Nutzung (z. B. zu hohe Leistung, trockene Watte) kann Reizungen und unerwünschte Nebenprodukte begünstigen.
Metallspuren möglich:Je nach Gerät und Nutzung wurden im Aerosol Metalle (z. B. Nickel, Blei) gemessen, die mit Heizelementen/Materialkontakt zusammenhängen können. Bedeutung und Größenordnung sind kontextabhängig.Olmedo 2018
Nikotinabhängigkeit:Nikotin ist ein suchterzeugender Stoff. E-Zigaretten sind daher für Nichtraucher:innen nicht geeignet; für Minderjährige ist der Erwerb/Verbrauch verboten.JuSchG § 10
Dampfen ist nach aktuellem Forschungsstand weniger schädlich als das Rauchen von Tabakzigaretten – risikofrei ist es aber nicht. E-Zigaretten-Aerosol enthält ebenfalls bedenkliche Inhaltsstoffe, allen voran Nikotin, das die Herzfrequenz erhöht und die Gefäße verengt.
In E-Zigaretten sind zudem Metallverbindungen wie Blei und Cadmium enthalten. Diese Substanzen können zu Vergiftungen führen und ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen. Insbesondere Blei stellt eine große Gefahr für Kinder und Jugendliche dar, da es das Wachstum beeinträchtigen und die Entwicklung des Gehirns stören kann.
E-Zigaretten sind nicht für Kinder und Jugendliche. (Quelle: Asier – stock.adobe.com)
Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, dass Kinder und Jugendliche weder mit dem Rauchen von E-Zigaretten, noch mit herkömmlichen Zigaretten beginnen. Aber auch für Erwachsene sind Metallverbindungen schädlich und können zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Es ist daher ratsam, den Kontakt mit diesen Substanzen so weit wie möglich zu reduzieren, um diese Gesundheitsrisiken zu minimieren.
Ob ein Liquid Nikotin enthält oder nicht, entscheidet der Käufer selbst – jede E-Zigarette funktioniert mit beiden Varianten. Umsteiger:innen von der Tabakzigarette greifen meist zu nikotinhaltigen Liquids (6–12 mg/ml) und reduzieren die Stärke über Wochen oder Monate schrittweise auf 3 mg oder 0 mg. Wer dagegen nur wegen des Geschmacks dampft oder Nikotin bereits hinter sich gelassen hat, startet direkt nikotinfrei. Wichtig zu wissen: Auch nikotinfreie Liquids enthalten Inhaltsstoffe wie PG und VG, die beim Verdampfen Aerosol bilden – komplett risikofrei ist das Dampfen also in keinem Fall.
📊 Wie viel Nikotin enthält eine E-Zigarette?
Fertige Liquids und Nikotin-Shots sind in Stärken von 3, 6, 9, 12 und 18 mg/ml erhältlich. Wer sich sein Liquid selbst mischt, kann die Konzentration freier dosieren. Die Obergrenze setzt die TPD2-Verordnung: Innerhalb der EU darf kein nikotinhaltiges Liquid mit mehr als 20 mg/ml verkauft werden – deshalb liegen die stärksten Fertigprodukte bei 18 bis 20 mg/ml. Zum Berechnen der gewünschten Stärke hilft unser Liquid-Rechner, eine ausführliche Tabelle mit Empfehlungen für MTL, RDL und DL finden Sie im Ratgeber Nikotinstärke richtig wählen.
Neben klassischen Freebase-Liquids sind Nikotinsalz-Liquids (NicSalts) mittlerweile weit verbreitet. Der Vorteil: NicSalts ermöglichen höhere Nikotinstärken (bis 20 mg/ml) bei deutlich sanfterem Zuggefühl – ohne Kratzen im Hals. Sie eignen sich besonders für kleine Pod-Systeme und Umsteiger:innen, die einen schnellen Nikotinflash wie bei der Tabakzigarette suchen.
🚫 Warum E-Zigaretten ohne Nikotin?
E-Zigaretten funktionieren auch komplett ohne Nikotin – und das machen sich verschiedene Gruppen zunutze: Manche Dampfer:innen haben die Entwöhnung bereits abgeschlossen und dampfen nur noch wegen des Geschmacks, andere sind Nichtraucher:innen und wollen von vornherein kein Abhängigkeitsrisiko eingehen. Geschmacklich gibt es dabei keinen Unterschied: Ein Liquid mit 0 mg/ml schmeckt identisch wie eines mit 6 mg/ml, weil Nikotin selbst nahezu geschmacksneutral ist. Der einzige spürbare Unterschied liegt im sogenannten Throat Hit – dem leichten Kratzen im Hals, das bei nikotinhaltigen Liquids stärker ausfällt.
E-Zigaretten ohne Nikotin – alternative Nutzungsszenarien. (Quelle: Andrey Popov – stock.adobe.com)
Ein Ex-Raucher mit 20 Zigaretten am Tag braucht ein anderes Gerät als jemand, der gelegentlich mit Freunden dampft. Faktoren wie Nikotinbedarf, Zugtechnik, Gerätegröße und Budget bestimmen, welcher E-Zigaretten-Typ sich eignet. In den folgenden Abschnitten ordnen wir unsere Top-10-Geräte nach typischen Nutzergruppen ein – mit konkreten Produktempfehlungen.
🌱 Gute E-Zigaretten für Einsteiger
Wenn Sie noch nie gedampft haben und von der Tabakzigarette umsteigen wollen, empfehlen wir ein E-Zigaretten Starterset. Darin steckt alles, was Sie für den Anfang brauchen – Sie müssen keine Einzelteile recherchieren oder zusammenstecken:
Verdampfer
Akku
Ladekabel
Jedem Set liegt eine Bedienungsanleitung bei, sodass Sie als Einsteiger:in Schritt für Schritt durch die erste Inbetriebnahme geführt werden – vom Coil-Einsetzen über das Befüllen bis zur richtigen Wattzahl.
⚠️ Wichtig: Liquids sind in einem Starterset nicht enthalten und müssen separat erworben werden.
E-Zigaretten-Startersets gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. (Quelle: lezinav – stock.adobe.com)
Auch Cap-/Pod-System E-Zigaretten sind eine gute Möglichkeit für Anfänger. Diese Modelle besitzen im Vergleich zu Verdampfern aus Startersets eine fest verbaute Verdampfereinheit. Dadurch wird der Start erheblich vereinfacht. Sie können Cap-Systeme mit einem Liquid gefüllt kaufen oder sie erwerben die wieder nachfüllbare Variante.
Auch Einweg-E-Zigaretten eignen sich zum Ausprobieren. Sie sind sofort einsatzbereit, einfach zu bedienen und benötigen kein weiteres Zubehör. Wer tiefer einsteigen möchte: In unserem Einsteiger-Ratgeber erklären wir Schritt für Schritt, wie der Umstieg gelingt – und wie Sie dabei bis zu 2.400 € im Jahr sparen können. Oder direkt zu den einfachen Pod-Systemen im Test.
🔧 E-Zigaretten-Modelle für Profis
Wer bereits einige Monate dampft, weiß meist genau, welche Zugtechnik und welche Leistung zum eigenen Stil passen. E-Zigaretten für Fortgeschrittene gehen entsprechend einen Schritt weiter: höhere Wattzahlen, Temperatursteuerung (TC/TCR), wechselbare Akkuzellen und größere Tankvolumina ab 5 ml. Für Lungendampfer sind vor allem Sub-Ohm-Coils unterhalb von 1,0 Ohm interessant, die den Luftstrom weit öffnen; wer beim Mund-zu-Lunge-Zug bleibt, fährt mit höheren Widerständen weiter.
Geräte mit externen 18650er-Akkuzellen – sogenannte Akkuträger – liefern bei Bedarf bis zu 200 Watt Ausgangsleistung und können durch Zelltausch unbegrenzt weitergenutzt werden. Auch die Akkulaufzeit steigt deutlich: Mit zwei 18650er-Zellen hält ein Dual-Setup wie die Aegis Legend 5 selbst bei hoher Leistung den ganzen Tag durch. Dazu kommen Mesh-Coils, bei denen ein feines Gitter anstelle der klassischen Drahtspule das Liquid gleichmäßiger erhitzt und mehr Geschmack erzeugt. Erweiterte Sicherheitsfunktionen wie Kurzschluss-, Überhitzungs- und Tiefentladungsschutz schützen vor Schäden am Gerät und am Akku.
⚠️ Wichtig: Profi-Geräte kosten oft das Drei- bis Vierfache eines Einsteigersets. Dafür bekommen Sie Temperatursteuerung, wechselbare Akkuzellen, größere Tanks und die Möglichkeit, Ihr Setup exakt an Ihren Dampfstil anzupassen – von der Wattzahl über den Coil-Widerstand bis zur Airflow.
👩 Die besten E-Zigaretten für Frauen
Bei Frauen stehen häufig Kompaktheit und Handlichkeit im Vordergrund – ein Gerät, das in die Handtasche passt und sich unterwegs diskret nutzen lässt. Kleine E-Zigaretten mit schlankem Stick- oder Pod-Design wie die Vaporesso XROS 6 oder die JustFog Glent Pro sind mit rund 24 mm Breite kaum dicker als ein Kugelschreiber und verschwinden in jeder Handtasche. Für viele Einsteigerinnen ist außerdem die Zugautomatik wichtig: Einfach am Mundstück ziehen, ohne eine Taste drücken zu müssen – das kommt dem Gefühl einer herkömmlichen Zigarette am nächsten. In unserer Kategorie E-Zigaretten für Frauen finden Sie Modelle, die Handlichkeit, dezentes Design und unkomplizierte Bedienung verbinden.
👨 Passende E-Zigaretten für Männer
Männer greifen erfahrungsgemäß häufiger zu Geräten mit mehr Leistungsreserve und größerem Tankvolumen – insbesondere, wenn sie den Umstieg von starkem Tabakkonsum planen oder sich für DL-Dampfen mit dichten Wolken interessieren. Modelle wie die GeekVape Aegis Legend 5 (IP68, Dual-18650, 200 W) oder die GeekVape Digi Max (3000 mAh, 80 W, Touchscreen) setzen auf Robustheit und Flexibilität. Wer dagegen ein handliches Gerät für unterwegs sucht, ist mit der Vaporesso Luxe XR Max 2 gut beraten – kompakt, aber mit 80 W und 3200 mAh Akku dennoch kräftig. Weitere Modelle für verschiedene Leistungsklassen und Budgets finden Sie in unserer Übersicht E-Zigaretten und im Akkuträger-Test.
Zu den etablierten Marken zählen iJoy, Eleaf und Aspire, ein chinesisches Unternehmen, das seit 2013 E-Zigaretten entwickelt. Bekannt ist Aspire vor allem für die PockeX Starter Kits und den weltweiten Ersatzteil-Support. Auch GeekVape ist seit der Gründung 2015 weit verbreitet – die Aegis-Serie gilt wegen ihrer IP68-Zertifizierung als Referenz für robuste Geräte.
Die 2010 gegründete Marke Smok ist vor allem im Subohm-Bereich mit Akkuträgern wie dem Morph 2 und dem Rigel vertreten. Außerdem führen wir Produkte von Uwell, Vaporesso, Elfbar und weiteren Marken – insgesamt über 50 Hersteller im Sortiment.
Beliebte E-Zigaretten-Hersteller – Übersicht nach Marke und begehrten Produkten
✅ Zusammenfassung: Welche E-Zigarette ist zu empfehlen?
Unsere drei Top-Picks – Aegis Legend 5, Luxe XR Max 2 und Q16 Pro Plus – stehen oben in der Schnellübersicht. Abhängig von Budget, Ausstattungswunsch oder Liquid-Typ lohnt sich aber ein zweiter Blick auf den Rest der Top-10:
Unter 25 €: Die JustFog Glent Pro (23,90 €) ist das günstigste Gerät in diesem Vergleich mit Display und variabler Leistung. Die Joyetech eGo AIO 2 (15,90 €) kostet noch weniger, verzichtet dafür auf jede Einstellmöglichkeit – ein reines „Anschalten und Dampfen"-Gerät. Touchscreen-Fans: Die Uwell Caliburn G5 (28,90 €) und die GeekVape Digi Max (36,90 €) lassen sich komplett per Fingertipp steuern – die G5 mit neun wählbaren Themes, die Digi Max mit 1,47-Zoll-Farbdisplay. Maximale Akkulaufzeit: Wer tagelang ohne Steckdose auskommen muss, nimmt die GeekVape Aegis Legend 5 (69,90 €) – zwei wechselbare 18650er-Zellen lassen sich unterwegs einfach tauschen. Robust und kompakt: Der GeekVape Aegis Mini 5 (56,90 €) bringt IP67-Schutz und 100 Watt in ein Gehäuse von nur 85,7 mm Höhe. NicSalt-Dampfer:innen: Die XROS 6 (27,90 €) mit ihren 0,6- und 0,8-Ω-Pods und die Caliburn G5 mit 0,4 bis 1,2 Ω bieten Widerstände und Airflow-Einstellungen, die auf Nikotinsalz-Liquids abgestimmt sind.
Das hängt vom Dampfstil ab. Für robusten Einsatz mit viel Leistung empfehlen wir die GeekVape Aegis Legend 5 (69,90 €) – laut Hersteller IP68-geschützt, bis 200 Watt, 5,5 ml Tank. Wer weniger Leistung braucht und lieber MTL dampft, greift zur JustFog Q16 Pro Plus (29,90 €). Der vielseitigste Allrounder für MTL und DL in einem Gerät ist die Vaporesso Luxe XR Max 2 (39,90 €). Die richtige Wahl hängt vom Dampfstil ab – unsere Top-10-Tabelle zeigt alle Modelle im Vergleich.
2. Was kostet eine gute E-Zigarette?
Einsteigergeräte wie die Joyetech eGo AIO 2 gibt es ab rund 16 €, solide MTL-Sets wie die JustFog Q16 Pro Plus ab 30 €. Pod-Systeme mit Display und einstellbarer Leistung (Glent Pro, XROS 6, Caliburn G5) liegen zwischen 23 und 29 €. Wer einen Akkuträger mit externen Zellen und mehr als 100 Watt will, zahlt für das Set 60–70 € – plus 10–20 € für Akkuzellen und Ladegerät. Hinzu kommen Folgekosten für Coils (ca. 2–5 €/Stück, alle 1–3 Wochen) und Liquid.
3. Ist eine E-Zigarette günstiger als Rauchen?
Das hängt stark von Ihrem Nutzungsprofil ab (Zughäufigkeit, Leistung, bevorzugte Liquids, Coil-Wechsel). Viele Nutzer:innen berichten über niedrigere laufende Kosten im Vergleich zum Tabakrauchen, doch eine belastbare Einschätzung ist nur mit individuellen Annahmen möglich (z. B. monatlicher Liquidverbrauch, Coil-Haltbarkeit, Stromkosten). Unser Tipp: Führen Sie eine einwöchige Verbrauchsnotiz (ml/Tag, Coils/Woche), um realistische Monatskosten abzuleiten.
4. Kann man mit E-Zigaretten aufhören zu rauchen?
Systematische Reviews (Cochrane) deuten darauf hin, dass nikotinhaltige E-Zigaretten einigen Raucher:innen beim Rauchstopp helfen können – im Vergleich zu Nikotinersatztherapien waren die Quit-Rates teils höher. Für den Ausstieg ist eine Kombination aus individueller Beratung (Hausärzt:in, Telefonberatung) und evidenzbasierten Hilfen sinnvoll. Mehr zu Risiken unter Gesundheit & Quellen. Cochrane 2024
5. Wie schädlich ist eine E-Zigarette?
E-Zigaretten sind nicht harmlos, gelten aber nach aktuellem Forschungsstand als deutlich weniger schädlich als Tabakzigaretten, da kein Verbrennungsprozess stattfindet. Das entstehende Aerosol kann je nach Gerät, Leistung und Liquid gesundheitlich bedenkliche Stoffe enthalten. Die Langzeitfolgen sind laut BfR und WHO noch nicht abschließend bewertet. E-Zigaretten richten sich ausschließlich an erwachsene Raucher:innen – nicht an Nichtraucher:innen oder Jugendliche.
6. Wie lange hält eine E-Zigarette?
Die Lebensdauer hängt vom Gerätetyp ab. Einweg-E-Zigaretten halten je nach Modell zwischen 400 und 600 Züge – das entspricht ungefähr 1–2 Schachteln Zigaretten. Nachfüllbare Geräte halten bei guter Pflege mehrere Monate bis Jahre. Verschleißteile wie Coils sollten alle 1–3 Wochen getauscht werden – abhängig von Zugfrequenz und Liquid. Der Akku eines hochwertigen Geräts hält in der Regel 300–500 Ladezyklen, bevor die Kapazität merklich nachlässt.
7. Was ist der Unterschied zwischen MTL und DL?
MTL (Mouth-to-Lung) bedeutet, dass der Dampf erst in den Mund und dann in die Lunge gezogen wird – ähnlich wie bei einer herkömmlichen Zigarette. MTL eignet sich besonders für Einsteiger und höhere Nikotinstärken. DL (Direct Lung) bezeichnet das direkte Inhalieren in die Lunge – auf Deutsch Lungendampfen; wer so zieht, wird als Lungendampfer bezeichnet. Dabei entsteht mehr Dampf, und die Nikotinstärken liegen üblicherweise niedriger. Viele moderne Geräte wie die Vaporesso Luxe XR Max 2 unterstützen beide Zugarten durch austauschbare Pods und Coils.
8. Was sagt Stiftung Warentest zu E-Zigaretten?
Die Stiftung Warentest hat E-Zigaretten-Geräte nach unserer Recherche nie im Produkttest geprüft – es gibt dort keinen Testsieger und keine Noten (Stand: August 2026). Veröffentlicht sind eine Einschätzung zu den Gesundheitsrisiken („Weniger schädlich, aber nicht harmlos", aktualisiert am 28.01.2026) und eine Meldung zur Rücknahmepflicht für Einweg-Vapes. Wer Geräte vergleichen will, muss die Daten selbst gegeneinanderlegen – mehr dazu unter E-Zigarette und Stiftung Warentest.
MaxVapor wurde 2008 gegründet; seit 2012 mit Spezialisierung auf E-Zigaretten und Liquids. Über 14 Jahre Expertise in Produktberatung, TPD2-Compliance und technischer Beratung. Verantwortlich für Produktprüfung und Kundenkommunikation bei MaxVapor.