Liquid Rechner & Mischrechner – Nikotinshot, Aroma & Mischtabelle
E-Zigaretten und Liquids sind ausschließlich für Personen ab 18 Jahren bestimmt. Nikotin kann abhängig machen.
Geprüft von Oliver Prust · Inhaber MaxVapor.de, seit 2012 auf E-Zigaretten spezialisiert · Zuletzt aktualisiert: April 2026
Kurz & Knapp: Liquid Rechner & Mischrechner
- Aroma-Formel: Gesamtmenge × Aroma-% ÷ 100 = benötigte ml Aroma
- Nikotinshot-Formel: Gesamtmenge × Ziel-mg/ml ÷ Shot-mg/ml = benötigte ml Shot
- Einsteiger-Base: 50/50 (PG/VG) für ausgewogenen Geschmack und Dampf
- Reifezeit: Frucht 0–3 Tage · Dessert 3–14 Tage · Tabak 7–21 Tage
- EU-Grenzwerte: Nikotinshots max. 20 mg/ml, Gebinde bis 10 ml
- Sicherheit: Handschuhe bei Nikotin, kindersicher lagern, ab 18 Jahren
- Empfehlung: Aromen + Basen + Shots von vertrauenswürdigen Händlern
Liquid-Rechner – Jetzt berechnen
Unser kostenloser Liquid Mischrechner zeigt live die passende Zusammensetzung, sobald Sie Aromaanteil, Nikotinshot und Gesamtmenge eingeben. Der Rechner funktioniert gleichzeitig als Nikotinrechner und Aroma Rechner: Werte ändern, Ergebnis ablesen – alle Komponenten werden auf eine Nachkommastelle gerundet. Weitere Rechner – etwa für Kosten, Akkulaufzeit oder Volt/Watt – finden Sie unter E-Zigaretten Rechner.
Der Liquid-Rechner spart Ihnen das Kopfrechnen und zeigt auf einen Blick, wie viel Base, Aroma und Nikotinshot in die Flasche gehören. Ob klassisches DIY-Liquid, Shortfill oder Longfill – oben im Dropdown wählen Sie den passenden Modus, und der Rechner passt die Felder an. Er funktioniert gleichzeitig als Nikotinshot-Rechner, Aroma-Rechner und Shortfill-Rechner. Gerade seit der Liquidsteuer (0,32 €/ml seit Januar 2026) zählt jeder Milliliter: Ein falsch dosierter Ansatz kostet bares Geld – und schmeckt meistens schlechter als erwartet. Eine vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie in unserem Ratgeber Liquid selber mischen. Der Rechner läuft direkt im Browser und funktioniert auch auf Smartphone und Tablet – ohne Anmeldung, ohne dass Eingaben gespeichert werden.
So funktioniert der Liquid Rechner
Drei Modi, eine Aufgabe: Mengen für ein selbstgemischtes E-Liquid auf den Milliliter genau berechnen. Wählen Sie oben im Dropdown den Modus, der zu Ihrem Vorhaben passt – die Eingabefelder passen sich automatisch an.
Die drei Modi des Liquid Rechners
Liquid-Rechner (Standard)
Klassische DIY-Mischung von Grund auf: Sie geben Gesamtmenge, Aromaanteil, Shot-Stärke und Ziel-Nikotin ein – der Rechner liefert die Mengen für Aroma, Nikotinshot und Base. Geeignet für Mischungen ab 30 ml mit nikotinfreier Base.
10-ml-Rechner
Zwei fertige 10-ml-Liquids in unterschiedlichen Stärken zur Wunschstärke mischen. Praktisch, wenn Sie zwischen 0 mg/ml und 9 mg/ml ein Zwischenergebnis wie 3 oder 6 mg/ml möchten – ohne separaten Nikotinshot.
Shortfill / Shaker
Für Shortfills und Shake-and-Vape: Shaker-Inhalt und Shot-Menge eingeben, der Rechner ermittelt die finale Nikotinstärke nach dem Auffüllen. Ideal, wenn die Flasche schon vorgemischt vor Ihnen steht.
Welcher Modus zu Ihnen passt, hängt davon ab, womit Sie starten: Wer eine leere Flasche, Base, Aroma und Shots zusammenstellt, ist im Standard-Modus richtig. Wer dagegen schon zwei fertige 10-ml-Liquids zur Hand hat und daraus eine Zwischenstärke erzeugen möchte – etwa 6 mg/ml aus einem 9-mg- und einem 0-mg-Liquid –, nimmt den 10-ml-Modus. Und wer eine vorgemischte Shortfill-Flasche kauft (typisch 50 oder 60 ml mit Aroma in der Base, aber ohne Nikotin), der nutzt den Shaker-Modus, um zu sehen, welche Nikotinstärke nach dem Auffüllen mit einem Shot herauskommt. Alle drei Modi rechnen identisch zuverlässig – sie unterscheiden sich nur in den Eingabefeldern, die zum jeweiligen Ausgangs-Szenario passen.
Mathematik: So rechnet der Liquid Rechner
Die Berechnungen basieren auf drei einfachen Formeln:
- Aroma (ml) = Gesamtmenge × Aroma-% ÷ 100
- Shot (ml) = Gesamtmenge × Ziel-mg/ml ÷ Shot-mg/ml
- Base (ml) = Gesamtmenge − Aroma (ml) − Shot (ml)
Alle Werte werden auf eine Nachkommastelle gerundet. Wenn Ziel-mg/ml höher als Shot-mg/ml ist, ist die Mischung mit reinem Shot nicht möglich – der Rechner zeigt dann eine rote Fehlermeldung.
Bedienung: Die vier Eingabefelder erklärt
Tragen Sie Menge, Aromaanteil und Nikotinwerte ein – der Rechner aktualisiert das Ergebnis bei jeder Eingabe sofort. So lassen sich verschiedene Szenarien direkt vergleichen: Was passiert bei 8 % statt 10 % Aroma? Wie viel Shot brauche ich für 3 mg/ml statt 6 mg/ml?
- Gewünschte Liquidmenge (ml): Wie viel Liquid soll am Ende herauskommen? Überlegen Sie sich vorher gut, wie viel Sie wirklich brauchen. Als Dampfanfänger starten Sie am besten mit kleineren Ansätzen von 30–60 ml und probieren verschiedene Aromen aus, bevor Sie größere Mengen mischen. Sobald Sie Ihre Lieblingsmischung gefunden haben, können Sie 100 ml oder mehr ansetzen – das spart Aufwand und reduziert die Materialkosten pro Milliliter.
- Aroma-Anteil (%): Die prozentuale Dosierungsempfehlung des Herstellers steht auf dem Etikett des Aromafläschchens – meist als Bereich angegeben (typisch 3–12 %). Beginnen Sie mit der niedrigeren Empfehlung und tasten sich heran. Manche Aromen sind so intensiv, dass schon 4 % reichen, andere werden erst bei 10 % wirklich rund. Über 15 % kippt der Geschmack bei den meisten Aromen ins Bittere oder Chemische.
- Nikotinstärke Nikotinshot (mg/ml): Wie stark ist der von Ihnen verwendete Nikotinshot? Diese Angabe finden Sie auf dem Etikett – in der EU sind maximal 20 mg/ml in 10-ml-Gebinden zulässig (TPD2). Praktisch alle handelsüblichen Shots haben entweder 18 oder 20 mg/ml. Falls Sie ohne Nikotin mischen möchten, können Sie hier einen beliebigen Wert eintragen und im nächsten Feld einfach „0" als Ziel angeben.
- Gewünschte Nikotinstärke (mg/ml): Welchen Nikotingehalt soll Ihr fertiges Liquid haben? Typische Werte: 3 mg/ml für Gelegenheitsdampfer, 6 mg/ml für ehemalige leichte Raucher, 12 mg/ml für stärkere Raucher und 18 mg/ml für sehr starke Raucher. Für komplett nikotinfreies Liquid einfach „0" eintragen – der Shot-Anteil wird dann automatisch auf 0 ml gesetzt.
Das Ergebnis erscheint sofort in der grünen Ergebnis-Karte rechts – aufgeschlüsselt nach Aroma (ml), Nikotinshot (ml) und nikotinfreier Base (ml), damit Sie alle drei Komponenten einzeln abmessen können. Falls eine Kombination mathematisch nicht aufgeht (etwa wenn die gewünschte Nikotinstärke höher ist als die Konzentration des Shots), zeigt der Rechner eine rote Fehlermeldung und Sie können die Werte anpassen.
Häufiger Anfängerfehler aus der Praxis: Eine zu hohe Aroma-Dosierung in Kombination mit viel Nikotinshot kann dazu führen, dass am Ende kaum noch Base übrig bleibt – das Liquid wird dann sehr dünnflüssig, das PG/VG-Verhältnis verschiebt sich, und der Geschmack stimmt nicht mehr. Ein Beispiel: 100 ml mit 15 % Aroma (= 15 ml) und 12 mg/ml Ziel bei 18-mg-Shots (= 67 ml Shot) lässt nur noch 18 ml Base übrig – das ist meist zu wenig. Für maximale Mess-Präzision empfiehlt sich übrigens eine digitale Feinwaage statt einer Spritze. Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Mischanleitung mit Werkzeugen, Sicherheit und Fehlerbehebung finden Sie im Ratgeber zum Liquid selber mischen.
Warum lohnt sich der Liquid-Rechner? – Vorteile auf einen Blick
Beim Selbermischen bestimmen Sie Aroma, Stärke und Dampfverhalten selbst und können bei jeder neuen Mischung nachjustieren. Außerdem wissen Sie genau, was in Ihrem Liquid steckt – Base, Aroma und ggf. Nikotin, ohne unbekannte Zusätze. Wichtig zu wissen: Seit dem Tabaksteuermodernisierungsgesetz (TabStMoG) werden alle zum Verdampfen bestimmten Flüssigkeiten besteuert – mit der vierten und letzten Stufe seit dem 01.01.2026 sind das 0,32 €/ml. Die Steuer gilt für nikotinhaltige und nikotinfreie Liquids, Basen und Aromen gleichermaßen. Pro 10-ml-Flasche entspricht das 3,20 € reine Steuer plus Mehrwertsteuer. Ein 100-ml-Ansatz mit Base, Aroma und Nikotinshot liegt damit bei etwa 65–75 €. Im Vergleich zu fertigen Premium-Liquids (ca. 8–11 € pro 10 ml) bleibt ein kleiner Preisvorteil – vor allem aber können Sie den Nikotingehalt schrittweise reduzieren, Aromen nach Wunsch kombinieren und die Base auf Ihr Gerät abstimmen.
Welche Zutaten benötigt man zur Herstellung des Liquids?
Ein E-Liquid besteht aus drei Bestandteilen: Base, Aroma und optional Nikotinshots. Das Mischverhältnis dieser Zutaten entscheidet über Geschmack, Dampfmenge und Nikotingehalt. Alle Zutaten sind einzeln erhältlich und lange haltbar; viele Dampfer legen sich einen kleinen Vorrat an. Kaufen Sie Ihre Zutaten bei Fachhändlern, die TPD2-konforme Produkte führen – so stellen Sie sicher, dass die Inhaltsstoffe geprüft und korrekt deklariert sind.
Die einzelnen Zutaten für das Liquid
1. Die Base
Die Base macht den größten Teil jedes Liquids aus – je nach Rezept 70–90 % der Gesamtmenge. Sie enthält kein Aroma und schmeckt neutral – sie ist der Träger für Geschmack und Nikotin. Die Zusammensetzung der Base bestimmt, wie sich das Liquid beim Dampfen anfühlt: Konsistenz, Dampfmenge und der typische "Flash" im Hals hängen direkt davon ab. Sie besteht aus:
- Propylenglykol (PG): ein relativ dünnflüssiger Stoff, der hauptsächliche Geschmacksträger des Liquids, der gleichzeitig für den Flash (englisch: Throat Hit) sorgt – das typische Kratzen im Hals
- Pflanzliches/vegetabiles Glycerin (VG): ist relativ zähflüssig und verleiht dem Liquid seine Konsistenz. Je mehr VG, desto dichter der Dampf.
- Wasser (H2O): wird manchmal beigemischt, damit die Base nicht zu dickflüssig wird. Sehr zähes Liquid kann nur noch in leistungsstarken Verdampfern verwendet werden.
Hinweis: Propylenglykol ist zwar der wichtigste Geschmacksträger im Liquid, kann aber bei hohem Anteil kratzig im Hals wirken. Einsteiger greifen besser zu einer Base mit maximal 50 % PG – das gibt guten Geschmack ohne starkes Kratzen. Wer empfindlich auf PG reagiert (trockener Hals, Husten), kann auf VG-lastige Basen (70/30) umsteigen und beobachten, ob sich die Symptome bessern.
Beim Kauf einer Base fällt Ihnen auf dem Etikett das PG/VG-Verhältnis auf – z. B. 50/50, 70/30 oder 80/20. Die erste Zahl steht für den PG-Anteil, die zweite für VG. Manche Hersteller drehen die Reihenfolge um (VG/PG), deshalb lohnt sich ein kurzer Blick auf die Beschreibung. Im Zweifel: PG ist dünnflüssig, VG ist zähflüssig – wenn die Base eher dickflüssig aus der Flasche läuft, ist der VG-Anteil hoch.
Fertig gemischte Basen gibt es in mehreren Zusammensetzungen zu kaufen. Die Wahl hängt von Ihrem Gerät und Ihren Vorlieben ab: Wer viel Geschmack und Flash will, greift zu mehr PG; wer dichte Dampfwolken bevorzugt, nimmt mehr VG. Hier die gängigsten PG/VG-Verhältnisse im Vergleich:
| Propylenglykol | Pflanzliches Glycerin | Wasser | Effekt |
|---|---|---|---|
| 60 % PG | 30 % VG | 10 % H₂O | viel Geschmack und starker Flash bei moderater Dampfentwicklung |
| 50 % PG | 50 % VG | – | ausgewogenes Verhältnis von Geschmack und Dampfentwicklung – sehr häufige Basiszusammensetzung, geeignet für fast alle Aromen und Dampfertypen |
| 30 % PG | 70 % VG | – | dickflüssiges Liquid mit hoher Dampfproduktion und weichem Zugverhalten |
2. Das Aroma
Das Aroma (auch Aromakonzentrat genannt) verleiht dem Liquid seinen Geschmack – es handelt sich um dieselben Aromen, die auch in der Lebensmittelindustrie verwendet werden. Verwenden Sie aber bitte ausschließlich Aromen von vertrauenswürdigen Fachhändlern, die wirklich für E-Zigaretten geeignet sind. Backaromen und Lebensmittelaromen aus dem Supermarkt sind nicht dafür gedacht, inhaliert zu werden, und können Stoffe enthalten, die beim Verdampfen schädlich sind. Genauso wichtig: Aromen niemals pur dampfen – sie sind hochkonzentriert (3–15 % Dosierungsempfehlung) und müssen immer mit einer Base verdünnt werden. Pur verdampft können sie die Schleimhäute reizen und gesundheitliche Probleme verursachen.
Passende Aromen finden Sie in unserem Aromen-Sortiment. Achten Sie bei der Auswahl auf die Dosierungsempfehlung des Herstellers: Manche Aromen sind stark konzentriert und brauchen nur 3–5 %, andere schmecken bei 8–12 % am besten. Starten Sie mit der niedrigeren Empfehlung und erhöhen Sie bei Bedarf schrittweise – zu viel Aroma kann den Geschmack verfälschen oder chemisch wirken lassen. Gut zu wissen: Die meisten Aromen sind in PG gelöst, was das PG/VG-Verhältnis Ihres fertigen Liquids leicht in Richtung PG verschiebt – bei 10 % Aroma in einem 100-ml-Ansatz fällt das aber kaum ins Gewicht. Ungeöffnet halten sich Aromen meist 1–2 Jahre; nach dem Öffnen kühl, dunkel und gut verschlossen lagern.
3. Nikotin-Shots
Viele Dampfer nutzen die E-Zigarette als Alternative zur Tabakzigarette – Nikotin im Liquid ist dann oft gewünscht. Basen über 10 ml werden seit der TPD2 nur noch nikotinfrei verkauft; das Nikotin kommt stattdessen über Nikotinshots (auch Nikotinbooster genannt) ins Liquid. Wer einen sanfteren Flash bevorzugt, greift zu Nikotinsalz-Shots (Nicsalts) – die Hintergründe dazu erklärt unser NicSalts-Ratgeber – sie liefern hohe Nikotinstärken bei milderem Dampfgefühl und eignen sich besonders für MTL-Geräte. Wie viel Nikotin Ihr DIY-Liquid enthalten soll, hängt von Ihrem Bedürfnis ab. Als ehemaliger Raucher orientieren Sie sich am besten an Ihren bisherigen Rauchgewohnheiten – die Nikotinstärke-Tabelle weiter unten gibt Ihnen eine grobe Orientierung. Vorher noch ein kurzer Überblick, welche Base zu welchem Gerätetyp passt:
Empfehlungen PG/VG je nach Gerätetyp
| Gerätetyp | Empfohlene Basis | Hinweis |
|---|---|---|
| MTL-Pods/Einsteiger | 50/50 bis 60/40 (PG/VG) | Guter Nachfluss, klarer Geschmack, moderater Dampf |
| RDL | 60/40 bis 70/30 | Etwas dichter, weicher Zug; Coil-Nachfluss beachten |
| DL/Leistungsstark | 70/30 (VG-lastig) | Hohe Dampfmenge, dickflüssiger – nur mit geeigneten Coils |
| Rauchgewohnheit | Nikotinkonzentration |
|---|---|
| Gelegenheitsraucher | 3 mg/ml |
| Raucher blauer Schachteln (leichte Zigaretten mit niedrigem Nikotingehalt) | 6 mg/ml |
| Raucher roter Schachteln (stärkere Zigaretten mit hohem Nikotingehalt) | 12 mg/ml |
| Sehr starke Raucher (Zigaretten ohne Filter oder selbstgedrehte mit sehr hohem Nikotingehalt) | 18 mg/ml |
Gut zu wissen: Sie können den Nikotingehalt individuell anpassen und nach und nach reduzieren, um sich vom Suchtstoff Nikotin zu entwöhnen. Das ist einer der Vorteile gegenüber dem Tabakrauchen, bei dem neben Nikotin auch zahlreiche gesundheitsschädigende und zum Teil krebserregende Stoffe eingeatmet werden.
Praxis-Tipp von Oliver Prust: Viele Umsteiger starten mit 6 mg/ml und reduzieren nach einigen Wochen auf 3 mg/ml. Bei Sub-Ohm-Geräten mit hoher Dampfproduktion reichen oft schon 3 mg/ml – durch die große Dampfmenge nimmt der Körper trotzdem genug Nikotin auf.
Hinweis: Falls Sie noch Restbestände sogenannter „Bunkerbase" (nikotinhaltige Basen aus der Zeit vor der Liquidsteuer) besitzen, rechnen Sie die enthaltene Nikotinmenge in den Liquidrechner ein.
Mischformeln & Mischtabelle – Liquid Mischverhältnis einfach berechnen
Hier ein paar typische Rezepte – oder tragen Sie Ihre Wunschmenge direkt in den Liquid Mischverhältnis Rechner oben ein. Die Tabelle zeigt, wie sich Aromaanteil und Nikotinstärke auf den Base-Anteil auswirken: Bei hoher Nikotinstärke und viel Aroma schrumpft der Base-Anteil spürbar – das verändert das PG/VG-Verhältnis und damit Dampf und Geschmack.
- × (Mal) – berechnet den Aromaanteil: 100 ml × 10 % = 10 ml Aroma.
- ÷ (Geteilt durch) – rechnet die Nikotinshots um: 6 mg/ml ÷ 20 mg/ml × 100 ml = 30 ml Shot.
- − (Minus) – ergibt die Restmenge Base: 100 ml − 10 ml Aroma − 30 ml Shot = 60 ml Base.
- + (Plus) – kontrolliert das Endergebnis: 10 ml Aroma + 30 ml Shot + 60 ml Base = 100 ml Gesamt.
Ihr Mischverhältnis in Kurzform: Aroma + Shot + Base = Gesamtmenge.
| Gesamtmenge | Aroma-% | Shot-Stärke | Ziel mg/ml | Aroma (ml) | Shot (ml) | Base (ml) | Summe (ml) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 100 ml | 10 % | 20 mg/ml | 3 mg/ml | 10 | 15 | 75 | 100 |
| 100 ml | 12 % | 20 mg/ml | 6 mg/ml | 12 | 30 | 58 | 100 |
| 75 ml | 8 % | 20 mg/ml | 6 mg/ml | 6 | 22,5 | 46,5 | 75 |
| 50 ml | 15 % | 20 mg/ml | 9 mg/ml | 7,5 | 22,5 | 20 | 50 |
| 50 ml | 10 % | 20 mg/ml | 3 mg/ml | 5 | 7,5 | 37,5 | 50 |
Werkzeuge & Zubehör – das brauchen Sie zum Abfüllen
Sobald der Liquid Rechner Ihnen die Mengen ausgegeben hat, geht es ans saubere Abmessen und Abfüllen. Die gute Nachricht: Sie brauchen kein Chemielabor und auch keine teuren Spezialgeräte. Die meisten Werkzeuge haben Sie vermutlich schon zu Hause – und für unter 20 € bekommen Sie ein komplettes Starterset, mit dem Sie über Jahre arbeiten können. In meinen über 13 Jahren bei MaxVapor habe ich tausende Kunden beim Einstieg ins Selbstmischen begleitet, und gefragt wird immer wieder dasselbe: Was muss wirklich sein – und was ist nice-to-have?
Die Pflicht-Ausrüstung sieht so aus:
- Messbecher oder ein anderes Gefäß mit Füllskala – zum Abmessen größerer Mengen wie Base oder Shaker-Inhalt. Praktisch sind Mini-Messbecher mit ml-Skala bis 50 ml, weil sich die Werte aus dem Rechner darin direkt ablesen lassen.
- Leere Flaschen mit sicherem Verschluss – idealerweise lebensmittelecht, mit kindersicherem Schraubverschluss und integrierter Skala. So mischen Sie direkt in der Flasche, ohne umzufüllen. LDPE-Kunststoff oder Glas eignet sich besser als dünnes Standard-Plastik, weil Aromen sonst mit der Zeit ins Material wandern.
- Spritze oder Pipette – fürs Aroma und für kleinere Shot-Mengen unverzichtbar. Bei Aromadosierungen unter 5 ml fällt jedes halbe Milliliter auf, und mit einer Einwegspritze (5 oder 10 ml mit ml-Teilung) treffen Sie die Werte aus dem Rechner deutlich genauer als per Tropfflasche.
- Rutsch- und tropffeste Unterlage – das Mischen kann eine schmierige Angelegenheit werden, gerade bei VG-lastigen Basen. Eine einfache Silikonmatte oder ein altes Geschirrtuch schützt Tisch und Boden, und falls doch mal etwas danebengeht, läuft es nicht direkt durch die Wohnung.
- Schutzhandschuhe – Pflicht, sobald Nikotinshots ins Spiel kommen. Nikotin ist ein Kontaktgift und gelangt auch über die Haut in den Körper. Einfache Einweg-Nitril-Handschuhe aus dem Drogeriemarkt reichen völlig aus. Bei Hautkontakt sofort mit viel Wasser abspülen, im Notfall den Giftnotruf kontaktieren (Deutschland: 030 19240).
⚠️ Sicherheitshinweis: Tragen Sie bei der Herstellung unbedingt Einweg-Handschuhe, sobald Nikotinshots verwendet werden. Bei Hautkontakt sofort mit viel Wasser abspülen. Bei Verschlucken oder Unwohlsein: Giftnotruf Deutschland 030 19240 kontaktieren.
Das brauchen Sie zum Mischen – mehr nicht
Praxis-Tipp von Oliver Prust: Wer öfter mischt, sollte einmal in eine kleine digitale Feinwaage (Auflösung 0,01 g) investieren – die kostet zwischen 15 und 25 € und macht das Abmessen deutlich präziser als jede Spritze. Gerade bei intensiven Aromakonzentraten, die mit 3–5 % dosiert werden, fallen Bruchteile von Millilitern geschmacklich auf. Ein praktisches Detail: Wenn Sie das fertige Liquid mit Datum, Aroma und Stärke beschriften, wissen Sie auch nach Wochen noch, was in welcher Flasche steckt – und welche Mischung Ihnen am besten geschmeckt hat.
Mehr zum Equipment: Eine ausführliche Übersicht zu Komplett-Sets, Lagerung, Beschriftung und Sicherheitsausstattung finden Sie im Mischen-Ratgeber.
Vom Rechner-Ergebnis zum fertigen Liquid
Sie haben Ihre Werte eingegeben und der Liquid Rechner zeigt das Mischverhältnis an? Dann sind nur noch vier Schritte nötig, bis das Liquid dampfbereit ist. Was sich kompliziert anhört, ist in der Praxis eine Sache von 5–10 Minuten reiner Arbeitszeit. Den Rest erledigt die Reifezeit von allein. Eine vollständige Schritt-für-Schritt-Mischanleitung mit allen Detail-Tipps zu Werkzeugen, Lagerung und Aromenkunde finden Sie zusätzlich in unserem ausführlichen Ratgeber.
1. Werte im Liquid Rechner eingeben
Wählen Sie zuerst oben im Dropdown den passenden Modus: Liquid-Rechner für DIY-Mischungen von Grund auf, 10-ml-Rechner, wenn Sie zwei fertige Liquids unterschiedlicher Stärke verschneiden möchten, oder Shortfill/Shaker, wenn Sie eine vorgefüllte Shaker-Flasche (auch Shake-and-Vape genannt) mit einem Nikotinshot auffüllen. Anschließend tragen Sie die vier Werte ein – Gesamtmenge, Aromaanteil in Prozent, Stärke des Nikotinshots und gewünschte Nikotinstärke des fertigen Liquids. Die Ergebnisse erscheinen sofort live in der grünen Karte rechts. Praktisch: Sie können verschiedene Szenarien direkt durchspielen und sehen sofort, wie sich Aroma- und Shot-Mengen verändern, wenn Sie zum Beispiel von 10 % auf 8 % Aroma reduzieren oder von 6 mg/ml auf 3 mg/ml Nikotin gehen.
2. Zutaten besorgen und abmessen
Mit den vom Rechner ermittelten Mengen besorgen Sie die passenden Zutaten: Base in der gewünschten PG/VG-Zusammensetzung, das passende Aroma und – falls Nikotin gewünscht ist – Nikotinshots in der angezeigten Stärke. Achten Sie beim Aroma auf die Dosierungsempfehlung des Herstellers (steht auf dem Etikett), und beim Shot darauf, dass die Konzentration zur Eingabe im Rechner passt – sonst stimmt am Ende die Nikotinstärke nicht.
Beim Abmessen gilt: Genauigkeit zahlt sich aus. Eine Einwegspritze mit ml-Skala dosiert das Aroma deutlich präziser als jede Tropfflasche – schon 1 ml zu viel kann bei kleinen Ansätzen den Geschmack chemisch oder bitter werden lassen. Base und Shot lassen sich dagegen oft direkt über die Flaschenskala dosieren, wenn die Werte glatt aufgehen. Wer es ganz genau will, nimmt eine digitale Feinwaage – das ist die zuverlässigste Methode, vor allem bei intensiven Konzentraten oder kleinen Mengen unter 30 ml.
3. Aroma, Shot und Base in der Flasche vereinen
Am einfachsten geht das Mischen direkt in der Leerflasche – so sparen Sie sich das Umfüllen und vermeiden Aromaverluste. Bewährt hat sich folgende Reihenfolge: zuerst das Aroma, dann den Nikotinshot, zuletzt die Base. Flasche fest verschließen und mindestens 30 Sekunden kräftig schütteln, bis sich alles gleichmäßig vermischt hat. Wenn sich Luftblasen gebildet haben, lassen Sie die Flasche einige Minuten stehen, bis sie sich gesetzt haben. Bei Nikotinkontakt unbedingt Handschuhe tragen – Nikotin gelangt auch über die Haut in den Körper. Verschütten Sie etwas, sofort mit Wasser abwischen.
Beschriften Sie die Flasche danach am besten direkt: Datum, Aromaname, Aroma-Prozent und Nikotinstärke. Das hilft enorm, wenn Sie mehrere Mischungen parallel reifen lassen oder eine Lieblingsmischung später noch mal nachbauen möchten.
4. Reifen lassen und probieren
Frisch gemischte Liquids schmecken oft noch nicht so rund wie nach ein paar Tagen Reifezeit. Während dieser Zeit verbinden sich die Aromastoffe besser mit der Base – das Ergebnis ist weicher, voller und harmonischer. Wie lange genau, hängt vom Aromatyp ab: Fruchtaromen sind oft schon nach 1–3 Tagen am Punkt, während Dessert- und Cremearomen 1–2 Wochen brauchen, und Tabakaromen sich teils erst nach 2–3 Wochen wirklich entfalten. Lagern Sie das Liquid während der Reifezeit kühl (Zimmertemperatur reicht, keine direkte Sonne), dunkel und kindersicher. Zwischendurch ruhig mal schütteln und eine kleine Probe nehmen – so merken Sie selbst am besten, wann der Geschmack passt.
Eine leichte Verfärbung des Liquids ins Gelbliche oder Bräunliche während der Reifezeit ist übrigens völlig normal: Nikotin oxidiert beim Kontakt mit Luft und Licht. Solange Geruch und Geschmack stimmen, ist die Mischung uneingeschränkt verwendbar.
Der Mischvorgang zusammengefasst – Details in den vier Schritten oben
Reifezeiten nach Aroma-Typ – Orientierung
Da die optimale Reifezeit erfahrungsgemäß die häufigste Frage nach dem Mischen ist, hier eine kompakte Übersicht aus über einem Jahrzehnt Praxis:
| Aroma-Kategorie | Typische Reifezeit | Hinweise |
|---|---|---|
| Frucht | 0–3 Tage | Oft schnell rund; zwischendurch probieren |
| Getränke / Menthol | 1–5 Tage | Menthol oft sofort dampfbar; Getränke 1–2 Tage |
| Dessert / Creme | 3–14 Tage | Vanille, Karamell & Co. brauchen mehr Zeit |
| Tabak | 7–21 Tage | Geduld nötig; erst nach 1–2 Wochen wirklich rund |
Richtwerte aus Erfahrung – bitte zusätzlich Herstellerangaben beachten.
Praxis-Tipp von Oliver Prust: In meinen eigenen Tests zeigt sich immer wieder: Fruchtaromen sind meist schon nach 2 Tagen geschmacklich stabil, während Tabakaromen tatsächlich bis zu 2 Wochen brauchen, bis der Geschmack komplett da ist. Wer ungeduldig ist, kann die Flasche ein- bis zweimal täglich kurz schütteln – das beschleunigt die Reifung leicht. Detaillierte Aromen-Empfehlungen finden Sie in der Mischanleitung.
Sicherheits- & Handhabungshinweise
- Ab 18: Verkauf und Nutzung nur für volljährige Personen. Bitte örtliche Regelungen beachten.
- Nikotin kann gesundheitsschädlich sein und macht abhängig. Haut- und Augenkontakt vermeiden.
- Schutzhandschuhe verwenden; bei Kontakt mit der Haut gründlich mit Wasser abspülen.
- Kindersicher und fern von Haustieren lagern. Behälter immer fest verschließen.
- Keine medizinische Beratung: Informationen dienen der Produktanwendung und ersetzen keinen ärztlichen Rat.
Zutaten und Dosierungen bitte gemäß Herstellerangaben verwenden.
Wenn der Liquid Rechner eine Fehlermeldung zeigt
Manchmal lässt sich eine eingegebene Kombination mathematisch nicht umsetzen – der Rechner zeigt dann eine rote Meldung. Die typischen Fälle und ihre Lösungen:
| Fehler | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| „Diese Mischung ist nicht möglich" (Liquid-Rechner) | Ziel-mg/ml höher als Shot-mg/ml | Stärkere Shots wählen (max. 20 mg/ml in EU) oder Zielwert reduzieren |
| „Diese Mischung ist nicht möglich" (10-ml-Modus) | Ziel-Stärke außerhalb des Bereichs der beiden Ausgangs-Liquids | Zielwert zwischen Liquid 1 und Liquid 2 setzen |
| Aroma + Shot > Gesamtmenge | Hohe Aromadosierung kombiniert mit viel Nikotinshot | Aroma-% reduzieren oder stärkere Shots nutzen, damit Base-Anteil > 0 bleibt |
| Ergebnis wirkt unrealistisch | Tippfehler bei Eingabe (z. B. 60 statt 6 mg/ml als Ziel) | Werte prüfen – Ziel typisch 0–18 mg/ml, Shot typisch 18–20 mg/ml |
Geschmackliche Probleme nach dem Mischen? Eine ausführliche Troubleshooting-Tabelle zu kratzigem Hals, fadem Geschmack, Sifften und Kokeln finden Sie im Liquid-Mischen-Ratgeber.
Zusammenfassung
Zum Schluss die wichtigsten Punkte: Als Einsteiger starten Sie am besten mit 100 ml, einer 50/50-Base, 10 % Aroma und 6 mg/ml Nikotin – von da aus können Sie nach Geschmack anpassen. Rechnen Sie mit Kosten von ca. 65–75 € pro 100 ml Ansatz (inkl. Liquidsteuer). Handschuhe nicht vergessen, Liquid ein paar Tage reifen lassen, und bei Problemen hilft die Fehlerbehebungstabelle weiter oben.
Wer den Aufwand lieber sparen möchte, findet bei MaxVapor auch gebrauchsfertige Liquids, die sofort dampfbereit sind. Die meisten Produkte werden in 10 ml Flaschen verkauft und passen zu gängigen E-Zigaretten und Pod-Systemen. Beim Nikotingehalt stehen 3 mg, 6 mg, 9 mg, 12 mg, 18 mg oder ganz ohne Nikotin zur Wahl – so lässt sich der Nikotinkonsum bei Bedarf Stück für Stück reduzieren.
Neben Basen, Liquids und Aromen führt MaxVapor auch E-Zigaretten und passendes Zubehör – von Verdampferköpfen über Akkuträger bis zu Ersatzgläsern. Falls Sie neben dem Mischverhältnis auch Verbrauch, Kosten oder Akkulaufzeit berechnen möchten, schauen Sie bei unserem E-Zigaretten Rechner vorbei.
Quellen & weiterführende Informationen
Die folgenden neutralen Informationsquellen von Bundesbehörden und Forschungseinrichtungen erläutern Eigenschaften von PG/VG, potenzielle Aerosol-Nebenprodukte beim Erhitzen sowie den sicheren Umgang mit Nikotin. Keine medizinische Beratung.
- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): E-Zigaretten – alles andere als harmlos (FAQ, April 2025)
- Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ): Gesundheitsrisiken von E-Zigaretten (Fakten zum Rauchen, 2024)
- DHS/BZgA: „Die Sucht und ihre Stoffe – Nikotin" (Faltblatt) (2025)
- DGUV – GESTIS Stoffdatenbank: Nikotin – Gefahrenmerkmale & Erste Hilfe
- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Kühlstoffe in E-Zigaretten – mögliche Gesundheitsrisiken (Stellungnahme 003/2026, Januar 2026)
Häufige Fragen zum Liquid Rechner
Was ist ein Liquid Rechner?
Ein Liquid Rechner (auch Mischrechner oder Liquid-Mischverhältnis-Rechner) ist ein Online-Werkzeug, das die exakten Mengen von Aroma, Nikotinshot und Base für ein selbstgemischtes E-Liquid berechnet. Statt Kopfrechnen oder Mischtabellen-Wälzen geben Sie einfach Gesamtmenge, Aromaanteil in Prozent und gewünschte Nikotinstärke ein – das Tool zeigt sofort, wie viele Milliliter jeder Komponente in die Flasche müssen. Der Liquid Rechner von MaxVapor bietet zusätzlich einen 10-ml-Modus zum Verschneiden fertiger Liquids und einen Shortfill-Modus für Shake-and-Vape-Anwendungen.
Wie funktioniert der Liquid Rechner von MaxVapor?
Sie geben oben im Tool die gewünschte Liquidmenge, den Aromaanteil in Prozent, die Stärke Ihres Nikotinshots und die gewünschte Nikotinstärke ein. Der Rechner liefert sofort die exakten Mengen für Aroma, Shot und Base in Millilitern. Die Berechnung läuft direkt im Browser, ohne Anmeldung und ohne dass Daten gespeichert werden.
Welche drei Modi bietet der Liquid Rechner?
Im Standard-Liquid-Rechner mischen Sie aus Base, Aroma und Nikotinshot von Grund auf. Der 10-ml-Rechner verschneidet zwei fertige Liquids unterschiedlicher Stärke zu einem Zwischenwert. Der Shortfill-/Shaker-Rechner berechnet die finale Nikotinstärke, wenn Sie eine vorgemischte Shaker-Flasche mit einem Shot auffüllen. Den Modus wählen Sie oben im Dropdown.
Warum zeigt der Rechner manchmal „Diese Mischung ist nicht möglich"?
Der Hinweis erscheint, wenn die gewünschte Nikotinstärke höher ist als die Konzentration des verwendeten Shots. Ein Beispiel: Mit einem 10-mg/ml-Shot lässt sich kein 12-mg/ml-Liquid mischen, weil die Shot-Konzentration unter dem Zielwert liegt. Lösung: stärkere Shots verwenden (in der EU bis 20 mg/ml) oder den Zielwert reduzieren.
Welche Formeln nutzt der Liquid Rechner?
Drei Grundformeln liegen den Ergebnissen zugrunde: Aroma in ml = Gesamtmenge × Aroma-% ÷ 100, Shot in ml = Gesamtmenge × Ziel-mg/ml ÷ Shot-mg/ml, Base in ml = Gesamtmenge − Aroma − Shot. Wer mag, kann die Werte mit dem Taschenrechner überprüfen – sie stimmen auf eine Nachkommastelle genau überein.
Auf wie viele Nachkommastellen rundet der Rechner?
Alle Ergebnisse werden auf eine Nachkommastelle gerundet. Bei kleinen Ansätzen unter 30 ml kann diese Rundung minimal ins Gewicht fallen – wer ganz genau abmessen möchte, nutzt eine digitale Feinwaage. Für die meisten DIY-Mischungen ab 50 ml ist die Rundung in der Praxis unkritisch.
Berücksichtigt der Liquid Rechner die Liquidsteuer?
Der Rechner ermittelt nur die Mengen, keine Preise. Wichtig zu wissen: Seit dem 01.01.2026 beträgt die Liquidsteuer in Deutschland 0,32 €/ml und gilt für alle zum Verdampfen bestimmten Flüssigkeiten – also Nikotinshots, Aromen für E-Zigaretten, nikotinhaltige und nikotinfreie Basen sowie fertige Liquids. Eine konkrete Kostenrechnung mit aktuellen Preisen liefert die Kostenübersicht im Mischen-Ratgeber.
Speichert der Rechner meine Eingaben?
Nein. Die Berechnung passiert direkt im Browser, es werden keine Eingaben übertragen oder gespeichert. Wenn Sie die Seite neu laden, sind die Felder wieder mit den Standardwerten gefüllt. Wer eine Lieblingsmischung notieren möchte, schreibt die Werte am besten in die Flaschenetikett-Beschriftung oder ein Mischtagebuch.
Funktioniert der Liquid Rechner auch für Shake-and-Vape?
Ja, dafür ist der dritte Modus „Shortfill / Shaker" gedacht. Sie geben den Shaker-Inhalt (z. B. 50 ml nikotinfrei) und die Shot-Stärke ein – der Rechner zeigt die finale Nikotinkonzentration nach dem Auffüllen. Praktisch für 60-ml-Shortfills, die mit einem 10-ml-Nikotinshot auf 60 ml Endmenge gebracht werden.
Kostet die Nutzung des Liquid Rechners etwas?
Nein, der Liquid Rechner von MaxVapor ist kostenlos und ohne Registrierung nutzbar. Es gibt auch keine Premium-Variante mit zusätzlichen Funktionen – alle drei Modi stehen jedem Nutzer offen.
Wie genau ist der Liquid Rechner bei kleinen Mengen?
Mathematisch absolut genau – die Rundung auf eine Nachkommastelle erfolgt erst bei der Anzeige. Die praktische Genauigkeit hängt aber vom Abmessen ab: Mit einer Spritze sind Sie auf 0,5 ml genau, mit einer Pipette auf 0,1 ml, mit einer Feinwaage auf 0,01 g. Bei Ansätzen unter 30 ml lohnt sich die Feinwaage – bei 100 ml fallen kleine Abweichungen kaum auf.
Gibt es einen separaten Nikotinshot- oder VG/PG-Rechner?
Der Standard-Liquid-Rechner ist gleichzeitig Nikotinshot-Rechner, weil er die Shot-Menge automatisch ermittelt. Einen separaten VG/PG-Rechner sowie weitere Tools wie Kostenrechner oder Akkulaufzeit-Rechner finden Sie auf der Seite E-Zigaretten Rechner.
Sind Aromen pur dampfbar?
Nein, niemals. Aromen für E-Liquids sind hochkonzentriert und für eine Dosierung von typisch 3–15 % gedacht – pur verdampft sind sie viel zu intensiv und können die Atemwege und Schleimhäute reizen. Halten Sie sich immer an die Dosierungsempfehlung des Herstellers (steht auf dem Etikett des Aromafläschchens) und mischen Sie das Aroma mit einer geeigneten Base. Auch Backaromen und andere Lebensmittelaromen aus dem Supermarkt sind nicht zum Inhalieren geeignet – nutzen Sie ausschließlich Aromen, die ausdrücklich für E-Zigaretten freigegeben sind.
Wo finde ich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Mischen?
Die ausführliche Anleitung mit Werkzeugen, Sicherheitshinweisen, Reifezeit und Kostenvergleich finden Sie unter Liquid selber mischen – Schritt für Schritt. Dort finden Sie auch die komplette Mischtabelle für 2–10 % Aroma bei verschiedenen Gesamtmengen.
Über den Autor
Gründer & Geschäftsführer, MaxVapor
MaxVapor wurde 2008 gegründet; seit 2012 mit Spezialisierung auf E-Zigaretten und Liquids. 14 Jahre Expertise in Produktberatung, TPD2-Compliance und technischer Beratung. Verantwortlich für Produktprüfung und Kundenkommunikation bei MaxVapor.
Qualifikation: • Unternehmensgründung 2008
• E-Zigaretten-Fachhandel seit 2012
• Fachkenntnisse TPD2-Richtlinien
• Produktschulung & Beratung
• Eingetragener Kaufmann
Erstveröffentlichung: · Zuletzt aktualisiert: . Inhalte werden redaktionell geprüft. Keine Gesundheitsversprechen; alle Angaben ohne Gewähr.
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